Nachrichten Fünf Spieler an der Spitze beim Schloßpark-Open Luther gewinnt GM-Duell
27.08.2011 - Nach 5 von 7 Runden gibt es beim Wiesbadener Schloßpark-Open zwar keinen Spieler mehr mit völlig weißer Weste, aber immerhin noch fünf, die bisher nur ein Remis abgegeben haben. Überhaupt muss man positiv feststellen, dass im Jeanne Schütz-Haus besonders an den Spitzenbrettern hart gekämpft wird. Nachdem sich Favorit GM Thomas Luther in der vierten Runde mit einem Remis gegen IM Hagen Poetsch begnügen musste, schlug er im Duell der beiden einzigen Großmeister den Letten Viesturs Meijers. Dennoch liegt er nach Drittwertung aktuell nur auf dem dritten Rang. Erster ist im Augenblick nach Buchholz FM Julian Geske und zur Belohnung (oder Strafe?) darf der junge Hesse morgen früh um 9:00 Uhr in der sechsten Runde gegen Luther spielen. Mal schauen, was er sich über Nacht mit Weiß gegen den erfahrenen Großmeister zurechtlegt. Es folgt der zweite kommentierte Bilderbogen vom Turnier. Alle Ergebnisse, Tabellen, Partien und Paarungen der sechsten Runde finden Sie auf der offiziellen Turnierseite.
Da staunte auch der Turnierleiter Hans-Dieter Post nicht schlecht, als er um kurz vor 9:30 Uhr schwungvoll den Hof des Jeanne Schütz-Hauses befahren wollte, ihn jedoch ein verschlossenes Tor stoppte...
Und dann auch noch dieser - beinahe poetische - Anblick im Outdoor-Analysebereich Ich nenne das Werk "Caissas Tränen" - Sie dürfen ab sofort dafür bieten!
Trotz der kleinen Verzögerung konnten die Schiedsrichter Holger Bergmann und Wolfgang Hettler die vierte Runde pünktlich um 9:30 Uhr starten
Ähm, aber Herr Schmitt, was wird das denn? Schmittsidis?
Die Spitzenpaarung der vierten Runde - GM Thomas Luther gegen IM Hagen Poetsch
In der entscheidenden Phase schaute die Konkurrenz gespannt zu
Nachbesprechung ohne Brett
Parwis Navabi unterlag GM Viesturs Meijers und im Hintergrund trennten sich FM Julian Geske und IM Yuri Boidman unentschieden
Andreas Kuhn nahm FM Rene Dausch einen Halben ab und im Hintergrund ereilte IM Anatoly Donchenko das gleiche Schicksal gegen Maximilian Klein
Und die weiteren Spitzenbretter - im Vordergrund gewann Samuel Minor gegen Alexander Matzies
Mitten drin auch der Chef am Platz. Frank Mayer ist der 1. Vorsitzende des SV Wiesbaden 1885 und mit einer ELO von 2204 ein spielstarker. Aber heuer macht er die Erfahrung, die viele Chef-Organisatoren vor ihm machen mussten: Spiele nie Dein eigenes Turnier mit!
Mit flinker Hand trickste der Rumäne Mihai Tufa...
...in einer sehr spannenden Partie unseren Obertiger aus
In der fünften Runde stand das GM-Duell an, welches Thomas Luther gegen Viesturs Meijers schwungvoll für sich entschied
Da blieb auch mal die Zeit zu schauen, wie Yuri Boidman gegen Jens Gottschalk siegte und im Hintergrund Felix Kayser trotz Mehrfigur gegen Hagen Poetsch unterlag
Kayser brachte Poetsch arg ins Grübeln, aber davon konnte er sich letztlich auch nix kaufen
Im Vordergrund remisierte der nominell beste Nicht-Titelträger, Bernhard Nagel, gegen Samuel Minor, im Hintergrund musste sich Thomas Freundlieb seinem Gegenüber Julian Geske beugen
Die meiste Aufmerksamkeit galt natürlich der Spitzenpaarung
Und wenn Sie sich fragen, was der Turnierleiter den ganzen Tag macht? Er gibt eigenhändig so viele Partien vom Turnier ein, wie ein Mensch schaffen kann - stundenlang!
Die Leiden und Freuden eines Schach-Fotografen... Vorsicht, erhöhter Humorfaktor!
Yuri Boidman zeigt, wie es geht...
Das ist leider Alltag...
Da muss man hartnäckig und gnadenlos die Seite wechseln!
Zur Ehrenrettung von Hagen Poetsch: Er kann auch anders!
Alltag...
Einfach später wiederkommen hilt auch manchmal - zumindest bei Dr. Michael Tischendorf
Selten, aber nicht schlecht - die offene Denkerpose
Schachspielende Kinde sind immer putzig!
Hände weg vom Gesicht, Ramat Faqiry weiß, was sich gehört!
Ralph Seickel, ich danke Ihnen! Nun wissen alle, wie es geht!
Stimmt's, Herr Schmitt? Halloooohooo?!?!
Stimmt!
Nicht übertreiben, Herr Urbach, nicht übertreiben!
Es sind schließlich auch Kinder anwesend!
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