Nachrichten Post vom Hessenschach Nr. 5 Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
03.11.2011 - Drei wichtige Schach-Meldungen vom Hessenschach, und unser Hans-Dieter Post war und ist wieder mitten drin, um zu leiten, zu fotografieren und sogar selbst zu spielen! Letzteres kommt vergleichsweise selten vor. Doch der Reihe nach: Zunächst berichtet Post in seinem jüngsten Newsletter vom Gießener Schnellschach-Open am vergangenen Samstag, welches er persönlich leitete. Wer der Beste der insgesamt 65 Teilnehmer war, erfahren Sie im Text. Nur als Fotograf war Post dann am vergangenen Wochenende zum Auftakt der Frauen-Bundesliga in Friedberg dabei erzählt uns, wie es lief und welch ungewöhnliche Fitness-Übungen das Friedberger Spitzenbrett Melanie Ohme vollführte. Zum Abschluss noch der Hinweis auf die am kommenden Montag startende 2. Frankfurter Chess960 Stadtmeisterschaft 2011. Diese wird Post nicht nur leiten, sondern auch noch mitspielen!
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Newsletter Hessenschach Nr. 21/2011
IM Ilja Schneider gewinnt in Gießen am Neustädter Tor
Der Pokal wartete nur auf IM Ilja Schneider
Schachturniere finden gewöhnlich, wenn auch ungewollt, unter Ausschluß anwesender Öffentlichkeit statt. Warum also ein Schachturnier nicht dort veranstalten, wo die Öffentlichkeit zwangsläufig nicht entkommen kann: im Einkaufszentrum!
Nun kommen bekanntlich nur die Harten in den Garten, und ein Einkaufszentrum ist nicht gerade der Lesesaal in der Klosterschule. 65 Umwelt-Lärm resistente Spieler fanden dennoch den Weg nach Gießen zum Neustädter Tor; und bereuten eigentlich nicht, dabei gewesen zu sein.
Den meisten Grund zur Freude hatte IM Ilja Schneider von den Berliner Schachfreunden, denn er gewann nach elf Runden hauchdünn nach Wertung vor FM Igor Zuyev vom SC Heusenstamm, der selbst schon eine Menge Schnellturniere dieser Art gewonnen hat.
Beide setzten sich deutlich vom Restfeld ab, das mit 1,5 Punkten folgte und ebenfalls nach Wertung vom Gießener FM Georg Legde angeführt wurde. Punktgleich mit ihm kamen FM Arnd Janoszka vom SC Steinbach und IM Jacek Dubiel vom SV Oberursel ins Ziel. Der beste titellose Spieler kam als Sechster noch auf einen Preisgeldrang: Frank Roeberg von den Biebertaler Schachfreunden. FM Alexander Donchenko nahm den Jugendpreis in Empfang, IM Klaus Klundt den für den besten Seniorenspieler. Als bester Gießener Spieler nahm Thomas Henrich den letzten zu vergebenden Geldumschlag in Empfang.
120 Jahre Schach in Friedberg mit Bundesliga-Beteiligung
Es war nicht der gewollte Auftakt aus Friedberger Sicht mit einem Überraschungserfolg gleich in der ersten Runde, doch war der Gegner immerhin der amtierende Deutsch Meister; und die Niederlage dazu äußerst knapp.
Mit einer speziellen Trainingseinheit versuchte die Frontfau der Friedberger Burgfräuleins, Melanie Ohme, vor Beginn der zweiten Runde noch alles für einen Sieg zu tun. Doch die eine neue Hantel aus Biomasse reichte nicht aus für einen ganzen, doch immerhin für einen halben Punkt am ersten Brett. Nun ist der Friedberger Teamchef und Vereinsvorsitzende Martin Herwig-Päutz gefordert, mehr von diesen neuen Trainingsgeräten zu beschaffen:
Melanie Ohme mit "Hantel" Hannah auf dem Rücken - Teamkollegin Steffi Janotta wirkt noch unsicher
Einziger Nachteil: die Lieferzeit liegt bei etwa neuen Monaten!
Insgesamt ging aber auch der zweite Wettkampf verloren, gegen Karlsruhe, aber es gibt ja noch deutlich schwächere Mannschaften in dieser Spielklasse und somit ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Punktekonto gefüllt wird.
2. Frankfurter Chess960 Stadtmeisterschaft vor der 1. Runde
Vor über 110 Jahren veranstaltete der Frankfurter SK zum 25 jährigen Vereinsjubiläum die erste Frankfurter Stadtmeisterschaft. Einen Stadt- oder Bezirksverband gab es damals noch nicht. Die genaue Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes läßt sich nicht mehr ermitteln, aber es waren kaum mehr als 10 Spieler, die sich da zusammenfanden. Ein Frankfurter Detektiv hatte den besten Spürsinn für die Gewinnstellungen und gewann zum Auftakt.
Im letzten Jahr erweckte dann der Frankfurter Schachbezirk mit der Frankfurter Stadtmeisterschaft im Chess960 ein neues Turnier zum Leben, und ein Jahr später, am kommenden Montag, beginnt dann auch schon die zweite Auflage.
Tja, die Zeit vergeht und wer sich die Zeit bis Weihnachten noch etwas vertreiben will, hat jetzt sieben Montage lang die besten Möglichkeiten.
Denn auch jetzt wieder wird in Bad Soden, im Trainingscenter der Chess Tigers, die erste von sieben Runden beginnen; und die 20 Teilnehmer aus dem letzten Jahr sind laut aktueller Teilnehmerliste schon leicht getoppt.
Interessant in diesem Zusammenhang, dass auch die Jüngsten den Zugang zum Chess960 gefunden haben. Möglicherweise reizt auch die Möglichkeit, mit aktuellen Meistern der Region zusammenzutreffen.
Hans-Dieter Post ist seit exakt 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.
Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.
Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie den neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.