23.10.2005 - +++ Hessen bei der Deutschen Schnellschachmeisterschaft +++ Bezirk Frankfurt Blitz- Mannschaftsmeisterschaft +++ 7. Hofheimer Schnellschach-Jugend-Open +++ Am kommenden Wochenende: - Bundesliga Auftakt - Jugendturnier in Heppenheim
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22.10.2005 - So ganz ohne Trara sollte der einjährige Relaunch-Jahrestag am 18. Oktober 2004 eigentlich nicht über die Bühne des World Wide Web gehen, denn damals wurde die neue Webseite des Förderverein Chess Tigers e.V. durch Webmaster und Entwickler Thilo Gubler freigeschaltet. Vor einem Jahr sahen sich die Chess Tigers mit einem neuen Prunkstück an Webtechnologie belohnt, denn die in die Jahre gekommene herkömmliche Webtechnik entsprach einfach nicht mehr den heutigen Anforderungen.
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20.10.2005 - +++ Mannschaftskämpfe, 2.Runde +++ Spielerpassstelle neu besetzt +++ Referent für Ausbildung wird gesucht +++ Allgemeine Terminplanung +++ Schach am kommenden Wochenende +++
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19.10.2005 - Die Tageszeitung Financial Times Deutschland, die Experten der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) und die Unternehmensberatung Bain&Company küren alljährlich die „Strategen des Jahres“. Zum zweiten Mal in Folge erhielt Jochen Zeitz, Chef des äußerst erfolgreichen Sportartiklers Puma, in Frankfurt den Preis zugesprochen. Auf Initiative der Financial Times war auch ein Schachstratege zum Ehrungsabend eingeladen – und er sollte Stellung beziehen zu den Strategien auf den 64 Feldern samt deren Übertragbarkeit auf die Wirtschaft: Weltmeister Wladimir Kramnik hielt vor den Unternehmenslenkern die Keynote-Rede.
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Hochschule für Unternehmensführung
16.10.2005 - Wesselin Topalow hat sich vorzeitig die WM-Krone des Schach-Weltverbandes FIDE aufgesetzt. Der Bulgare remisierte im argentinischen San Luis gegen den usbekischen Titelverteidiger Rustam Kasimdschanow und war vor seinem letzten Duell in der vergangenen Nacht gegen Judit Polgar (Ungarn) mit 9,5:3,5 Punkten nicht mehr einzuholen. Seine schärfsten Rivalen, der indische Weltranglistenerste Viswanathan Anand und Peter Swidler, blieben mit 1,5 Zählern Rückstand auf Distanz. Der Russe kam in der 13. der 14 Runden gegen Polgar nicht über ein Unentschieden hinaus. Anand lieferte sich mit Alexander Morosewitsch nochmals einen offenen Schlagabtausch, aber nach einem spektakulären Läufer- und Damenopfer musste sich der „Tiger von Madras“ mit einem Dauerschach und ebenfalls einem halben Punkt bescheiden.
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15.10.2005 - Das Schaulaufen der besten Schachspieler der Welt fand heute ein harmonisches Ende, ähnlich wie bei der Tour de France wurde am letzten Tag nicht mehr voll zur Sache gegangen. Das Tabu wurde nur von dem weit unter Form spielenden Ungar Peter Leko gebrochen, denn er wollte doch unbedingt noch etwas für seine Elo-Zahl tun. Und so schlug er in einer sehr interessanten Partie den Libyen-Sieger Rustam Kasimdzhanov.
Friedlich endete auch der Kampf um Platz 2 zwischen Peter Svidler und Vishy Anand, obwohl die Differenz zwischen den Plätzen zwei und drei 60.000,- US$ Preisgeld ausmacht. Auch Topalov erlaubte dem Tabellen-Schlußlicht Judit Polgar ein kurzes Remis. Die Partie Morozevich gegen Adams endete nach gut fünf Stunden Spielzeit und "blankem" Brett remis. mehr zur offiziellen Turnierseite San Luis.WM
14.10.2005 - Es ist vollbracht, die Schachwelt hat einen neuen Weltmeister im traditionellen Schach. Topalov musste heute gegen seinen Gegner Rustam Kasimdzhanov aus Uzbekistan lange kämpfen, bis er mit einem Qualitätopfer das Remis und damit den Titel endgültig sicherstellte. Er hatte noch einmal in diesem Turnier die Berliner Verteidigung in der Spanischen Partie gewählt, mit der Vladimir Kramnik im WM-Kampf 2000 seinen Gegner Kasparov zur schieren Verzweiflung trieb - Rustam Kasimdzhanov schien es heute nicht anders zu gehen. Da die Baden-Badener Bundesligastars Svidler und Anand gegen Polgar und Morozevich nicht über ein Remis hinauskamen, blieb es beim uneinholbarem Vorsprung von 1,5 Punkte vor der letzten Runde.. mehr zur offiziellen Turnierseite San Luis.WM
12.10.2005 - Der Bulgare Veselin Topalov riskiert nichts und macht gegen seinen direkten Verfolger Peter Svidler in 21 Zügen remis. Der wilde Auftritt des Fide-Weltmeisters in Spé in der Vorrunde wird in der Rückrunde ersetzt durch den kühlen Pragmatiker und fünf Remisen in Folge. Anands aufsteigende Form kommt wohl zu spät, aber es geht ja auch noch um Elo-Punkte. Svidler und Anand liegen 1,5 Punkte hinter dem führenden Topalov - das hat nur noch theoretische Bedeutung für die Tabelle. Mit zwei Remisen gegen Kasimdzhanov und Judit Polgar hat der Bulgare es jetzt selbst in der Hand. mehr zur offiziellen Turnierseite San Luis.WM
Nachrichten Schach erregt Frauen weniger Judit Polgar erste Teilnehmerin bei einer WM-Endrunde der Männer: Taugt die Dame wenigstens zur Königsmörderin?
11.10.2005 - „Es gibt keine einzige Frau, der ich nicht einen Springer vorgeben könnte und trotzdem gewänne“, tönte einst Bobby Fischer. Der legendäre Weltmeister von 1972 weiß sich zwar noch immer eins mit manchem Schachverrückten – die Zeiten, in denen die Großmeister mühelos das schwache Geschlecht vom Brett fegten und anschließend chauvinistisch kalauerten, „die haben es eben nicht so mit dem Denken“ oder „die spielen halt so ungern Schach, weil sie da vier Stunden schweigen müssen“, sind allerdings vorbei. Selbst die Vorgabe eines Bauern statt eines dreimal so starken Springers kann sich heute keiner mehr gegen eine starke Schachspielerin leisten.
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11.10.2005 - Der Brite Michael Adams legte sich mächtig ins Zeug, ja er probierte es sogar mit der Brechstange - sorry Sizilianisch - Spitzenreiter Veselin Topalov zu schlagen, doch nach 45 Zügen war das Remis unausweichlich. Der Inder Anand "zertrümmerte" die schwarze Stellung von Rustam Kasimdzhanov sizilanisch sehenswert. Friedlich war heute Judit Polgar gestimmt und wartete mit einer Abtauschvariante in der Caro Kann Verteidigung gegen ihren Landsman Peter Leko auf - das Remis war im 25 Zug vorprogrammiert. In der Begegnung zwischen dem Russen Svidler und Morozevich kam es zu einer hochinteressanten Russischen Partie, die nach hartem Kampf und subtilen filigranen Manövern zum hochverdienten Arbeitssieg von "Peter dem Großen" aus Sankt Petersburg führte. mehr zur offiziellen Turnierseite San Luis.WM
TopTurniere Veselin Topalov fast am Ziel Judit Polgar riskiert wieder alles, verliert unglücklich und hat die rote Laterne
10.10.2005 - Aufregender geht's nimmer. Veselin Topalov und Alexander Morozevich liefern sich eine Megaschlacht über 61 Züge - das ist Schach pur!. Am Ende wird der Punkt nach Irrungen und Wirrungen gerecht geteilt. Judit Polgar verliert wieder trotz großem Kämpferherz gegen den cool agierenden Rustam Kasimdzhanov. Leko gegen Svidler und Adams gegen Anand machen unspektakulär nach 25 und 36 Zügen remis - das kommt einem ein bisschen Spanisch vor. mehr zur offiziellen Turnierseite San Luis.WM
09.10.2005 - Im Tigerfreigehege war nochmal höchste Spannung aufgekommen, denn sollte in der direkten Begegnung zwischen ihrem Königstiger Anand und dem designierten FIDE-Weltmeister Topalov ein Sieg herausspringen, dann könnte noch einmal ein bisschen Spannung aufkommen. Aber es kam leider anders. Dem profunden Kenner der Spanischen Partie, Vishy Anand, misslang die Eröffnung mit Weiß und er mußte zähneknirschend die dreimalige Stellungswiederholung forcieren. Oder war es ein Akt der Anerkennung der unmittelbaren Konkurrenten um den Schachthron, Leko und Anand, den willensstarken "Starfighter" Veselin Topalov als ihren "Besten" hier in San Luis mit zwei "leichten" Remis in Runde 8 und 9 von 14 und angesichts des großen Vorsprungs in der Tabelle friedfertig zum Titel zu begleiten? mehr zur offiziellen Turnierseite San Luis.WM
07.10.2005 - Es ist ein wahres „Schlachtfest“, das Wesselin Topalow bei der Schach-WM in Argentinien veranstaltet. Den Kommentatoren vor Ort wie dem einstigen Vizeweltmeister Nigel Short und den begeisterten Fans während der Live-Übertragungen im Internet fällt höchstens noch eine zweite Bezeichnung zur Weltmeisterschaft ein: „Blutbad“. In der siebten Runde gewannen alle vier Großmeister mit Weiß ihre Partien. Kein einziges langweiliges Remis wurde geschoben. Für die Höhepunkte bei dem Wettbewerb um eine Million Dollar Preisgeld ist aber vor allem Topalow zuständig: Der kampfstarke 30-Jährige ließ sich auch nicht von Titelverteidiger Rustam Kasimdschanow stoppen und zwang den Usbeken in 74 Zügen in die Knie. Seine atemberaubende Bilanz zur Halbzeit baute der Bulgare damit auf 6,5:0,5 Punkte aus. mehr
07.10.2005 - Der mit großem Abstand führende Veselin Topalov schaltete heute einen Gang zurück. Gegen die solide Damenindische Verteidigung des Ungarn Peter Leko bot er in völlig ausgeglichener Stellung im 24. Zug das Remis an. Peter Leko nahm es gegen den San Luis "Überspieler" sicher gerne an. Parallel begann Anand Judit Polgar mit kleinsten Finessen auszuspielen, bis ihr dann zwei Bauern in einer hoffnungslosen Stellung abhanden kamen und sie später dem Druck des Tigers von Madras nichts mehr entgegensetzen konnte. Die Partie Adams gegen Svidler endete völlig ausgekämpft remis. Kasimdzhanov wurde von Morozevich hart bearbeitet, was dann nach dem 53.Zug zum vollen Punkt führte - Moro ist wieder da! mehr zur offiziellen Turnierseite San Luis.WM
06.10.2005 - The names you read in this corner of the world have a strange sound and origin: Nez Perce, Hoquiam, Kalaloch, Snohomish, Puyallup or Kopachuk. They pay tribute to a past long time gone and yet bridge the time between the world of the Boing and Microsoft enterprises and the native indians and immigrants. Washington State offers a unique mix of history, nature, leisure style living and modern technology companies. And now the Washington Chess Association is adding another landmark to the world of chess as it organises the first Chess960 tournament in the Pacific Northwest region.
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Association
05.10.2005 - Vier Weißsiege heute, die Weltmeisterschaft der FIDE in San Luis scheint gelaufen zu sein, nachdem Topalov gegen Kasimdzhanov wieder gewinnt und Anand mit der Caro Kann Verteidigung gegen Morozevich trotz zwischenzeitlichem Qualitätsgewinn sang- und klanglos untergeht. Vishy Anand hat gegen seine "guten Kunden" Kasimdzhanov und Morozevich zu viel riskiert und wurde dafür bitter gestraft - man kann das Glück einfach nicht zwingen. Chess960 Weltmeister Peter Svidler ist nun der ärgste Verfolger von Topalov, dahinter kommt dann das Team der 50-Prozenter Anand und Leko. Kasimdzhanov, Morozevich, Adams und Polgar wie erwartet. mehr zur offiziellen Turnierseite San Luis.WM
03.10.2005 - Auch der Chess960 Weltmeister Peter Svidler kann Topalovs schwarze Siegesserie mit dem Najdorf Sizilianer nicht stoppen. Unglaublich, welchen Lauf der Bulgare hat: 4,5 aus 5 Partien und eine Elo-Performance von 3105 sprechen eine deutliche Sprache. Anand kann seine Vorteile im Sizilianischen Svechnikov gegen Leko letztendlich nach 60 Zügen trotz Mehr-Qualität nicht verwerten. Polgar gegen Morozevich spielen ein "Modern Defence" und einigen sich nach dem 41.Zug auf remis. Ein 29-zügiges Remis fabriziert Adams gegen Kasimdzshanov mit der Anwendung der Regel zur dreimaligen Stellungswiederholung. mehr zur offiziellen Turnierseite San Luis.WM
03.10.2005 - Am Ende kam es so wie es sich schon in den Spielrunden zuvor angedeutet hatte: Kein Spieler konnte sich entscheidend von den Mit-Konkurrenten absetzen, das Spitzen-Rudel war immer ganz eng zusammen. Und so musste am Ende der siebten und letzten Runde beim innovativen Chess960 Turnier in Bad Soden die Chip-Rechen-Technologie entscheiden: Mit etwas Glück bei der Auslosung, aber auch einer gehörigen Portion Können hatte am Ende GM Leonid Milov die Nase dank besserer Feinwertung vorne, punktgleich vor IM Yuri Boidman vom SC 1850 Remagen und GM Viesturs Meijers vom ESV Nickelhütte Aue, alle mit 6 Punkten aus 7 Partien.
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Ergebnisse beim ausrichtenden Verein Schachclub Bad Soden e.V.
03.10.2005 - Nach dem zweiten Spieltag des Main-Taunus-Cup in Bad Soden können sich noch 10 Spieler Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen. Jedoch müssten die beiden punktgleich mit 4.5 Punkten aus 6 Spielen führenden IM Leonid Milov und IM Yuri Boidman schon noch etwas helfen - diese Samariter-Hilfe darf in dem bisher hart umkämpften Spielen nicht unbedingt erwartet werden. So musste in der sechsten Runde FM Ryhor Isserman bis ins "nakte" Endspiel gegen Hans-Walter Schmitt kämpfen, ehe er seinen einzigen verbliebenen Freibauern zum Sieg führen konnte.
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03.10.2005 - Die Schach-Welt ist nach zwölf Jahren der Spaltung endlich wieder auf dem Weg, nur einen König zu bekommen. Die WM des Schach-Weltverbandes FIDE im argentinischen San Luis bringt diesmal fast alle Asse ans Brett. Die Ungarin Judit Polgar, einzige Frau im achtköpfigen Feld, bezeichnet daher das Mammutturnier über 14 Runden als „historisch. Der Weltmeister wird wieder als solcher anerkannt“. Der Russe Alexander Morosewitsch nennt den mit einer Million US-Dollar dotierten Wettbewerb einen „großen Schritt auf dem Weg aus dem augenblicklichen Chaos heraus“. mehr