Nachrichten Kein Verständnis für den Weltmeister Organisationskomitee lehnt weiterhin Verlegung des WM-Starts ab
20.04.2010 - Obwohl den Bulgarischen Veranstaltern der Weltmeisterschaft die Gründe der verspäteten Anreise von Viswanathan Anand bestens bekannt sind, sieht man nach wie vor keine Möglichkeit, den Start zu verlegen. Man stellt den wirtschaftlichen Nutzen der Veranstaltung für das Land und die Stadt Sofia über den Anspruch des Weltmeisters und der gesamten Schachwelt, ein faires Match mit gleichen Bedingungen erleben zu wollen. Wir haben das Statement des Organisationskomitees für Sie aus dem Englischen übersetzt.
Statement des Organisationskomitees
Das Organisationskomitee - verantwortlich für die Organisation des FIDE Weltmeisterschaft Matches in Sofia - wurde über die aktuelle Situation bezüglich des Beginns des Matches, weil der Weltmeister Herr Anand verspätet in der Stadt anreiste, informiert.
Während des offiziellen FIDE Kongresses in Kallithea (Griechenland) im November 2009 wurde das Match um die Weltmeisterschaft für den 5. April 2010 anberaumt. Auf Drängen von Herrn Anand wurde der Start auf den 21. April 2010 verlegt.
Dieses Schachevent hat nicht nur für die Schachgemeinschaft auf der ganzen Welt eine einzigartige Bedeutung, sondern auch für Bulgarien als Land. Daher ist die vollständige Organisation dieses Events unter der direkten Leitung des Bulgarischen Premierministers, Herrn Boyko Borisov, welcher ebenfalls der Vorsitzende des Organisationskomitees ist.
Alle offiziellen Gäste und Sponsoren des Events haben ihre Anreise arrangiert und Pläne, so dass sie an der offiziellen Eröffnungszeremonie am 21. April 2010 teilnehmen und ebenfalls bei der ersten Partie am 23. April 2010 anwesend sein können. Etwaige Änderungen der Daten würde ihnen diese Möglichkeit nehmen.
Aus diesen Gründen sind für uns jegliche Verzögerung des Matches und dadurch bedingte Änderungen des Programms nicht akzeptabel.