25.12.2005 - Die als unsinkbar geltende "Titanic" konnte ihren Mythos nur ganze 5 Tage unter Beweis stellen. Nach dem Start zur Jungfernfahrt am 10. April 1912 kollidierte sie am 15. April mit einem Eisberg und sank, dabei verloren 1500 Menschen ihr Leben. Der Untergang der Titanic wurde 1997 vom kanadischen Regisseur James Cameron verfilmt. Bisherige Annahmen über den langsamen Untergang des Luxus-Liners mussten jedoch revidiert werden, als die Entdeckung neuer Wrackteile die Schlußfolgerung nahelegte, daß die Titanic nach Ansicht von Fachleuten schneller gesunken ist als bisher vermutet wurde. Vor einem ähnlichen Dilemma stehen Schachspieler, wenn sie denn einmal auf die Verliererstrasse einbiegen. mehr
wir wünschen Ihnen etwas Ruhe und Besinnlichkeit bei den anstehenden Weihnachtsfeiertagen und viel Optimismus und Mut für das Jahr 2006.
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Unterhaltung (AD 24) Zaubert Figuren und mit Figuren
24.12.2005 - Mit dem Heiligabend wird das höchste christliche Fest Weihnachten, zur Wiederkehr der Geburt des Erlösers Jesus Christus gefeiert. Der Brahmane aus Indien nutzte die historische Stunde um frühzeitig sein eigenes Märchen aus 1001 Nacht, als er Alexei Shirov in Teheran im Finale mit 3,5-0,5 besiegte und zum ersten Mal Fide-Weltmeister wurde, zu vollenden. Ein Traum und ein tiefer Wunsch wurden damit beim bedeutendsten Chess Tiger Wirklichkeit. Der mit großem Abstand beste Schnellschachspieler hat in seinem "Wohnzimmer" in Mainz 2005 bereits zum 8. Mal die Chess Classic Championship gewonnen. Im Gegensatz zu der gesuchten Figur braucht der derzeit beste Allroundschachspieler der Welt keinen besonderen Geist, denn davon hat er wahrhaft genug.
Wer seine Lösungen noch nicht eingereicht hat, kann dies bis zum 31.12.2005 unter frankstiefelberlin@snafu.de tun. >>> zum
Adventskalender
23.12.2005 - Sollten Sie vor Aufregung angesichts des bevorstehenden Geschenke-Orgie am Heiligen Abend nicht schlafen können, empfehle ich Ihnen entweder eine warme Milch mit Honig oder bleiben Sie doch einfach auf und nehmen sich die neueste Lektion Ihre Kurses zur Hand. Von Letzterem werden Sie garantiert nicht schläfrig, denn alle Kursleiter haben sich zu Weihnachten besonders bemüht, Ihnen spannende und umfangreiche Lektionen zu liefern. mehr
Unterhaltung (AD 23) Feuern aus Passion
23.12.2005 - Der eine hat "fire on board", ist Lette, spielt aber seit 10 Jahren für Spanien und spielt in der Bundesliga beim OSC Baden-Baden. Er ist seit 2001 mit der Litauerin Viktorija Cmilyte verheiratet, die im Schach den Titel eines Internationalen Meisters trägt, gilt als einer der besten Taktiker und will irgendwann Weltmeister werden. Im Jahre 2000 wurde er Vizeweltmeister der FIDE in New Delhi / Teheran. Der andere hat es mit einem "fireball" zu tun, ist durch und durch Engländer, gerät von einer Affäre in die andere, ist ein furchtloser Geheimagent und will seinen Martini geschüttelt und nicht gerührt. >>> zum
Adventskalender
22.12.2005 - „Hilfe, Mein Kind spielt Schach!“ heißt ein neu bei Chessgate erschienenes Buch. Es ist die erste Koproduktion eines interessanten Autorenteams: Bernd Rosen trägt den Titel eines FIDE-Meisters, ist A-Trainer des Deutschen Schachbundes und Landestrainer von Nordrhein-Westfalen. 2005 wurde er zum „Trainer des Jahres“ ernannt - ein ausgewiesener Experte also in allen Fragen der Schachdidaktik. Sein Co-Autor Jörg Sommer ist ein populärer Sachbuchautor, der mit zwischenzeitlich über 150 Büchern auch im Ausland erfolgreich ist.
mehr Leseprobe: Hilfe,
mein Kind spielt Schach! >>>hier
Unterhaltung (AD 22) Gekrönte Häupter
22.12.2005 - 1994 wurde er Jugendweltmeister der U12 vor Bacrot und Ponomariov. Vor Kurzem spielte der Armenier – der 2004 mal für Deutschland spielberechtigt war - beim World Chess Cup 2005, der alten Knock-Out-Weltmeisterschaft, in Khanty-Mansiysk gegen Ponomariov im Finale und schlug ihn nach zwei Remisen in den Normalpartien im Schnellschach-Stechen mit 2:0. Der kometenhafte Aufstieg, des in Berlin lebenden Armeniers, begann 2003 mit dem Sieg des Chess960 FiNet Opens in Mainz. Ein Jahr später unterlag er an gleichem Ort nur knapp dem ersten und amtierenden Chess960-Weltmeisters Peter Svidler, um sich gleich wieder im FiNet Open 2005 für das Titelmatch 2006 gegen den Chess960-WM Peter (der Große) Svidler zu qualifizieren. Mit seinen 23 Jahren hat es der Überflieger der Schachszene bereits unter die Top-Ten im klassischen Schach gebracht und wird in der nächsten Liste wohl auf 3 oder 4 geführt. Die Uniform gehört einer Person, die aus der Romanow-Dynastie hervorging. Da seine Frau eine Enkelin der Königin Viktoria I. von England war, war er ein Vetter des Deutschen Kaisers Wilhelm II. (1859-1941) und des britischen Königs George V. (1865-1936). Von 1894 bis 1917 hatte er einen sehr verantwortungsvollen und anstrengenden Job, der ihn auf Befehl Lenins 1918 den Kopf kostete. >>> zum
Adventskalender
Unterhaltung (AD 21) The Kings of Chess960, Rock'n Roll and Classic Chess
21.12.2005 - Der russische Großmeister ist der König des Chess960. Bei den Chess Classic besiegte er 2003 Peter Leko mit 4,5:3,5 und erhielt den ersten Weltmeister-Titel. Ein Jahr später verteidigte er diesen gegen Levon Aronian mit dem gleichen Ergebnis. Und auch 2005 schaffte er es so gerade eben Zoltan Almasi mit 5:3 in Schach bzw. Chess960 zu halten. Ebenfalls einem König, nämlich dem King of Rock´n Roll, gehört das glitzernd-kitschige Kostüm. Bereits zu Lebzeiten erschienen 89 Alben des erfolgreichsten Sängers aller Zeiten. Bis heute wurden knapp 2 Milliarden Tonträger der berühmten "Schmalzlocke" verkauft. Unlängst traf jetzt der King of Chess960 auf den King of Classic Chess, Vladimir Kramnik, bei der "All Russian Championship" in Moskau im klassischen Schach aufeinander und wer hat gewonnen? The King of Chess960! >>> zum
Adventskalender
Unterhaltung Comic F5 - Alles nur geklaut... äh, Tschuldigung kopiert...
20.12.2005 - Der beste Spieler aller Zeiten, Garry Kasparov denkt im Beisein von seinen Kollegen bei Sabine Christiansen laut darüber nach, was er so alles seit 1980 für Schach getan hat. Was er alles so er- und gefunden, ersonnen und entwickelt hat mit seinen Helfern Nikitin und Helfershelfern bei Chessbase im Dschungel der Schach-Eröffnungstheorie. Und kein Schwein hat es bisher für notwendig gefunden in Würdigung seiner gigantischen Verdienste eine Eröffnung oder eine Verteidigung nach seinem Namen zu nennen. Wenigstens in der Sizilianischen Verteidigung, dem Najdorf System oder in der Grünfeldindischen Verteidigung sollte doch ein bisschen Platz in der Schach-Literatur für die Bezeichnung Kasparov-System oder wenigstens Kasparov-Variante sein. Viele andere Namen sind unberechtigter Weise viel geläufiger, wie zum Beispiel: Botwinnik-System, Tarrasch-Verteidigung, Grünfeld-Indisch, Svechnikov, Benkö-Gambit, Traxler-Angriff, usw. Weil dies Garry Kimovich aber nicht als 13.Weltmeister gerecht wird, wird er sich mit der 9-teiligen Buchserie Meine großen Vorkämpfer... die Krone als der unfehlbare Alleswissende selbst aufsetzen. >>> zum
Comic "Zurück in die Zukunft"
Unterhaltung (AD 20) Erster Mensch im All
20.12.2005 - Eine Stunde und 48 Minuten schwirrte der russische Kosmonaut am 12. April 1961 in der Raumkapsel Wostok 1 im Weltraum umher. Dabei umrundete er einmal den Erdball. Im Jahr 2003 griff ein anderer Russe fast nach den Sternen, letztendlich reichte es 2003 "nur" zu Platz vier in der Weltrangliste. Er sekundierte Wladimir Kramnik bei der Schach-WM 2004, bei der Letztgenannter knapp den Titel verteidigen konnte. Der 39jährige aus Emanschelinsk bei Tscheljabinsk stammende (bitte nachsprechen) Großmeister sieht Schach als Kunst, deshalb stört es ihn auch nicht sonderlich, dass er inzwischen nur noch auf Platz 27 zu finden ist. >>> zum
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Nachrichten Levon Aronian gewinnt World Chess Cup 2005!
19.12.2005 - Zuletzt hatte der in Armenien geborene Levon Aronian beispielsweise bei den Chess Classic Mainz 2005 auf sich aufmerksam gemacht, als er das stark besetzte Chess960 FiNet Open gewann und sich so neuerlich zum Herausforderer des Weltmeisters Peter Svidler machte. Und nun hat der symphatische ELO-Riese mit dem World Chess Cup im russischen Khanty-Mansiysk auch im traditionellen Schach ein grosses Turnier gewonnen. Er kämpfte sich durch das knallharte K.O.-System und konnte u. a. Ex-Fideweltmeister Ruslan Ponomariov im Schnellschach-Finale niederringen. Weitere Informationen und die Partien zum World Cup-Sieger und zum Turnier erhalten Sie durch das Klicken der folgenden Links. Alle Partien zum Download bei Chessbase Turnierseite World Chess Cup Armenischer Schachverband
Unterhaltung (AD 19) Klassisch, klassisch, klassisch,
19.12.2005 - Der russische Weltmeister im klassischen Schach ist oft ebenso elegant gekleidet wie der gesuchte Serienstar. Allerdings trägt er eigentlich keine Melone und hat auch keine weiße Nelke im Knopfloch. Was beide Personen verbindet, ist die Magie. Der Großmeister zaubert immer wieder Stellungen aufs Brett, die seine Gegner nicht beherrschen. Garri Kasparow beispielsweise gewann bei der Braingames-WM in London anno 2000 nicht eine einzige Partie und wurde mit 6,5:8,5 entthront. Die gesuchte Figur kann durch eine bestimmte Bewegung an seiner Melone Dinge erscheinen lassen oder sich selbst in eine kleine Puppe verwandeln. Er spricht außerdem nicht, sondern kommuniziert auf pantomimisch-tänzerische Art mit den Menschen, vornehmlich mit Kindern. >>> zum
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18.12.2005 - In selten wahrzunehmender Konzentration scheinen die Redakteure des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL dem elysäischen Phänomen der Schachspieler verfallen zu sein, veröffentlichen sie doch gleich zwei große Interviews mit den Grössten der Branche: Lennox und Gary.
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Unterhaltung (AD 18) The young generation
18.12.2005 - 2003 und 2004 hat der 21jährige Russe das Ordix Open in Mainz gewonnen. Dieses Jahr durfte (oder musste) er im Schnellschach gegen den besten Rapidspieler der Welt Viswanathan Anand antreten. Dieser entpuppte sich als wahrer Captain Hook, bekanntlich der größte Feind des Anführers der "verlorenen Jungs". Der im Nimmerland lebende Dauerjugendliche sah gegen den Inder zunächst wahrlich kein Land. 0,5:3,5 stand es zur Halbzeit beim GrenkeLeasing Championship. Zwar konnte er letztendlich das Ergebnis mit 3:5 noch erträglich gestalten, doch sein geistiger Vater James M Barrie hätte die (Schach-)Geschichte vermutlich ganz anders geschrieben. >>> zum
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17.12.2005 - Auch der 4. Advent hält wieder feierliche Lektionen für Sie parat, die Sie sich nun im Mitgliederbreich runterladen können, wenn Sie bereits ein Tiger sind. Sollten Sie jedoch noch nicht in den Genuß unseres Services kommen, der Ihnen wöchentlich hochkarätige Schachlektionen für jede Spielstärke bis DWZ 2100 (Traditionelles Schach) und IPS 2100 (Chess960) zum Download anbietet, dann sei Ihnen passend zum Wintereinbruch wärmstens der folgende Link empfohlen, der Sie auf den Weg zu einem besseren Schachspieler führt: Be a Tiger!mehr
Unterhaltung (AD 17) Beide in der Kategorie: Outlaw
17.12.2005 - Ich glaube, er stand im Wald, der „Kurze“. Genauer gesagt, im Nottingham Forest. Von dort aus trieb der Rächer der Armen als König der Diebe sein Unwesen. Mutig setzte er sich gegen den Sheriff von Nottingham zur Wehr. Ähnlich furchtlos geht der gesuchte englische Großmeister in seinen Partien zu Werke: 1993 griff er im PCA-WM-Match den großen Garri Kasparow an. Dieser wehrte sich aber geschickt gegen alle Attacken und siegte mit 12,5:7,5. „Britannien ist stolz auf sie“, titelte damals die Times, denn obwohl der oft schnippische GM den Kürzeren zog, schoss er in diesem Zweikampf so manchen Pfeil ab. >>> zum
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16.12.2005 - Im Vorfeld gab es schon viel Kopfzerbrechen über die Aufstellung - doch dann stand der Entschluss, ohne die Weltcup-Teilnehmer zum Bundesliga-Match nach Essen zu fahren. Doch dann qualifizierte sich Magnus Carlsen für die Rundes der letzten 16 beim Weltcup - und Sekundant des jungen Norwegers und gleichzeitig Spieler der Baden-Badener Bundesliga-Mannschaft ist Peter-Heine Nielsen. Er bat darum, auf seinen geplanten Einsatz zu verzichten um weiter seinen Schützling in Sibieren betreuen zu können. Nach kurzer Überlegung entschloss ich mich für Alexei Shirov, der nach ein paar Telefonaten auch bereit war für uns auf Punktejagd zu gehen. Eine gute Wahl, wie sich später zeigen sollte.
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Unterhaltung (AD 16) Dortmund und Mainz, schachlicher Reiz?
16.12.2005 - N,Aaaabend, Det is dufte, dass Deutschland mit dem in Riga geborenen 19jährigen Großmeister wieder einen sehr starken Schachspieler in den eigenen Reihen hat. Dieses Jahr gewann der in Dortmund lebende Jungstar sensationell die ebendort stattfindenden Schachtage und ließ Supergroßmeister wie Kramnik, Svidler und Leko hinter sich. Det Kostüm gehört einem in Mainz arbeitenden Männchen, welches zusammen mit Anton, Fritzchen, Edi, Berti und Conni seit 1963 beim ZDF nicht mehr wegzudenken ist. >>> zum
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Unterhaltung (AD 15) Doppelt scharfsinnige Züge
15.12.2005 - 1975 wurde der inzwischen 54jährige Russe zum Weltmeister erklärt, da ein gewisser Bobby Fischer nicht zum WM-Match gegen ihn angetreten war. Das Outfit passt so gar nicht zu dem immer sehr korrekt gekleideten erfolgreichsten Turnierspieler aller Zeiten. Über 160 Turniere hat der einstige Vielspieler bis dato gewonnen. Zuletzt siegte er zusammen mit Viktor Korchnoi bei der Unzicker Gala80 in Mainz. Ein zerknitterter Mantel und ein ausgelutschter Zigarrenstummel sind vielmehr die Markenzeichen eines sehr schlauen, wenn auch kauzigen Inspektors. Dieser hatte die Eigenart, sich nach einer Befragung nochmals kurz umzudrehen: „Ach ja ... ich habe da noch eine Frage an Sie“ >>> zum
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Unterhaltung (AD 14) Paradiesisches Dschungelleben
14.12.2005 - In Brissago wäre der Ungar 2004 um ein Schimpansenhaar Schachweltmeister geworden, hätte er die 14. und damit letzte Partie des Zweikampfes nicht verloren. Der überzeugte Vegetarier, der als der fitteste Spieler unter den Top-Großmeistern gilt, hangelte sich zwar meist sehr geschickt durch den Variantendschungel, schlussendlich war jedoch alles Banane, denn sein Gegner Wladimir Kramnik ließ sich nicht zum Affen machen und glich noch zum 7:7 aus. >>> zum
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