Nachrichten Post vom Hessenschach 2013 Nr. 2 Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
19.01.2013 - In seinem jüngsten Newsletter wirft unser Hans-Dieter Post einen Blick auf die Hessen in der 2. Bundes- und der Oberliga. In der Nord-Gruppe der 2. BL kämpft Kassel gegen den Abstieg. In der Süd-Gruppe führt Hofheim und drängt ins Schach-Oberhaus. Hochspannung in der Oberliga Ost (Staffel B). Dort haben gleich drei Teams punktgleich die Nasen vorn und mittendrin die Hessen Oberursel und Neuberg. Wer heute noch ganz kurzfristig Schach spielen möchte, sollte bis 13:45 Uhr im Frankfurter Nordwestzentrum sein. Dort werden 7 Runden Chess960-Schnellschach stattfinden. Und im HessenCenter wird bald in zwei Etappen und zahlreichen Events öffentlich fürs Schach geworben. Wenn Sie möchten, können Sie dabei sein. Derweil werden die feschen Mädels von SF 1891 Friedberg in der Frauen-Bundesliga an diesem Wochenende wieder zu den Figuren greifen. Wer will, kann sich das live ansehen. Abgerundet wird der heutige Newsletter von einem Kurz-Bericht zur Frankfurter Jugend-Meisterschaft.
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Newsletter Hessenschach Nr. 2/2013
Hessische Teams in 2. Bundes- und Oberliga
2. BL NORD
Na also, geht doch für den Kasseler SK! Wenn auch erwartungsgemäß, denn der sachsen-anhaltische Gegner Löberitz war schon in der Standardaufstellung leicht im Nachteil, und eine mehrstündige Anfahrt ist nicht gerade Doping zur Steigerung der Mannschaftsleistung (zum beweisträchtigen Nachweis braucht man dafür auch keine Studie). :-)
Geht da doch noch was im Abstiegskampf? Gegen die aktuellen Topteams hat man allesamt verloren, jetzt, gegen einen vergleichbaren Gegner gewonnen. Na mal sehen was in Hamburg in der nächsten Runde geht.
2. BL SÜD
Hofheim ist Tabellenführer! Und das, obwohl man selbst so alles tat, um das zu verhindern: Stuttgart unterschätzt, mit zwei Ersatzspielern angetreten, die auch noch prompt verloren, und insgesamt dadurch einen Punkt abgegeben.
Doch Ex-Tabellenführer Mainz trat mit einem Ersatzspieler mehr an, und verlor knapp, und Untergrombach setzte selbst da noch einen drauf, und verlor deutlich. Tja, wenn man sich immer so auf seine Mitkonkurrenten verlassen könnte...
...mag sich da Schöneck gedacht haben, die nur einen Ersatz dabei hatten, gegen drei auf der Gegnerseite, aber trotzdem verloren.
Schon jetzt könnte man mutmaßen, dass nur noch ein Sieg gegen Bad Mergentheim die Klasse sichern helfen könnte. In der übernächsten Runde wissen wird dann, ob es auch so ist.
Oberliga OST, Staffel B
Drei Teams in Führung, und alle haben noch nicht gegeneinander gespielt. Die Wochen der Entscheidung nahen damit!
Neuberg (in Gießen) und Oberursel (gegen BvK Ffm) und Empor Erfurt (in Sangershausen) ließen nichts anbrennen und gewann jeweils mit 5,5 Punkten und insgesamt den fünften Sieg in Folge.
Dem Trio kann nach einem Sieg gegen Jena noch Offenbach folgen, die sich bereits einer bittersüßen Derby Niederlage gegen Co-Tabellenführer Neuberg erinnern können.
Danach fängt eigentlich so etwas wie eine erweiterte Abstiegszone an, denn nur drei Punkte trennen den Vierten, Marburg, nach einem Viervier bei Medizin Erfurt von einem Abstiegsplatz.
Dagegen hat sich Mörlenbach etwas gefangen und zur 5. Runde endlich den ersten(!) Sieg dieser Saison eingefahren: Gegen fünf angereiste Jenaer von Jenapharm, dabei inkludiert zwei Ersatzspieler, der Rest wohl verschnupft, aber da gibt es ja was von Ratiopharm, gelang endlich ein, nun ja, Erfolgserlebnis.
Neben dem großflächigen Einkaufsbereich in Frankfurts Innenstadt bieten sich zwei Einkaufszentren am Rande zum Shoppen ohne Ende an. Der Konkurrenzdruck ist hoch, und es wird versucht, mit Events und Aktionsflächen immer mehr Besucher in diese Konsumtempel zu ziehen.
Schach ist nach Ansicht manchen Center Managers geeignet, um zu werben.
Das Nordwestzentrum ist für viele das schönere der beiden Zentren, aber das ist subjektiv. Mit Schwimmbad, Bowlingbahn, und mehreren U-Bahn-Linien, die hier kreuzen, und zwei Autobahnanschlüssen in kurzer Entfernung gibt es leichte, praktische Vorteile.
Am heutigen Samstag findet hier, im Frankfurter Nordwesten, mehr unter Ausschluss der direkten Öffentlichkeit, die Offene Chess960 Meisterschaft im Schnellschach des Frankfurter Bezirks statt. Das Bürgerhaus Titus Thermen bietet nicht nur für (Schach)Vereine, sondern auch für Theater eine passende Bühne.
Um 14 Uhr gehts jedenfalls mit Runde 1 los, und die Teilnehmerliste ist natürlich noch bis dahin geöffnet!
Im unteren des dreigeschossigen HessenCenters in Bergen-Enkheim wird dagegen beginnend eine Woche später an insgesamt sechs Tagen Schach für alle Fälle geboten: Simultans, Schnell-, Blitz- und Jugendschach sowie mit Uhren Handicap und Blindschach etwas für die Experimentierfreudigen.
Gespielt wird also direkt unter Einbeziehung der Öffentlichkeit, denn hier gilt es nebenbei auch für den Frankfurter Bezirk um Mitglieder zu werben. Wer nicht nur spielen, sondern sich auch engagieren, oder vielleicht nur zuschauen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.
Den gesamten Fahrplan der Veranstaltung kann man der folgenden Internetseite entnehmen:
Neben Wiesbaden und Griesheim bei den Herren gibt es mit Friedberg eine Bundesliga-Mannschaft der Frauen, und diese haben an diesem Wochenende Schwerstarbeit zu verrichten.
Wiesbaden, erst Anfang Februar wieder dran, und Friedberg ab morgen haben dabei mit der OSG Baden Baden wohl unbezwingbare Favoriten in der Liga, zudem als Titelverteidiger vor sich, aber der Erwerb des Vize-Meister-Titels ist umso mehr aller Ehren wert.
Ein Sieg gegen Königshofen am Samstag soll ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg sein, am Sonntag gegen Rodewisch darf man nicht stolpern!
Die Paarungen des Wochenendes in der Friedberger Stadthalle im Einzelnen:
Samstag (19.01.2013) um 14.00 Uhr:
SF 1891 Friedberg - SC Bad Königshofen 1957
SF Deizisau - Rodewischer Schachmiezen
Sonntag (20.01.2013) um 09.00 Uhr:
Rodewischer Schachmiezen - SF 1891 Friedberg
SC Bad Königshofen 1957 - SF Deizisau
Friedberg selbst sieht sich selbstbewusst um den Kampf um den Meistertitel involviert, und noch mehr Informationen zur Doppelrunde finden sich hier:
Zu einem schönen Vereinserfolg wurden die diesjährigen Einzelmeisterschaften der Jugend im Bezirk Frankfurt für die Schachabteilung des Frankfurter Turnvereins.
In drei von fünf Klassen konnte man einen Nachwuchsspieler ganz oben platzieren, nur die U10 ging an den TuS Makkabi, und ein Co-Sieg in der U14 an Spieler aus Oberursel bzw Bad Homburg.
Ein schöner Erfolg für die noch junge Schachabteilung, die sich seit ihrem Bestehen konsequent der Jugendarbeit widmet!
Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.
Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.
Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie den neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.