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Start der Schach-WM Anand gegen Topalov diffizil
Anreise aus allen Teilen der Welt gestaltet sich für Journalisten, Schiedsrichter, Offizielle und Equipment nicht einfach - trotzdem hier die ersten Bilder aus Bulgariens Hauptstadt
20.04.2010 - Der Kampf um die Schachweltmeisterschaft galt immer schon als etwas ganz Besonderes. Und dieser WM-Kampf zwischen Weltmeister Vishwanthan Anand und Herausforderer Veselin Topalov in Sofia stellt für die moderne, globale Gesellschaft eine außergewöhnliche Herausforderung dar. Von einer Milliarde (1.000.000.000) Euro Schaden für die weltweite Wirtschaft pro Tag ist da die Rede, die hauptsächlich die Reiseindustrie inklusive der kleinen und großen Fluglinien bisher zu schultern haben. Von den Regierungen der einzelnen Nationalstaaten wird bereits jetzt über einen "Schirm" für die schwachen Fluglinien in den aktuellen Nachrichten nachgedacht. Aber was kostet dies - Nerven, Konzentration und Euros - den in Bad Soden bei Frankfurt "gestrandeten" amtierenden Weltmeister Viswanathan Anand. Der indische Superstar musste jetzt spätestens, nach zwei Tage des Abwartens und Hoffens, über eine alternative Anreise mit Auto, Bus oder Bahn nachdenken und die Organisation dergleichen umstellen. Die Personenzüge sind überfüllt, die Mietautos oder -busse sind knapp, die Anreise durch mindestens vier Länder ist beschwerlich und dazu die Visa-Probleme für das internationale Team zu lösen, ist nicht so leicht. Stellte sich der vorherige WM-Kampf Anand gegen Kramnik in Bonn organisatorisch und logistisch relativ "easy" dar, so ist das Erreichen des WM-Orts Sofia dieses Jahr als besonders aufwändig zu beurteilen. Auf jeden Fall wird dieser WM-Kampf als Eyjafjallajökull-WM "Island-Vulkan" in die Schachgeschichte eingehen, ganz anders als der brisante WM-Kampf 1972 zwischen Boris Spassky und Robert James "Bobby" Fischer in Islands Hauptstadt Reykjavik! Gemeinsam ist beiden: "Die problematische Anreise des Weltmeisters".

Umsichtig hatte Anand dafür gesorgt, dass neben seinen vorhergehenden Teilnahmen an diversen M-Tel Masters die Stadt und ihre Umgebung durch zusätzliche Besuche derselben kennengelernt wurden. Natürlich ist es dann eine Art von Prophylaxe ein Mitglied des Teams vor der eigenen Anreise zu entsenden, um die notwendigsten Vorkehrungen zu treffen. Da sich einige Verzögerungen bei der Anreise vom Team Anand ergaben, wurde die Gelegenheit genutzt, sich in der Stadt umzusehen. Hierzu finden Sie ein paar erste Eindrücke.

Impressionen aus der Hauptstadt Bulgariens

Der Spielort "Military Club" mitten in der Haupstadt

Am Wassil-Lewski-Stadion aufgenommen, das berühmte Zitat des deutschen Dichters Friedrich Schiller

Die Gedächtniskirche "Sw. Alexander Nerwski", gebaut zu Ehren der für die Befreiung Bulgariens gefallenen Soldaten, Das ist das größte Gebetshaus auf der Balkanhalbinsel. Es nimmt eine Fläche von 4.000 qm ein und hat ein Fassungsvermögen von 5000 Gläubigen.

Das offizielle Plakat zur WM Anand-Topalov

Hinweisschilder in Sofia's Straßen

Die russische Kirche Sw. Nikolai von 1914 gegenüber dem Military Club

Ankunft am 15.April am Flughafen in Sofia

Das Hilton Sofia bei Nacht





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Published by Chess Tigers on Tour

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