Nachrichten Post vom Hessenschach 2013 Nr. 8 Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
19.04.2013 - Heute erwartet Sie ein prall gefüllter Newsletter aus der Feder unseres rasenden Hessen-Reporters Hans-Dieter Post. Na ja, die Meldungen kommen auch mal einfach geflogen, doch oft ist er selbst vor Ort, wie seine Stimmungsberichte belegen. Einen solchen erhalten Sie in der Folge auch über das 1. Hofheimer Frühjahrs Open. Es folgen - natürlich mit hessischer Brille - die finalen Zusammenfassungen für die Bundesligen und die Oberliga Ost Staffel B. Hackerangriff auf Gelnhausen: Die Webseite des 1. Gelnhäuser Schnellschach-Open ist zwar down, aber Infos und Anmeldung gibts dennoch. Wer den besten Spieler der DSJ wählen will, erfährt im Text, wie das geht. Etwas Werbung für die Konkurrenz schadet schon nicht: GM Hickl hat eine neue Trainingsseite. Viel wichtiger ist natürlich der letzte Hinweis dieses Newsletters, den wir eigenmächtig aus einer Postschen Rundmail mit eingebaut haben: Schon am 29. April startet die Offene Frankfurter Stadtmeisterschaft 2013! Kein Spaß, es ist schon wieder soweit! Wer sich gar noch bis zum 22. April anmeldet, kann von einem vergünstigten Startgeld profitieren!
Einfach besser trainieren!
Schach lernen und die Spielstärke stetig und bequem am heimischen PC steigern dies bietet Ihnen die Chess Tigers Universität und baut ihr Angebot beständig aus. Vom Grundschulkind bis zum ambitionierten Turnierspieler, wir decken mit unseren erfahrenen Lehrern GM Artur Jussupow, GM Dr. Karsten Müller, GM Klaus Bischoff, GM Michael Prusikin, IM Dr. Erik Zude, FM Uwe Kersten, Timo Schönhof und Mike Rosa kostengünstig die gesamte Breite des Schachtrainings ab. Mit über 40 Kursen und mehr als 1.600 Lektionen lehren wir alles, was das Schachspielerherz begehrt. Von den Regeln, über grundlegende Prinzipien, Strategie, Taktik, Eröffnungen, Endspiel, vollständig analysierte Partien und sogar Chess960 haben wir alles in unserem umfangreichen Portfolio. Und so geht's: Chess Tigers Universität - Überblick
Newsletter Hessenschach Nr. 8/2013
GM Danin als Erster beim ersten Hofheimer Open
Der russische Großmeister Alexandre Danin ist der erste Sieger beim Hofheimer Frühjahrs Open, und da er sich in 9 Runden vor nur weiteren 64 Teilnehmern durchsetzte, dabei ungeschlagen blieb, kann man den halben Punkt Vorsprung schon als souveränen Erfolg markieren. Er wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht.
Interessant ist, das sich die hinter Danin in der Startrangliste aufgereihten weiteren GMs nur teilweise in Szene setzen konnten. So wurde der bulgarische GM Rusev erwartungsgemäß noch Dritter, musste aber seinen Landsmann IM Arnaudov mit besserer Wertung nach vorne lassen. Ein weiterer Bulgare, GM Petkov, wie der Sieger als ELO-Favorit gehandelt, endete auf Platz 6, da sich der beste Senior im Feld, IM Igor Blechzin, mit besserer Wertung durchsetzte.
Der beste Jugendliche wurde Jan-Christian Schröder vom gastgebenden SV Hofheim. Wann werden wir den in der 1.Bundesliga sehen? Auf Rang 13 ins Rennen gegangen, schloss er das Turnier auf Position 8 ab, umgeben von einer Meute weitaus ELO stärkerer Spieler auf einem geteilten 5. Platz.
Die drei Frauen im Feld erreichten nach 9 Runden 9 Punkte und teilten diese im Verlaufe des Turnieres paritätisch auf. Nicht ganz, denn Lea Maria Brandl, ebenfalls vom SV Hofheim, sammelte die wertvollen Punkte aus diesem Topf und setzte sich damit in dieser Kategorie durch.
Der Rest der insgesamt 165 Teilnehmer verteilte sich auf ein B- und ein C-Turnier.
Das mittlere Turnier fasste 64 Spieler und reichte in der Spielstärke von etwa 2000 ELO bis zum Einsteiger. Den Sieg in dieser Staffel holte sich aber ein Teilnehmer mit einer im Vergleich recht hohen DWZ, nämlich Jeremy Möller vom SC Bendorf.
Das C-Turnier schließlich reichte bis zu einer maximalen Spielstärke von 1500 DWZ, und hier setzte sich wie im A- Open der Favorit durch: Rene Kellner vom SV Briesen.
Das Bürgerhaus im Hofheimer Ortsteil Marxheim war die richtige Wahl für ein Turnier dieser Größenordnung, und es war recht gut gefüllt. Aber eben auch so, das keine beengten Platzverhältnisse aufkamen. Der Analyseraum war dafür etwas zu klein geraten, aber es ist mir auch ein Rätsel, wie man 250 Spieler in dieser schicken Lokalität hätte unterbringen können.
Das Problem könnte sein, das im nächsten Jahr, wenn es hoffentlich die 2. Auflage gibt, tatsächlich so viele kommen.
Eine informative Webseite, wo natürlich noch jede Menge Platz für noch mehr Teilnehmer ist, gab und gibt hinreichend aktuelle und präzise Auskunft über den Turnierverlauf.
Saisonende in Bundes- und Oberligen
1. BUNDESLIGA
Mit einer starken Leistung hat sich der SV Griesheim am letzten und verlängerten Bundesliga-Wochenende aus dem Oberhaus verabschiedet. Den Auftakt bildete ein Viervier im Derby gegen Wiesbaden am Freitag, und es folgten Siege gegen Norderstedt und Hamburger SK. Damit beendeten die Starkenburger eine rabenschwarze Serie mit 12 Niederlagen in Serie, konnten den Abstieg aber dennoch nicht verhindern.
Dagegen lief es für die vom Erfolg schon eher verwöhnten Wiesbadener in der gemeinsamen Schlussveranstaltung nicht optimal. Das Unentschieden war möglicherweise unnötig, gegen den HSK kann, muss man aber nicht verlieren. Und Norderstedt war der Aufgabe 1. Liga schlicht nicht gewachsen, also siegen. Und so lief's dann auch. Möglicherweise war, nachdem feststand, dass der Klassenerhalt gesichert ist, die Luft einfach raus. So sackte man abschließend auf Platz 10 zurück, punktgleich hinter Hockenheim und Hamburg, nachdem man zwischendrin - live - immerhin mal Zweiter war. Gute Leistung!
2. BUNDESLIGA NORD
Für Kassel war in der 2.Liga Nord einfach nicht mehr drin! Der Abgang von Dennis Wagner konnte durch Florian Grafl nicht kompensiert werden, alleine schon wegen der Anzahl der Einsätze nicht. Und der Aufstieg von Hessenliga durch die Oberliga in die zweithöchste Klasse ging einfach zu schnell. In die Oberliga Ost werden die Nordhessen begleitet von Löberitz (Sachsen-Anhalt), der einzige Wettkampf, den die Kasseler gewinnen konnten.
2. BUNDESLIGA SÜD
Knapp daneben ist auch vorbei, und so wird es auch in diesem Jahr nix mit dem Aufstieg in die 1.Liga für den SV Hofheim. Die knappe Niederlage gegen den Staffelsieger aus Viernheim würde auch bei einem knappen Sieg nicht helfen, da hätte einfach mehr kommen müssen.
Doch wir Hessen sind ja schlau! So haben wir der 1.Bundesliga jetzt einfach die Pseudo- Badenser untergejubelt, und niemand hat gemerkt, das die eigentlich in der hessischen Bergstraße zu Hause sind! Wir sind so kluk...
Und Schöneck? Tja, Totgesagte leben eben doch länger, und in einem Herzschlag- Finale konnte man den Ligakonkurrenten aus Schwegenheim doch noch abfangen, so dass ein weiterer Klub in der 2. Liga verbleibt. Super!
OBERLIGA OST Staffel B
Und es kommt noch ein weiterer hessischer Klub aus der Oberliga hinzu, auch wenn diese Feinheit schon vor der letzten Doppelrunde feststand, denn nur Neuberg und Oberursel hatten noch reelle Chancen auf den Aufstieg. Die Neuberger punkteten sich aber auch souverän durch die beiden Schlussrunden, und sicherten sich den Staffelsieg vor dem nun dreimaligen Vizemeister aus Leverkusen...äh, meine natürlich Oberursel!
Unfassbar dagegen der Absturz von Hessenmeister Marburg, die als Tabellensiebter fast unabsteigbar in die letzte Doppelrunde gingen, und durch zwei hohe Niederlagen nach Zweitwertung bis auf Rang 10 abrutschten.
Und da insgesamt, neben Kassel und Löberitz, auch Leipzig und Halle in die Oberliga Ost absteigen, wird es etwas eng. Leider zu eng.
Aller Anfang ist schwer! Und wenn man denkt, so ziemlich alles ist geklärt, kommt ein kleiner Hackerangriff um die Ecke und stört zumindest schon mal die Anmeldevorgänge. Doch der kluge Webmaster baut vor, und somit steht dem 1. Gelnhäuser Schnellschach-Open Ende April nichts im Wege.
Deutsche Schachjugend wählt den Spieler des Jahres
Schon ein paar Jahre wählt die Deutsche Schachjugend die Spieler des Jahres bei den Mädels und den Jungs, doch im letzten Jahr hatte man wohl zu viele Stimmzettel bekommen. Laut Webseite zählen die heute noch! :-)
Doch was solls: Darauf können unsere Hoffnungsträger nicht warten und so steht schon das nächste Jahr am Start. Und hier stehen die Profile der vorgeschlagenen Jugendlichen. Aber nicht nur lesen, auch abstimmen! Und für die richtigen, natürlich!
Neue deutschsprachige Schach-Trainingsplattform eröffnet
Neben dem zweifellos für den Lernenden erfolgreichen Format der Präsenzseminare gibt es nun eine weitere Möglichkeit sein Wissen im Schach weiter auszubauen:www.schach-seminare.eu, ein neues Projekt des durch seine Schachreisen bekannten Großmeisters Jörg Hickl, ist an den Start gegangen.
Eine schicke Webseite, schöne Grafiken, umfangreiches Programm und Trainergespann sowie günstige Einstiegsangebote kann man dort finden.
FSM 2013: Start am 29. April - noch 4 Tage vergünstigt anmelden!
Mehr als 12 Jahrhunderte ist es her, dass sich eine Karawane von Fulda nach Mainz auf den Weg machte, um den zuvor von den Friesen erschlagenen Bonifatius, den Apostel der Deutschen, aus Osthessen, Fulda, wo er ehemals ein Kloster gründete, an seinen einstigen Bischofssitz zu bringen.
Eine weitere kurze Rast auf einer Anhöhe, dem Riedberg, wo man die Gegend weit überblicken konnte, versorgte den sakralen Zug plötzlich mit einem Wunder - denn durstig war man damals schon auf langen Reisen. Und so kam das plötzlich aus dem Boden sprudelnde Wasser den Reisenden so gerade recht. Und kalt und damit erfrischend war's auch noch!
Dem Ort müsste man doch einen Namen geben! Und schon war's geschehen: Kalbach war quasi geboren und ein paar Jahre später durch eine Schenkung urkundlich erwähnt.
Kalbach gibts natürlich immer noch, der Riedberg ist mittlerweile nicht mehr ganz so überschaubar, eher zugebaut, und auch Karawanen ziehen wieder vorbei; und machen Montagabends Rast im Leichtathletikzentrum; immer ab Ende April.
Bauern, Läufer, Pferde, Türme und Damen werden geschlagen, gar geopfert, aber gute Heiden waren die Hessen ja schon immer!
Wunder gibt es zwar immer wieder, aber wir haben für die Frankfurter Stadtmeisterschaft trotzdem wieder einen Catering Service verpflichtet, der uns die Rast ebenfalls erleichtert.
Wer auch in diesem Jahr wieder dabei sein will, hat noch bis zum 29. April Zeit sich anzumelden, wer das bis zum 22. April schafft, hat auch Anspruch auf die Zahlung des bis dahin gültigen vergünstigten Startgelds!
Also dann: ran an die Anmeldeseite, und die findet man wie immer über die Turnierseite, also hier:
Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.
Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.
Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie die neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.