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Post vom Hessenschach 2013 Nr. 11
Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
12.06.2013 - Mal wieder hat unser Hans-Dieter Post alle hessischen Wichtigkeiten rund ums Schach in einem Newsletter zusammengefasst. Den Anfang macht die Meldung, dass IM Hagen Poetsch Deutscher Pokalsieger ist. Dass das norwegische Schach nicht nur Magnus Carlsen besteht, bewies IM Torbjorn Ringdal Hansen mit seinem Sieg beim diesjährigen Rhein-Main-Open in Bad Homburg. Derweil führt GM Igor Khenkin mit 5,5 Punkten vor der Schlussrunde am kommenden Montag die Frankfurter Stadtmeisterschaft an. Sowohl die deutschen Männer als auch die Frauen erreichten beim Mitropa Cup den Silberrang. Bemerkenswert ist die gute Leistung des Jung-Hessen IM Alexander Donchenko. In der nächsten Saison der Schachbundesliga dürfen trotz des Rückzuges der Wiesbadener zwei hessische Klubs in Deutschlands höchster Liga mitspielen. Zum Abschluss folgen jede Menge Termine - es ist für jeden was dabei!

Homepage "Schach in Hessen"

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Newsletter Hessenschach Nr. 11/2013

Deutscher Pokalsieger IM Hagen Poetsch

Zu einer Neuauflage des Halbfinals im Hessischen Goldenen Springer kam es beim Pokalfinale auf nationaler Ebene. Wieder hieß die Paarung IM Hagen Poetsch gegen IM Sven Telljohann, Wiesbaden gegen Schöneck, doch diesmal setzte sich der Youngster durch. Beide Spieler waren topgesetzt unter den insgesamt 28 Teilnehmern.

In dieser parallel zur Endrunde der Deutschen Amateurmeisterschaft ausgetragenen Endrunde der Deutschen Pokalmeisterschaft spielte sich der in der neuen Saison ebenfalls für Schöneck startende Poetsch souverän durch das Turnier: Er gewann alle fünf Partien. Herzlichen Glückwunsch zu dieser überzeugenden Leistung!

Webseite Ramada Cup 2012/13


XVI. Rhein-Main-Open: Isn't it good, Norwegian wood?

Torbjorn Ringdal Hansen heißt der Sieger des sechzehnten Rhein-Main-Opens, und auch wenn man dem Internationalen Meister und dem Turnier selbst keine absolute Weltspitze unterstellen kann, so wird der Fokus doch unmittelbar auf die Nationalität des Siegers gerückt: Norwegen!

Er teilt sich den 1.Platz, sticht aber auf Grund der leicht besseren Zweitwertung aus dem Kreis der Turniersieger hervor. Platz Zwei ging an die russische IM Anastasia Savina, die in der Frauen- Bundesliga für Bad Königshofen an die Bretter geht.

Und auf Platz Drei schließlich ging FM Jan-Christian Schröder durchs Ziel, der damit auch bester Jugendlicher unter den insgesamt 132 Teilnehmern des A- urniers wurde.

Platz 4 (nur) ging überraschend an den favorisierten GM Vladimir Epishin, der damit sicherlich nicht zufrieden war. Ebenso überraschend, jedoch wesentlich mehr zufrieden mit sich selbst konnte Thomas Henrich vom SK 1858 Gießen sein, der seinen guten Lauf im Turnier mit einem Sieg gegen einen IM in der Schlussrunde krönen konnte; und weitere 13 Titelträger hinter sich ließ.

Mit Sören Keßler machte ein weiterer Spieler des SK 1858 Gießen auf sich und seinen Verein aufmerksam, denn er gewann das B- Turnier, das für Spieler mit einer Wertungszahl unter 2000 reserviert war. Auf Platz Zwei folgen ihm Dr. Helmut Francke vom SC Bad Nauheim, der noch im Rahmen eines RMO-Simultans den bekannten GM Vlastimil Hort als einziger schlagen konnte, und auf Rang Drei Günter Horny vom gastgebenden SK 1927 Bad Homburg.

Die stets topaktuelle Webseite zum Turnier lässt datentechnisch kaum Wünsche offen. Die rundherum gelungene und routinierte Organisation, zum 10.Male in Händen des Taunusklubs, lockt bereits wiederholt so viele Teilnehmer an, dass die Teilnehmerlisten weit vor dem eigentlichen Meldeschluss geschlossen werden mussten. Ein neues Qualitätsmerkmal!

Webseite XVI.Rhein-Main-Open


Entscheidendes GM-Duell bei Frankfurter Stadtmeisterschaft

Während in der Kurstadt das Duell der zwei teilnehmenden Großmeister nicht zu Stande kam, wird es am kommenden Montag zur sechsten von sieben Runden bei der Frankfurter Stadtmeisterschaft in Kalbach zu diesem Treffen der Turnierfavoriten und verbunden damit zu einer Vorentscheidung um den Gesamtsieg kommen.

Dabei geht Nationalspieler Igor Khenkin vom Wiesbadener SV aufgrund seiner Wertungszahl leicht favorisiert ins Rennen, während sein Gegner, Leonid Milov vom SC Tarrasch Nürnberg, dabei die weißen Steine führen darf.

Ein Remis der beiden könnte für Juri Holvason vom SC Brett vorm Kopp Frankfurt die große Chance sein, sich in der Schlussrunde dann dem Sieger der letzten beiden Jahre im direkten Vergleich zu stellen; und vielleicht die große Überraschung zu schaffen?!

Doch dazu muss er erst an dem Deutschen Pokalfinalisten IM Sven Telljohann vorbei, und da reicht es nicht nur, den Blinker zu setzen.

Anmerkung der CT-Redaktion: Das GM-Duell endete friedlich. Vor der Schlussrunde am kommenden Montag führt Titelverteidiger Khenkin mkit 5,5 Punkten.

Webseite Frankfurter Stadtmeisterschaft 2013


Super-Alex beim Mitropa Cup

Während man dieser Tage mit bangen Blicken auf die Nachrichten aus den oberelbischen Gebieten schaut, kann man doch noch aus schachlicher Sicht Gutes für Hessen berichten.

Vom 1. - 9.Juni fand dort der Mitropa Cup statt, wo sich 10 europäische Teams bei Männern und Frauen einen Wettkampf liefern. Neben erfahrenen Spielern wie GM Daniel Fridman kommen vor allem so genannten Schachprinzen und -prinzessinnen zum Einsatz.

Deutschland wurde bei den Männern und den Frauen jeweils Zweiter, und einen nicht unwesentlichen Anteil am guten Abschneiden hatte Brett 4 bei den Männern: IM Alexander Donchenko, der, wie sich die Namen wiederholen, für den SK 1858 Gießen bei den Verbandskämpfen an die Bretter geht.

Je nach Sichtweise der Punkte, Ratingperformance oder relativem Score überflügelte er alle anderen Teammates, sogar den zweifachen Deutschen Meister Fridman. Bravo!

Webseite Mitropa Cup


Bundesliga-Update

Nach dem Rückzug der ersten Mannschaft des SV Wiesbaden vom Spielbetrieb der 1. Bundesliga und dem Abstieg der Griesheimer sah es für Hessen mau aus in der kommenden Saison in der höchsten Spielklasse. Einzig die Pseudo-Badener aus dem hessischen Viernheim wären anzufeuern gewesen ab Oktober.

Doch der Endspurt der Starkenburger in den Schlussrunden der abgelaufenen Saison hatte sein Gutes, denn damit konnte ein wichtiger Platz in der Endtabelle eingenommen werden, der nun zum Verbleib in der Liga berechtigt.

Also: doch wieder zwei hessische Klubs in der Schachbundesliga!

Webseite Schachbundesliga


Terminvorschau

Am kommenden Samstag hat man die Qual der Wahl: entweder an die Frankfurter Pferderennbahn zum FamilienSportFest, oder doch zum Neu Isenburger Schnellschachturnier?!

Während auf der Rennbahn die Abwechslung weit größer ist, und Schach mit Infostand und Simultan durch Großmeisterin Melanie Ohme vertreten wird, gibt es in Neu Isenburg Schach pur.
Webseite FamilienSportFest
Ausschreibung Offene Stadtmeisterschaft Neu-Isenburg 2013

Jugendliche haben zudem am kommenden Sonntag die Option auf Schnellschach in Erlensee.
Webseite 24. Erlensee Open 2013

Und wer nicht nur förderal die höheren Weihen sucht, sondern auch das Besondere am Schach liebt, der wird am Sonntag den Weg nach Waldbronn antreten, wo zum zweiten Male bereits die Deutsche Schnellschach-Meisterschaft im Chess960 ausgetragen wird.
Webseite 2. Offene Deutsche Meisterschaft im Chess960 Schnellschach

Eine Woche weiter ruft ein neuer Hessenligist die Schachfreunde an die Bretter: die 4. Offene Langener Stadtmeisterschaft um den Sparkassen Cup beginnt familienfreundlich um 13 Uhr und verlangt 7 Runden Schnellschach zu spielen.
Ausschreibung 4. Offene Langener Schnellschach-Stadtmeisterschaft 2013

Und wer das eine oder andere Mal bei seinen schachlichen Auftreten nicht das Gefühl hat, alles richtig gemacht zu haben, der kann Ende Juni im Chess Tigers Training Center in Bad Soden bei GM Michael Prusikin etwas über "Strategische Regeln" im Schach lernen; also auf höchsten Niveau!
Zur Seminarseite


Die Saison 2012/13 trudelt dann so langsam dem Ende entgegen, und nach den vielen Turnieren im Mai und Juni folgen im Juli noch das...

...16. Karl-Mala-Open in Frankfurt Griesheim, 11. - 14. Juli
Webseite XVI. Karl-Mala-Gedenkturnier 2013

...und im August das 25. Schlosspark Open in Wiesbaden-Biebrich, 22. - 25. August
Webseite 25. Schlosspark Open 2013

...sowie das 10. Eschborner Open in Eschborn-Niederhöchstadt, ab 30. August
Webseite 10. Eschborner Open

Gruß

Euer
Hans D. Post


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Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.

Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.

Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie die neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.

Homepage "Schach in Hessen"

Interview mit Hans-Dieter Post vom 20.01.2011



Hans-Dieter Post

Published by Mike Rosa

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