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Universität
Info-Flyer für den hessischen Bezirk 7
Lernen & Spielen in Schulen & Vereinen
23.05.2012 - Zur Förderung des Schachsports ist es unerlässlich, dass wir Trainer, Freunde und Fans des königlichen Spiels dieses schon den Jüngsten nahe bringen. Es ist jedoch nur mäßig effektiv, wenn jeder alleine aktiv wird, statt gemeinsam Hand in Hand zu arbeiten. Schach genießt in der Gesellschaft und auch im Besonderen bei Eltern junger Schüler einen hohen Stellenwert, doch wie und wo Kontakt aufnehmen, wenn man den Nachwuchs gerne ans Brett bringen möchte? Wie schon für den hessischen Bezirk 5 (Frankfurt) haben sich die Chess Tigers in Person von Hans-Walter Schmitt mit den Vereinen des Bezirks 7 (Main-Taunus Schachvereinigung) kurzgeschlossen und einen Flyer erstellt, der sowohl Schachspielern als auch Interessierten die Möglichkeit bietet, mit dem Verein der Wahl in der Main-Taunus Region Kontakt aufzunehmen und sich über Trainingsangebote sowohl im Klub als auch in Schulen zu informieren. Dieser Flyer geht natürlich an alle Vereine, doch da liegt er im Zweifelsfalle gut, ohne die zu erreichen, die ihn benötigen. Daher bieten wir diesen in der Folge als PDF zum Speichern, Ausdrucken und Verteilen an.
Zum Flyer...
TopTurniere
Vishy Anand ganz cool
Gelfands Strategie diesmal nicht aufgegangen - endlich bekommt der Tiger aus Madras seine Beute! - 4:4 der Spielstand, genauso wie in Sofia 2010
22.05.2012 - Beim WM-Kampf sind sieben Partien von nur zwölf vorbei und es gab noch keinen vollen Punkt für den amtierenden Weltmeister. Schlimmer noch, Anand liegt 3:4 zurück, aber er hat noch drei Weißpartien. Jetzt muss endlich der Aufschlag kommen! Und er kam, weil der Herausforderer etwas provokant bereits im 7.Zug schon wieder eine interessante Neuerung mit Sh5 brachte, die aber eigentlich keine Neuerung im Matchspiel mehr war. Er blieb nur seiner Match-Strategie treu, immer etwas "Neues" zu spielen und das war halt nicht mehr neu. Das Team Anand brauchte eine volle Nacht, und sichtlich jetzt voll auf der Höhe? Der Bilderbogen und das Filmchen soll Ihnen einen kleinen Eindruck geben von der wohl kürzesten, entschiedenen WM-Partie der 125-jährigen WM-Schachgeschichte seit 1886: 1:0 nach 1:52 Stunden Spielzeit!
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Vijay Kumar (Indien) 8.Partie Film
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"Die Zeit" Ulrich Stock
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TopTurniere
„Taktikmonster Anand“ und „Das Duell“
Gleich zwei neue Karikaturen von Fränk Stiefel
21.05.2012 - Auch unser Zeichner und Grafiker ist bekennender Anand-Fan und so hat ihm die Karikatur nach Vishys erstem Sieg in der achten Partie der Schach-WM 2012 besonders viel Spaß gemacht. Mit beiden Händen grapscht der Champion nach den schwarzen Klötzchen und sammelt ein, was ihm sein Gegner hinstellt. Dennoch, das Match ist zu diesem Zeitpunkt "nur" ausgeglichen, was auch die zweite Zeichnung zeigt. Beide Spieler müssen in ihrem Duell alles geben und geraten dabei mächtig ins Schwitzen. Wer letztlich die schärfere Klinge führt und den entscheidenden Hieb setzen kann, werden die verbleibenden vier Partien und gegebenenfalls der Tiebreak zeigen.
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Stroh & Flausen Verlag
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WM 2012 - Anand gleicht aus
Gelfand tappt in weltmeisterliche Falle
21.05.2012 - Es war mit Sicherheit eine der kürzesten WM-Partien der Schachgeschichte, welche die zahlreichen Zuschauer vor Ort und im Internet heute zu sehen bekamen. Zum ersten Mal griff Boris Gelfand zu seiner geliebten Königsindischen Verteidigung, und es sah alsbald so aus, als hätte er alles recht gut im Griff. Doch plötzlich glaubte der israelische Herausforderer, Viswanathan Anand würde riskant eine Qualität opfern, dabei war es schlicht eine Falle. Als der Weltmeister im 17. Zug Df2! zog, fiel Gelfand aus allen Wolken und gab nach kurzem Nachdenken auf. Vielleicht hätte er noch etwas weiterspielen können, allerdings mit einer miserablen Stellung. Somit ist die Schach-WM 2012 nach acht Partien und beim Stand von 4:4 wieder völlig offen. Am Dienstag haben die Spieler ihren nächsten Ruhetag, bevor Gelfand am Mittwoch mit Weiß die neunte Partie eröffnen wird.
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Mate in Moscow
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Es geht weiter - Gelfand führt 4:3
Anands Taktik unverändert - Kasparov und Karpow, ein Kontrastprogramm in ihren Pressekonferenzen
21.05.2012 - Zuerst die gute Botschaft für die Gelfand-Fans. Die erste Partie, die der Herausforderer gegen seinen alten Freund seit dem Jahre 1993 gewinnt, bringt ihn überraschend und doch nicht unverdient in Führung. Die gute Botschaft für die Anand-Fans. Die Taktik muss nicht geändert werden, sondern Anand versucht weiterhin seine erste Partie hier in Moskau zu gewinnen. Vielleicht besinnt sich heute der indische Weltmeister auf seinen Ur-Instinkt: Herz und Intuition vor Wissenschaft und Taktik den Vorrang zu geben. Ganz anders sehen der 13.Weltmeister Garry Kasparov - das Interview heute komplett von Europe Echec zum anklicken - und der 12.Weltmeister Anatoly Karpov die Sachlage beim WM-Kampf im Besonderen und der Weltschachlage im Allgemeinen.
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"Die Zeit" Ulrich Stock
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Gelfman schlägt zu
Karikatur zur siebten WM-Partie von Fränk Stiefel
20.05.2012 - Die neueste Zeichnung von Pinselschwinger Fränk Stiefel bedarf nicht vieler Worte, erklärt sie sich doch von selbst. Der Herausforderer befindet sich nach seinem Sieg in der siebten Partie der laufenden Schach-WM in einer komfortablen Lage und ist bis jetzt unbesiegbar. Doch warten wir ab, ob der Weltmeister und sein Stab auf der Suche nach dem Kryptonit, welches Gelfman die Kräfte raubt, bereits erfolgreich war...
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WM 2012 - Gelfand geht in Führung
Der Weltmeister im Zugzwang
20.05.2012 - Als glühender Fan von Viswanathan Anand fällt es naturgemäß schwer, objektiv zu berichten, aber man muss Boris Gelfand zweifellos zugestehen, dass er in der heutigen siebten Partie der Schach-WM in Moskau der bessere Spieler war. Zum ersten Mal holte der Israeli gegen die Slawische Verteidigung seines Gegners einen klaren Vorteil heraus und gewann verdient. Entscheidend war, dass Anand seinen weißfeldrigen Läufer nicht ins Spiel bekam und diesen letztlich sogar verlor. Damit hat der Champion keine Wahl mehr, er muss eine der verbleibenden fünf Partien gewinnen. Dabei wird er noch drei Mal die weißen Steine führen, aber wir wissen ja nicht zuletzt seit Sofia, dass er jederzeit auch mit Schwarz siegen kann. Wer weiß, vielleicht kann Vishy ja schon morgen - als Weißer - zurückschlagen. Wir drücken ihm völlig subjektiv die Daumen!
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Kasparov, Grischuk & Werndl in Moskau aktiv
Garry Kasparov in der Pressekonferenz, Alexander Grischuk gegen Roboter KUKA, Jan Werndl mit dem Thema Schachfan in der << Die Zeit >> Online
20.05.2012 - Die Urgewalt des Weltschachs Garry Kasparov "rockte" wieder einmal die Journalisten aus aller Welt, wusste alles haargenau, schwärmte von den größten Weltmeistern der Vergangenheit und vor allem von sich selbst, nennt das Fischer-System Chess960 "untauglich" und geißelt das WM-Match als ein unwürdiges Duell: "Es spielen nicht die Besten". Nein, dass seien Andere, damit meint er nicht nur Kramnik, Aronian und Carlsen, sondern sich selbst, so mein Gefühl. Ja, er weiß sicher nicht "Alles" über Schach, aber sicher alles besser! Die acht Remis zu Beginn in seinem Match 1995 gegen den jungen und unerfahrenen Vishy Anand seien was ganz anderes, als die sechs Remis hier im WM-Kampf Anand gegen Gelfand, usw., usw., usw.. Der Schüler des Chess Tigers Trainig Center, Jan Frederik Werndl aus Schwalbach im Taunus, fand da ganz andere Worte für sein Vorbild Viswanathan Anand und wollte sich da garnicht in seiner Euphorie bremsen lassen, in der 8 und 9 Partie wird sein Vishy gewinnen. Rhetorisch die Frage: "Warum spielt der "Größte" nur an 14 Bretter simultan, wobei doch Anand bei der Chess Classic immer gegen 40 spielten musste?" Die Antworten für "Die Zeit" gab er völlig routiniert und freute sich seinem Idol hier die Hand geben zu können, dazu ein Autogramm vom amtierenden Weltmeister zu erwischen und ihm dann viel Erfolg zu wünschen. Das Wort "Glück" vermeidet er schon. Schließlich war heute am Sonntag noch der Blitzweltmeister Alexander Grischuk (Chess Classic-Fan) aus Russland gegen den Roboter "KUKA" aus Deutschland gefordert und verlor 1,5 : 4,5 den 6-Partien-Blitz-Wettkampf.
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"Die Zeit" Ulrich Stock
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Fünf Runden Wodka...
Karikatur vor der siebten WM-Partie von Fränk Stiefel
19.05.2012 - Hans-Walter Schmitt kümmert sich bei der Schach-WM in Moskau unermüdlich darum, dass es dem Titelverteidiger Vishy Anand und dessen Team an Nichts mangelt. Quasi so nebenbei berichtet er mit zahlreichen Bildern auch noch vom ganzen Drumherum und gibt dabei Einsichten, welche man auf vielen anderen Seiten vergeblich sucht. Grund genug für Zeichner Fränk Stiefel, dem Vorsitzenden der Chess Tigers eine Karikatur zu widmen.
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Zu Ehren Evgeny Sveshnikovs
Weltmeister Anand mit 1.e4 nicht erfolgreich - Jan Werndl zu Besuch in Moskau
Bilder aus der Tretjakov-Galerie & dem Kaufhaus-GUM

19.05.2012 - Der Anfangszug 1.e4 hat keine Perspektive mehr, wenn es gilt eine Partie auf oberstem Niveau mit Weiß zu gewinnen. Der indische Titelverteidiger Anand wählte seinen Lieblingszug seit der letzten Partie im WM-Match in Bonn gegen Vladimir Kramnik an nach acht WM-Weiß-Partien wieder einmal an und kann nur ein Remis damit erreichen. In der Pressekonferenz sagte der Herausforderer Boris Gelfand: es war bisher sein leichtestes Remis mit Schwarz, obwohl er zum ersten Mal auf oberstem Niveau das Sveshnikov-System in der Sizilianischen Verteidigung einsetzte. Wie es der Zufall so wollte, war zur 5.Partie der "Perfektionist & Qualitätssicherer" Evgeny Sveshnikov aus Lettland nach Moskau gekommen und man konnte ihm ansehen, dass er richtig stolz auf die Anwendung seiner Verteidigung war, während und nach der Partie stellte er sich gerne den nicht enden wollenden Interviewanfragen. Jan Frederik Werndl, ein 9-jähriger Schüler aus dem Chess Tigers Training Center, erzählte dann dem Journalisten "Der Zeit" Ulrich Stock, dass er auch seit 2 Wochen mit 1.d4 seine Partien beginnt. Kein Schottisch, kein Italienisch, kein Spanisch mehr, sondern Damengambit. Heute zur 6.Partie will der 13.Weltmeister der Schachgeschichte Garry Kasparov die Tretjakov-Galerie besuchen, den 1.Zug für Gelfand machen und dann sicher auch zu diesem Thema Stellung nehmen. Wir sind natürlich alle gespannt ...
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"Die Zeit" Ulrich Stock
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WM 2012 - 3:3 zur Halbzeit
Ruhetag am Samstag
18.05.2012 - Zum dritten Mal wurde heute bei der Schach-WM in Moskau mit Boris Gelfand als Weißer die Slawische Verteidigung probiert und zum dritten Mal erreichte der Herausforderer nichts. Viswanathan Anand glich früh und ohne große Mühe aus und machte damit (vielleicht endgültig?) klar, dass der Israeli so nicht auf Sieg spielen kann. Nach nicht ganz drei Stunden und 29 Zügen wurde das Remis unterzeichnet. Das Highlight der sechsten Partie war somit leider der Besuch des 13. Weltmeisters Garry Kasparov, welcher sich in einer Pressekonferenz und beim Gastauftritt bei der Live-Kommentierung nicht sehr positiv zu dem bisherigen Matchverlauf äußerte. Er gab zudem zu Bedenken, dass Gelfand seit 1993 nicht mehr gegen Anand gewonnen habe und jedes Remis schon ein Erfolg sei. Kein gutes Omen für die zweite Hälfte des Matches, aber glücklicherweise hat auch Kasparov die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Übrigens, wer sich noch erinnert: Die WM 1995 in New York zwischen Anand und Kasparov begann damals mit acht(!) Remisen! Am Samstag jedenfalls haben die Spieler in Moskau ihren nächsten Ruhetag, bevor Gelfand am Sonntag erneut mit Weiß aufschlagen darf.
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CT Universität 2011/12 - die dreißigsten Lektionen verfügbar
Lösen Sie die Kombination der Woche!
18.05.2012 - Ab sofort können Sie sich die dreißigsten Lektionen des laufenden Jahrgangs der Chess Tigers Universität herunterladen. Im Kurs "Nachspielen, Verstehen, Anwenden" hat sich IM Erik Zude mit der Partie Fabiano Caruana gegen Anish Giri vom Sigeman & Co Turnier dem aktuell heißesten Jugend-Duell der Welt gewidmet. Lösen Sie im Verlauf der Partie wie immer zehn Aufgaben! Bei den "Kombinationen der modernen Praxis II" von Mike Rosa stehen auf dem Weg zur 400 die Aufgaben Nr. 291 bis 300 an. Der "Grundstufen Turbo" testet das Wissen zum Mattsetzen mit dem Turm. In der Kombination der Woche sollen Sie den schönen Gewinnzug für Schwarz finden.
Zur Kombination der Woche Nr. 30...


Chess Tigers Universität - Überblick
Besser Schach lernen mit den Chess Tigers
Chess Tigers Universität - Jahrgang 2011
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Ich will Chess Tiger werden!
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Stiefel ist sauer!
Karikatur zur fünften WM-Partie von Fränk Stiefel
18.05.2012 - Fünf Remisen in Serie...so langsam gehen unserem WM-Zeichner Fränk Stiefel die Ideen aus. Also hat sich unser Künstler kurzerhand mal selbst aufs Blatt gezaubert und drückt damit seinem Unmut über den Mangel an langen und spannenden Partien aus. Immerhin, die beiden Könige scheinen das Dilemma selbst zu erkennen und geloben feierlich Besserung. Noch gibt es für Anand und Gelfand genügend Gelegenheiten, der Schach-WM in Moskau Leben zu verleihen und Stiefel Futter für neue Zeichnungen zu liefern, damit sich dieser letztlich nicht auch noch ein Ohr abschneiden muss...
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Tiger Anand gibt den Takt vor
Karikatur zur sechsten WM-Partie von Fränk Stiefel
17.05.2012 - In seinem jüngsten Werk zur laufenden Schach-WM lässt Zeichner Fränk Stiefel den amtierenden Weltmeister die Chess Tigers-Trommel schlagen. Ja, Vishy Anand gibt in Moskau den Takt vor, wenngleich er bisher noch nicht den entscheidenden Schlag landen konnte. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass er bald härter und schneller trommeln wird, um den Druck auf Gelfand sukzessive zu erhöhen. Drücken wir ihm die Daumen, dass ihm nicht das Trommelfell reißt oder die Sticks brechen.
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WM 2012 - Schnelles Remis trotz 1.e4
Gelfand jetzt mit zwei Mal Weiß in Folge
17.05.2012 - Auf die Frage eines Journalisten, ob die fünfte Partie der laufenden Schach-WM die bisher leichteste für den Herausforderer gewesen sei, antwortete Gelfand lächelnd: "Vermutlich..." Mit 1.e4(!) hat der Weltmeister ein deutliches Zeichen gesetzt, dass er ganz klar bereit ist, ein gewisses Risiko einzugehen, doch mit der vielleicht solidesten Sizilianisch-Variante wurde er heute dennoch recht frühzeitig ausgebremst. Gelfand wählte die Sveshnikov-Variante und glich damit mühelos aus - möglicherweise auch, weil Anand nicht unbedingt damit gerechnet hat. 27 Züge (davon 18 bekannte Theorie) spulten die Kontrahenten in unter zwei Stunden runter, bevor sie sich in völlig ausgeglichener Lage die Hände reichten. Damit steht es aktuell nach fünf Remisen in Serie 2,5:2,5. Am Freitag wird sich zeigen, ob auch Gelfand mit Weiß etwas Neues versuchen wird. Und wenn er es nicht tut, so vielleicht in der siebten Partie am Sonntag, denn dann wird er die zweite Matchhälfte erneut mit den weißen Steine eröffnen.
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Grünfeld-Indisch, Nimzo-Indisch, Königs- oder Damenindisch
Herausforderer Boris Gelfand vor schwieriger Entscheidung - das Mittelspiel des Matches beginnt mit der 5 Partie - vielleicht die 5.Sinfonie (Partie) aus Bonn!
17.05.2012 - Es scheint, dass die indischen Systeme bei der Schach-WM in Moskau dran sind. Der Inder sollte sich an die unglaubliche Komposition des Bonner Komponisten zur fünften Partie erinnern:
Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie in c-Moll, op. 67 gehört zu den berühmtesten Sinfonien Beethovens und ist eines der populärsten Werke der klassischen Musik. Sie ist auch unter der Bezeichnung "Schicksalssymphonie" bekannt, aber darum geht es heute noch nicht, es kommt ja hoffentlich vom gleichen Komponisten noch die "Neunte". Das viersätzige Werk beginnt mit dem prägnanten, eher unorthodoxen Anfangsmotiv, mit dem vielfach die ganze Sinfonie identifiziert wird: den drei markanten Achteln auf G (elfand), denen in derselben Dynamik ein langgezogenes Es kann gelingen, folgt. Der Herausforderer aus Israel hat es heute in der Hand, Grünfeld-Indisch zum Wettkampfthema zu machen, oder doch mit Königsindisch die "Achillesferse" Anands anzugreifen. Vielleicht ist aber auch Nimzo-Indisch oder Damen-Indisch eine Wahl der 1.Klasse.
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Seminare / Training
Endspielstrategie verstehen und trainieren!
Großmeister Dr. Karsten Müller erklärt, wie es geht!
16.05.2012 - Der weltweit anerkannte Endspielexperte hat nun schon zum zweiten Mal im Chess Tigers Training Center in Bad Soden vorgetragen, welches die wichtigsten Elemente der Endspielstrategie sind. Nachdem sein Seminar im Dezember hoffnungslos überbucht war, trat er knapp 5 Monate später zur Reprise an. Seine mit schwierigen Aufgaben angereicherten Erläuterungen trafen auch diesmal wieder voll den Geschmack der zufriedenen, aber auch geforderteten Seminarteilnehmer. Sein nächstes Seminar wird er am 15./16. Dezember zum Thema "Theretische Endspiele für die Praxis" geben. zu den Bildern ...
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Moskauer Remisformel
Karikatur zur vierten WM-Partie von Fränk Stiefel
16.05.2012 - Zwei Mal Grünfeld plus zwei Mal Slawisch gleich vier Mal Remis, so lautet die (natürlich stark gekürzte) Formel, welche im Augenblick auf die Schach-WM in Moskau zutrifft und welcher sich Karikaturist Fränk Stiefel in seinem neuesten WM-Werk widmet. Wenn zwei Professoren des Schach aufeinander treffen, dann kann es eben vorkommen, dass sich beide neutralisieren. Natürlich wäre es sowohl Anand als auch Gelfand viel lieber, wenn ihre monatelange Vorbereitung bereits siegreiche Früchte getragen hätte, aber so müssen sie ihre freie Zeit nutzen, um die Berechnungen des Gegenüber ins Wanken zu bringen. Wer wird die derzeitig gültige Remisformel als Erster widerlegen?
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TopTurniere
WM-Film No4 sagt mehr als tausend Worte
WM-Gegner haben unterschiedliche Rituale - Eigenarten und Gewohnheiten
15.05.2012 - Zur vierten Partie, exakt um 14:40 Uhr fährt ein schwarzer Mercedes vor, der Weltmeister steigt rechts aus, Aruna seine Frau links, der Delegationsleiter führt Anand zur Eingangstür, Vishy Anand verschwindet hinter der Tür. Alles geschieht leise mit dezenten Gesten. Aruna und Hans-Walter gehen zum Haupteingang, direkt in den Spielsaal und nehmen in der letzten Reihe Platz. Wenn Anand Weiß hat, sitzt seine Delegation auf der rechten Seite, wenn er Schwarz hat auf der linken Seite, später kommt noch Eric van Reem dazu. Jeden Tag das exakt gleiche Ritual. Ganz anders kommt der Herausforderer Boris Gelfand daher. Er legt den Weg von seinem Hotel in Begleitung seiner Delegation zurück. Er kommt von der Seite des Gebäudes und biegt links in den Nebeneingang ein, doch zuvor gibt es das laute "Abklatschen", das mit auffordernden Worten puschende Motivieren aller Teammitglieder. Der Mentaltrainer auf dem Foto hat bei diesem Ritual sicher etwas im Sinn, danach sind die Spieler mit ihren Gedanken allein auf der verglasten Bühne. Das Spiel beginnt und niemand kann sie noch beeinflussen, egal was vorher war!
ein kleiner Film ...

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WM 2012 - 2:2 nach dem ersten Drittel
Gelfands Weißaufschlag (bisher) zu stumpf
15.05.2012 - Für beide Spieler ist die Schach-WM 2012 in Moskau bisher ein zähes Geschäft. Auch die vierte Partie endete realtiv unspektakulär im Remishafen, nachdem Viswanathan Anand und Boris Gelfand heute ihre Variante der zweiten Partie wiederholten. Erneut erwies sich die Weiß-Vorbereitung des Israeli als (zu) ungefährlich für den Inder. Früh war klar, dass der Anziehende zwar seinen symbolischen Vorteil würde wahren können, aber darüber hinaus nichts Zählbares erreichen würde. Im Endspiel musste der Weltmeister zwar einige Genauigkeit walten lassen, war aber stets Herr der Lage. Am Mittwoch haben die Kontrahenten ihren zweiten Ruhetag, bevor Anand am Donnerstag seinerseits wieder versuchen wird, seinen Anzugsvorteil zu nutzen.
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