12.11.2013 - Auch in seiner zweiten Weißpartie griff Magnus Carlsen zu 1.Sf3 und enttäuschte damit viele Fans, die sich vor der Weltmeisterschaft permanent wechselnde Eröffnungen und halsbrecherische Varianten von der Nummer 1 der Weltrangliste erhofft hatten. Es entstand eine Struktur, die an einen Drachen mit vertauschten Farben erinnerte, doch der Norweger erzielte abermals keinerlei Vorteil, mehr noch, er geriet nach und nach in Nachteil. Wo genau der Weltmeister in der Folge die besten Züge verpasste, werden die Experten bestimmt in Kürze herausgefunden haben, jedenfalls zog der Norweger den Kopf aus der Schlinge und erreichte nach etwas mehr als 4 Stunden und 51 Zügen das Remis. Bei der Pressekonferenz hätte die Stimmung nicht verschiedener sein können. Freundlich und mit Schalk im Nacken beantwortete Viswanathan Anand die Fragen der Jounalie, während Carlsen mürrisch wirkte und von Nervosität sprach. Einen sehr guten Zug spielte Carlsen dann doch noch. Auf die Frage, wie er in Indien behandelt werde und ob er es so erwartet hätte, antwortete er, dass er nicht so viel Freundlichkeit und so ausgezeichnete Bedingungen erwartet hätte. Wie das Match auch ausgehe, an den Bedingungen würde es keinesfalls liegen. Morgen darf der Titelverteidiger wieder mit Weiß eröffnen, was der Herausforderer mit "...meine Schwarzpartien sind bisher ohnehin besser als die mit Weiß..." kommentierte. Ab 10:30 Uhr können Sie die Partie live verfolgen. Stand, Partien & Bilder... Offizielle WM-Seite Mate in Chennai (Blog von Eric van Reem)
10.11.2013 - Dass Viswanathan Anand beidhändig (also 1.d4 und 1.e4) aufschlagen kann, ist kein Geheimnis, aber dass Magnus Carlsen auf letzteres mit Caro-Kann antworten würde, kam in der zweiten Partie der Schwachweltmeisterschaft 2013 für den Titelverteidiger nach eigener Aussage doch etwas überraschend. In der Folge vermied der Inder aus Sorge vor der gegnerischen Vorbereitung die schärfste Gangart, und als sich im 18. Zug die Damen tauschten, brauchte man kein großer Prophet sein, um das zweite (schnelle) Remis vorherzusagen. Im 25. Zug wiederholte sich die Stellung zum dritten Mal nach wenig mehr als einer Stunde Gesamtspielzeit. Die Verantwortung nahm Anand bei der Pressekonferenz auf sich und entschuldigte sich für das vorsichtige Spiel. Von einem Ruhetag zu sprechen, ist angesichts des bisher Gezeigten etwas paradox, aber immerhin haben beide Spieler am Montag die Gelegenheit, die richtigen Schlüsse aus dem bisherigen Verlauf zu ziehen und ggf. ihre Strategie anzupassen. Am Dienstag eröffnet Carlsen um 10:30 Uhr als Anziehender die dritte Partie. Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, lassen Sie sich nicht die neuesten Beiträge und Bilder von Eric van Reem auf seinem Blog "Mate in Chennai" entgehen! Stand, Partien & Bilder... Offizielle WM-Seite Mate in Chennai (Blog von Eric van Reem)
10.11.2013 - Als gestern endlich nach langer Vorbereitungszeit der "Count down" dieses Bild zeigte, die Spieler sich mit Handschlag begrüßten und der FIDE-Präsident Kirsan Uljumzhinov unter hundertfachem Blitzlichtgewitter den ersten Zug symbolisch für den Herausforderer ausführte, war den Gladiatoren Anand und Carlsen anzusehen, dass sie erleichtert waren, jetzt zu zeigen, wer denn der "Beste" im Weltschach ist. Vishwanathan Anand total relaxt, aber hoch konzentriert, Carlsen super cool, aber imitiert selbstbewusst. Die Partie war auch noch nicht richtig im Gange, ehe Sie nach dreimaliger Zugwiederholung nach 16 Zügen zu Ende war. Das Übliche halt, genauso, wie wir es bei Fussballwelt- oder europameisterschaften gewohnt sind - das Ende ist oft ein psychologisches Scharmützel mit Abtasten, so auch hier und heute, ehe es dann ernst wird! Allerdings auch mit der Expertendiskussion hinterher, wem hilft es mehr: "Anand hat jetzt einmal mehr Weiß als sein Gegenüber" oder "Ich kann mir alles erlauben, weil ich jederzeit die Notbremse ziehen kann, von Magnus Carlsen Seite her!" Der Weltmeister wird es heute mit den weißen Steinen und der kontrollierten Offensive angehen. mehr zur ersten Partie ... Die Zeit-Online von Ulrich Stock Website "Mate in Chennai" Eric van Reem Website "Chessvibes" Peter Doggers
09.11.2013 - Als Viswanathan Anand wenige Sekunden vor dem offiziellen Start der ersten WM-Partie den "Glaskasten" betrat, welcher für ihn und seinen Herausforderer Magnus Carlsen in den nächsten Tagen und Wochen der Arbeitsplatz sein wird, hatte der Norweger schon lange und offenkundig nervös versucht, sich auf seinen ersten Weiß-Aufschlag zu konzentrieren. In dem nach 1.Sf3 entstandenen Grünfeldinder wurde nach nur wenigen Zügen klar, dass Carlsen für die erste WM-Partie seines Lebens keine wirkliche Sensation vorbereitet hatte und sich Anand bestens auskannte. Im 13. Zug bemerkte der Herausforderer, dass er bereits um den Ausgleich bangen musste und bot dem Weltmeister eine Zugwiederholung an, welche dieser zufrieden akzeptierte. So war nach 16 Zügen und rund 1,5 Stunden Spielzeit die erste von voraussichtlich zwölf Partien beendet. Partie Nummer 2 beginnt am Sonntag um 10:30 Uhr. Gegen 11:00 Uhr wird dann auch wieder GM Klaus Bischoff live auf dem Server von ChessBase kommentieren. In der Zwischenzeit empfehlen wir nochmals wämstens den WM-Blog von Eric van Reem. Auf "Mate in Chennai" berichtet unser Chess Tiger on Tour vom Spielort und hat laufend neue Bilder parat. Mittlerweile hat dieser Blog internationale Berühmtheit erlangt. Partie, Bilder & mehr... Offizielle WM-Seite Mate in Chennai (Blog von Eric van Reem)
08.11.2013 - Bei der Inspektion der Spielbedingungen fehlte Magnus Carlsen, beim "Players meeting" waren beide anwesend. In der Eröffnungspressekonferenz stellte der Weltmeister seine Sekundanten vor. Herausforderer Magnus Carlsen hielt sich geheimnisvoll zurück und erschrak beim Namen von Remiskünstler Peter Leko. Während der fulminanten Eröffnungszeremonie wurde zum Höhepunkt hin, die Auslosung der Farbe in den Spielen gemacht und bedeutet für Anand folgende Reihenfolge: 1.Partie Schwarz, 2.Weiß, 3.Schwarz, 4.Weiß, 5.Schwarz, 6.Weiß, 7.Weiß, 8.Schwarz, 9.Weiß, 10.Schwarz, 11.Weiß,12.Schwarz. Genau die gleiche Reihenfolge, wie bei dem WM-Kämpfen in Bonn gegen Kramnik und in Sofia gegen Topalov, die er beide in den Partien mit normaler Bedenkzeit für sich entschied. In Moskau gegen Boris Gelfand musste er mit der entgegengesetzten Reihenfolge leben und zog in den siegbringenden Schnellschach-Tiebreak - seine bis zum Jahre 2007 beste Disziplin. In der größten indischen Zeitung "The Hindu" gab "The head of delegation Anand" ein kurzes Statement dazu. mehr Informationen, mehr Bilder... Die Zeit-Online von Ulrich Stock Website "Mate in Chennai" Eric van Reem The Hindu "This is Anand's time"
TopTurniere Schach-WM 2013 Anand vs Carlsen Fieberhafte Vorbereitung der Schach-Weltmeisterschaft in Chennai - nur die Teams scheinbar relaxt!!
06.11.2013 - "Ruhe vor dem Sturm", die Teams des Titelverteidigers Viswanathan Anand aus Indien und des Herausforderers Magnus Carlsen aus Norwegen scheinen noch nie etwas anderes gemacht zu haben, als Weltmeisterschaften auszutragen. So routiniert hat man den Superstar Anand aus Indien in seinem Heimatland und -stadt vor eigenem Publikum und inmitten seines Teams, seiner Familie und seiner Landsleute erwartet, aber dass der junge unerfahrene Herausforderer Carlsen und sein Team genau das Gleiche zur Schau stellt, lässt auf sein riesiges Selbstvertrauen schließen - Respekt. Vishy muss spielen, wie ein "Junger Tiger", wenn er den brillanten Magnus Carlsen besiegen will, gibt der letzte Herausforderer Boris Gelfand aus Israel im Interview mit der "Times of India" bekannt und gibt seine zweite These zum Besten: "Die große Ratingdifferenz zwischen den Spielern ist das meistüberschätzte Argument" bei WM-Kämpfen, Carlsens Elo 2870 gegen Anands Elo 2775. Auf der Organisationsebene wirbelten gut 100 professionell arbeitende Inder und Inderinnen auf allen Ebenen im Hotel HYATT REGENCY und es sieht um 22:00 Uhr vor der morgigen Eröffnungszeremonie um 16:00 Uhr in einem großen Stadion alles sehr gut aus! (Siehe Bericht auch bei der Zeit-Online!) Der Sponsor aus Zürich, Oleg Skvortsov, schockt das Anand-Team mit der Aussage: "Ich glaube, Magnus Carlsen wird Weltmeister" und nach einer langen Pause, "aber nicht jetzt und hier!" mehr Informationen, mehr Bilder ... Die Zeit-Online von Ulrich Stock Website "Mate in Chennai" Eric van Reem The Hindu "This is Anand's time"
30.10.2013 - Noch benötigt man beide Hände, um die Tage bis zum Start der Schachweltmeisterschaft 2013 an den Fingern abzählen zu können. Am 09. November um 10:30 Uhr unserer Zeit werden Weltmeister Viswanathan Anand und Herausforderer Magnus Carlsen uns Schachfans und auch sich selbst erlösen und die erste Partie um die höchste Krone des königlichen Spiels beginnen. Mittlerweile sind beide Kontrahenten in Indien - der eine, um im Schoß der Familie den Akku vollends aufzuladen, der andere, um sich zu akklimatisieren. Vor seiner Abreise aus Bad Soden am Taunus, wo Anand sich mit seinem Team im Chess Tigers Training Center über Wochen vorbereitete, sprach Ulrich Stock von Die Zeit mit dem Champion. Entstanden ist ein ausführliches Interview, welches wir Ihnen in der Folge präsentieren. Des Weiteren hat auch Anands Sponsor NIIT eine Web-Aktion gestartet. Auf der Seite wish4vishy.com kann man dem Weltmeister sagen, was man ihm wünscht und mit etwas Glück sogar ein Ticket für die Weltmeisterschaft gewinnen. Zum Interview...
Chess960 Chess960 tut nicht weh! 4. Frankfurter Chess960 Stadtmeisterschaft startet am 04. November
27.10.2013 - Ab Montag dem 04. November bricht im Chess Tigers Training Center wieder ein besonderes Fieber aus. Dann wird an diesem und den folgenden sechs Montagen zum vierten Mal an der Stätte, wo sich Weltmeister Viswanathan Anand auf seine Titelverteidigung vorbereitete, die Offene Frankfurter Chess960 Stadtmeisterschaft 2013 ausgetragen. Im vergangenen Jahr sorgte Senior Ferdinand Niebling für Aufsehen, als er sich den Titel schnappte. Keine Frage, dass er zur Titelverteidigung antritt, doch die Konkurrenz ist jetzt gewarnt. Nicht minder beeindruckend schlugen sich 2012 auch Ihr Autor und der Bad Sodener Nachwuchsspieler Leo Max Deppe (Bild) - und das teils gegen nominell übermächtige Gegner. In der Folge haben Hans-Walter Schmitt (für seinen Schüler) und ich jeweils eine bemerkenswerte Partie analysiert und kommentiert. Wir zeigen, dass Chess960 nicht weh tut, sondern vielmehr Spaß macht und nicht minder gut zum Training geeignet ist, wie das traditionelle Schach. Hier geht's lang... Offizielle Turnierseite
22.10.2013 - Dass sich der amtierende Weltmeister wieder im schönen Bad Soden am Taunus - genauer gesagt im Training Center der Chess Tigers - auf seine bevorstehende Titelverteidigung gegen Herausforderer Magnus Carlsen vorbereitet hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Diese Tatsache war der Bad Sodener Zeitung sogar eine ganze Seite wert. Man ist stolz darauf, dass Viswanathan Anand ein halber Bad Sodener ist. Möglich macht dies Hans-Walter Schmitt, welcher erneut als Delegationsleiter und Glücksbringer seinen Freund in Chennai zur Seite stehen wird, damit sich dieser voll und ganz aufs Spielen konzentrieren kann. Ebenfalls ein fester Bestandteil des "A-Teams" ist auch wieder unser Eric van Reem. Im vergangenen Jahr begeisterte er in seinem Blog "Mate in Moscow" mit Hintergrundinformationen und Bildern vom WM-Duell gegen Boris Gelfand, in diesem Jahr heißt der Blog entsprechend "Mate in Chennai". Während die Chess Tigers auf ihrer Webseite von der WM berichten werden, wird van Reem wieder für alle Welt auf Englisch schreiben und exklusive Aufnahmen teilen. Artikel in Bad Sodener Zeitung & mehr...
20.10.2013 - Die neue Saison der Mannschaftskämpfe ist allenthalben gestartet, und unser Hans-Dieter Post schaut in seinem jüngsten Newsletter mit der hessischen Brille auf der Nase, wie sich "seine" Teams zum Auftakt in den Bundes- und Oberligen geschlagen haben. Wie es sich gehört, beginnt er mit Ladies first und ist mit den Ergebnissen der Friedberger Burgfräuleins nicht wirklich zufrieden. Das Gegenteil ist bei den Griesheimern der Fall, die sich mit einem Sieg und einem Viervier in der Schachbundesliga zurück meldeten und damit Verfolger Nr. 1 der übermächtigen Baden-Badener sind. Und wer es noch immer nicht mitbekommen hat: Am 4. November beginnt im Chess Tigers Training Center in Bad Soden die 4. Frankfurter Chess960 Stadtmeisterschaft, welche unser Autor nicht nur leiten sondern auch mitspielen wird. Und Sie? Kurz und knackig kommt ferner die Meldung, dass IM Klaus Klundt Hessischer Schnellschachmeister der Senioren wurde. Zum Abschluss hat Post noch einige interessante Termine für Sie. Newsletter Nr. 17/2013... Homepage "Schach in Hessen"
TopTurniere King Caruana I. Italiens Nr. 1 siegt in Rumänien
17.10.2013 - Die Liste der Sieger des Kings Tournament ist recht überschaubar, fand doch in diesem Jahr vom 07. bis 16. Oktober erst die siebte Auflage statt. Bei seiner zweiten Teilnahme krönte sich Fabiano Caruana selbst erstmalig zum König von Bukarest, nachdem er im Vorjahr noch mit Rang 3 leben musste. Der Italiener dominierte das Geschehen und sorgte selbst für Spannung, als er in der vorletzten Runde gegen Wang Hao die einzige Niederlage quittieren musste. Dem gegenüber stehen drei Siege und vier Unentschieden und eine Performance von 2808. Zwischenzeitlich war Caruana (mal wieder) drauf und dran, virtuell die ELO-Marke von 2800 zu knacken, doch das wird noch etwas warten müssen. Aktuell rangiert er mit 2792,1 hauchdünn auf Platz 4 hinter Vladimir Kramnik (2792,7). Mit +1 wurde Wang Hao Zweiter vor dem 50-Prozentler und Lokalmatador Liviu-Dieter Nisipeanu. Tabelle, Partien & Bilder...
15.10.2013 - Gleich drei wichtige News aus der Welt des Spitzenschachs gibt es zu vermelden, welche wir in der Folge in einen Bericht zusammengefasst haben. Den Anfang macht der Turniersieg von Levon Aronian beim Chess Masters Final 2013 in Bilbao. Ohne sein bestes Schach zeigen zu müssen, verwies der Armenier seine drei Konkurrenten Michael Adams, Maxime Vachier-Lagrave und Shakhriyar Mamedyarov (allesamt Nr. 1 ihres Lanndes) auf die Plätze. Bei der 66. Russischen Landesmeisterschaft gingen World Cup-Sieger Vladimir Kramnik und Sergey Karjakin als Favoriten an den Start, doch Peter Svidler schlug ihnen und den übrigen Meistern nicht zum ersten sondern zum siebten Mal ein Schnippchen. Der St. Petersburger musste zwar in die Verlängerung, doch diese gewann er gegen Ian Nepomniachtchi souverän. Mäßig erfreuliche Meldungen erreichen uns hingegen aus Wijk aan Zee. Das Tata Steel Chess Tournament 2014 (10. bis 26. Januar) muss mit weniger Geld auskomnmen und daher gravierende Änderungen vornehmen. Wie diese aussehen, erfahren Sie im Text. Zum Bericht...
CTTC Turniere / Schach Erleben Junge Mannschaft von Bad Soden 5 startet sehr engagiert Die Siege gegen Bad Soden 4 und Kelkheim 3 in der Bezirksklasse C zeigen mannschaftliche Entwicklung und Geschlossenheit - Weltmeister Viswanathan Anand unterbricht WM-Vorbereitung für Chennai (Indien) im CTTC für einen Tag
10.10.2013 - Weltmeister Vishy Anand legte am 1.Spieltag der MTS-Klassen einen Ruhetag ein, sodass der Wettkampf der Generationen zwischen Bad Soden 5 und 4 stattfinden konnte. Seit Mitte Juli hatte er sich akribisch mit seinem Team in der "B9" vorbereitet und die Jugendlichen wollten natürlich nicht mit den erwarteten Niederlagen anfangen - ihr Trainer natürlich auch nicht! Die Schüler spielen mit ihrem Trainer in einer Mannschaft zusammen, welches ein erheblicher Vorteil für beide Seiten bringt. Die Kern-Trainingsgruppe kann sich am Spiel des Lehrers orientieren und umgekehrt kann der Trainer das Spiel und das Verhalten seiner Spieler studieren und ganz zeitnah in der nächsten Übungsstunde erläutern. Das pädagogische Einwirken auf das richtige Verhalten zielend, beziehungsweise die Erkenntnisse bei der technischen Umsetzung des schachlichen Wissens während des Trainings kann "Live" mit nachhaltigen Einflüssen viel schneller zum perfekten Umgang mit der ganzen Mannschaftssituation und sogar dem eigenen individuellen Realisieren in den einzelnen Partien führen. Teamgeist, Effizienz und Lernerfolg stehen im Mittelpunkt. mehr Bilder und Ergebnisse ...
02.10.2013 - Bevor in allen hessischen Ligen zum Start der neuen Mannschaftskampfsaison am vergangenen Wochenende mal mehr, mal weniger erfolgreich zu den Figuren gegriffen wurde, fanden im Hessenland noch allerlei Schnellschachturniere statt. In Nieder-Erlenbach konnte sich IM Stefan Solonar vor dem bekennenden Schnellschach-Monster FM Igor Zuyev durchsetzen. Zeitgleich konnte man auch beim Hofheimer Schnellschachopen Ruhm und Ehre einheimsen. Trotz anwesender Meisterschar war der (noch) ohne FIDE-Titel versehene Hendrik Zimmermann vom SC 1961 König Nied nicht zu stoppen. Trotz Heimvorteil eine Woche später lief es dann beim Nieder Schnellschach-Open nicht ganz so gut. Dieses Mal schnappte sich IM Matthias Dann den Titel. Traurige Nachrichten erreichte die Schachwelt am 5. September. Mit Karl-Heinz Maeder verstarb 64-jährig eine wahre Größe des (hessischen) Schachs. Unser Hans-Dieter Post hat einen langen Nachruf auf den erfolgreichen Nah- und Fernschachspieler verfasst. Zum Abschluss folgen einige Termine, mit denen sich der goldene Herbst kurzweilig gestalten lässt. Newsletter Nr. 16/2013... Homepage "Schach in Hessen"
30.09.2013 - Schachdeutschland hat ein neues Pärchen. Am Wochenende fanden im hessischen Gladenbach die Deutschen Schnellschachmeisterschaften statt. Das "Open" (also Männer und Frauen) und das Frauenturnier fanden parallel statt. Gespielt wurden jeweils 9 Runden Schweizer System mit der Bedenkzeit 25'+5''. Ladies first: 22 Teilnehmerinnen traten an, wobei Elisabeth Pähtz die klare Favoritin war. Die internationale Meisterin aus Erfurtin wurde ihrer Rolle vollauf gerecht. Mit 6 Siegen und 3 Unentschieden blieb sie als einzige Spielerin ungeschlagen und distanzierte WGM Zoya Schleining mit einem vollen Zähler Vorsprung auf den zweiten Rang. Dritte wurde Marine Zschischang. Für Pähtz war es nach 2001 der zweite Schnellschachtitel. Im Open setzten sich die beiden einzigen Großmeister durch. Lange Zeit sah es so aus, als würde der Pott an Igor Glek gehen, doch mit einem fulminanten "Schlussspurt" von 6 aus 6 rauschte Martin Krämer noch an ihm vorbei und siegte mit 7,5 Punkten. Dritter wurde nach Buchholz IM Patrick Zelbel. Brauchbare Bilder oder gar eine (echte) Internetseite scheint es nicht zu geben. Lediglich eine mäßig schöne Seite für die Live-Partien und eine Meldung beim DSB ließen sich finden. Endstände...
27.09.2013 - Wann bzw. ob Veselin Topalov nochmals ein WM-Match spielen wird, steht in den Sternen, aber es kann ja nicht schaden, im Training zu bleiben. Und so ließ sich die derzeitige Nummer 10 der Weltrangliste (bald 9) vom 18. bis 25. September ins tschechische Nový Bor zu einem Duell über sechs Partien gegen Viktor Laznicka einladen - seines Zeichens die Nummer 2 seines Landes und 66. der Welt. Bis auf einen Schönheitsfehler in Partie 2 hatte Bulgariens Topstar das Match im Griff und gewann mit drei Siegen sicher 4:2. Parallel wurde noch ein Duell der Generationen veranstaltet. Der 18-jährige Tscheche FM Tadeas Kriebel durfte sich dem ukrainischen Urgestein Oleg Romanishin (61) stellen. Bei nur zwei entschiedenen Partien trennte man sich letztlich friedlich 3:3. Ergebnisse & Partien... Offizielle Veranstaltungsseite
27.09.2013 - Als am 03. August im A-Open des Sparkassen Chess-Meetings in Dortmund der deutsche IM Jens Kotainy mit einem vibrierenden Handy erwischt wurde, machten die Organisatoren kein langes Federlesen und warfen den schon länger unter Betrugsverdacht stehenden Hohenlimburger aus dem Turnier. Der mittlerweile im westfälischen Hagen lebende Beschuldigte stritt ziemlich wenig überzeugend ab und musste zumindest eine Zeit lang abwarten, wie ihn der Deutsche Schachbund zu sanktionieren gedachte. Allerspätestens seit Vorgestern darf Kotainy diesbezüglich durchatmen, denn wie der DSB jüngst bekannt gab, fehlen ihm die rechtlichen Mittel. Warum dies so ist, was noch passieren könnte und was private Turnierveranstalter künftig beachten sollten, teilt Ihnen Präsident Herbert Bastian in der Folge persönlich mit. Zur Erklärung des DSB... Homepage DSB
TopTurniere Schach-WM 2013 im Netz Offizielle Matchseite, Twitter, Facebook - alles ist bereit UPDATE: Zeitplan korrigiert und Startzeiten hinzugefügt
24.09.2013 - Wenn am 09. November Weltmeister Viswanathan Anand im eigenen Lande den Weltranglistenersten Magnus Carlsen zum Showdown bittet, können die Wenigsten von uns live in Chennai dabei sein. Umso wichtiger, dass man sich zu jeder Zeit an jedem Ort via Internet auf dem Laufenden halten kann. Diesbezüglich haben die Verantwortlichen jüngst vorgesorgt und die offizielle WM-Seite online gestellt, auf welcher man vorab alle wichtigen Informationen rund um das Duell der Generationen findet. Mitunter haben sich dort Fehlerchen eingeschlichen, welche sicherlich in Bälde korrigiert werden. Wer möchte, kann der WM auch via Twitter und Facebook folgen. Die allerwichtigsten Fakten haben wir für Sie in der Folge aufbereitet. Das Wichtigste zur WM 2013... Offizielle WM-Seite
23.09.2013 - Ist es zu schwer, bist Du zu schwach, so könnte - angelehnt an eine bekannte Pastillen-Marke - das Motto für Chess960 lauten. Tatsächlich ist die Weiterentwicklung des traditionellen Schachs jedoch gar nicht so schwer, wenn man sich einmalig mit den Rochaderegeln beschäftigt bzw. sich vor Augen führt, dass sie sich nicht wirklich ändern. Besser noch, bis auf eine Stellung (Nr. 518) gibt es für die 959 anderen so gut wie keine Eröffnungstheorie. Gründe, Chess960 zu spielen, gibt es viele, doch das Beste ist noch immer das Selberausprobieren, und dies können Sie ab dem 4. November zum bereits vierten Mal in den Räumen des Chess Tigers Training Centers in Bad Soden am Taunus. Unter der Leitung des hessischen Bezirks 5 (Frankfurt) findet an sieben Terminen (jeweils montags) die 4. Offene Frankfurter Chess960 Stadtmeisterschaft statt. Alle nötigen Informationen hat Turnierleiter Hans-Dieter Post gewohnt frühzeitig auf der offiziellen Turnierseite aufgeführt - in der Folge finden sie die wichtigsten. Zur Ausschreibung... Offizielle Turnierseite
19.09.2013 - Die Deutsche Schachjugend und die Deutsche Schulschachstiftung laden zum 6. Schulschachkongress nach Hannover ein. Angeboten werden verschiedene Themen rund um das Schulschach mit kompetenten Referentinnen und Referenten sowie
viel Platz für Diskussionen und Gespräche untereinander. Zudem wird ein Markt der Möglichkeiten angeboten, auf dem Schulen sich mit ihren Ideen und Aktivitäten präsentieren können. Ergänzt wird dieser Markt der Möglichkeiten mit einer Tauschbörse von Trainingsmaterialien. Nach der erfolgreichen Premiere 2010 in Hamburg wird dieser Schulschachkongress wieder mit einer „Schachpädagogische Nacht“ enden. Dort können bei Buffet und einem Rahmenprogramm interessante Gespräche des Tages fortgesetzt und auf das Schulschach in Deutschland angestoßen werden. Zudem werden an dem Abend die Auszeichnungen Lehrerinnen/Lehrer des Jahres verliehen. Mit dem nun schon 6. Schulschachkongress gehen wir nach Niedersachsen, ein Bundesland mit einer sehr hohen Schulbeteiligung an den Deutschen Schulschachmeisterschaften und mittlerweile auch schon einigen ausgezeichneten Deutschen Schachschulen! Zwei davon alleine ansässig in der Landeshauptstadt Hannover. Alle weiteren Informationen finden Sie in der Folge. Hier geht's lang...