Nachrichten Dinner mit dem Weltmeister Anand feiert seine Titelverteidigung mit den Chess Tigers
24.05.2010 - Mit großer Vorfreude werden mehr als eine Milliarde Inder darauf gewartet haben, dass ihr Schachweltmeister heimkehrt und sich für seine erfolgreiche Titelverteidigung feiern lässt. Umso größer war die Freude bei seinen Freunden von den Chess Tigers, dass Viswanathan Anand kurz vor seinem mehr als zweimonatigen Aufenthalt in Indien am vergangenen Samstag extra nochmals aus Madrid nach Bad Soden reiste, um einen ganzen Abend im Kreise derer zu verbringen, die ihm so leidenschaftlich die Daumen gedrückt und nie den Glauben daran, dass ihr Vishy der Größte ist, verloren haben. Erst kam Anand in das Chess Tigers Training Center in der Brunnenstraße 8 zu einem Fototermin und Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und im Anschluss feierte er zusammen im engen Chess Tigers-Kreis beim Asiaten bis in den späten Abend. Dieses unvergessliche Erlebnis möchten wir gerne in Form eines kurzen Berichts und eines ausführlichen Bilderbogens mit Ihnen teilen.
Kurz nach 18 Uhr betrat Viswanathan Anand in Begleitung seiner Frau Aruna das Chess Tigers Training Center in Bad Soden und stellte mit einem verschmitztem Lächeln fest, dass auf dem großen Monitor, über welchen Klaus Bischoff zuvor noch die Weltmeisterschaft aus Sofia kommentiert hatte, die entscheidende Stellung der zwölften Partie zu sehen war. Um die noch günstigen Lichtverhältnisse des frühen Abends nutzen zu können, bat der anwesende Fotograf der FAZ um sofortiges Posieren des Champions im Schaufenster. Dabei war der Einsatz des physisch größten Tigers, Hans-Dieter Post, von Nöten. Nicht nur in Zentimetern ist der Turnierleiter der Chess Classic Mainz eine der größten Fans von Vishy und so gab er sich gerne als menschlicher Schutzschild vor den blendenden Sonnenstrahlen her, damit der Fotograf schöne Porträts des Champions schießen konnte.
Danach bat FAZ-Journalist und Fidemeister Alexander Armbruster den Weltmeister zum Interview in die hinteren Räume des Chess Tigers Training Centers, während auch vorne eifrig hauptsächlich die vergangene WM nochmals diskutiert wurde. Mit dabei natürlich auch Hans-Walter Schmitt, der nicht nur unser „Obertiger“ ist, sondern in Sofia als Delegationsleiter des Teams Anand zusammen mit Aruna Anand dafür Sorge trug, dass sich sein Freund mit nichts als dem Spielen selbst beschäftigen musste. Und auch der Pressechef der Chess Classic Mainz, Eric van Reem, welcher beispielsweise maßgeblichen Anteil daran hat, dass Vishy Anand überhaupt die verrückte Anreise nach Sofia bewältigen konnte, war mit seiner Frau Svala und den Söhnen Dennis und Nils gekommen und bemerkte, wie rasch der Alltag trotz der aufregenden WM-Zeit wieder eingekehrt sei. Doch das anschließende Abendessen im „Ginger“ – einem hervorragendem Asiaten nicht weit vom CTTC – war auch für ihn ganz bestimmt nochmals ein gelungener Abschluss. In ausgelassener Stimmung wurde ausgezeichnet gegessen und getrunken, diskutiert und gelacht. Da war dann auch keiner wirklich traurig, dass einfach mal keine Rede gehalten wurde, denn jedem war auch so klar, warum man dort sitzen und es sich so gut gehen lassen konnte: Unser Viswanathan Anand hat seinen Titel erfolgreich verteidigt und ist ohne Zweifel der beste Schachspieler der Welt! Simply the best, eben!
Der Weltmeister vor der Stellung, die ihn den Titel behalten ließ
Die roten Pfeile und Felder markieren die Hauptdrohungen
Fotoshooting im Schaufenster des Chess Tigers Training Centers Nein, vor dem Fenster stehen keine ausgesperrten Fans ...
... es sind Hans-Dieter Post und Alexander Armbruster ...
... mit wertvoller Schattenspende ...
... denn so schön die untergehende Bad Sodener Sonne auch war, direkt ins Gesicht des Weltmeisters sollte sie dann doch nicht scheinen!
So hatte sich FAZ-Journalist Alexander Armbruster das darauf folgende Interview mit Anand auch mit körperlichem Einsatz redlich verdient
Derweil unterhielten sich die anwesenden Chess Tigers und Gäste prächtig
Andreas Körnlein und Hans-Walter Schmitt ...
... und die Ehefrauen Elke Körnlein und Cornelia Schmitt
Ingrid Lauterbach und Klaus Bischoff
Familie van Reem, Daniel Pohlke und Klaus Bischoff
Aruna Anand und Kerstin Kalisch
Zusammen mit den Meistern von gestern posierte Anand ...
... ein letztes Mal für den Fotografen der FAZ
Was Hans-Dieter Post und Anand danach noch miteinander ausheckten, wird an anderer Stelle verraten
Hmmm, womit könnte der Post da auf der Flucht sein?
Danach ging es mit bester Laune und hängenden Mägen zum Asiaten
Cornelia Schmitt, Elke Körnlein, Aruna Anand und Ingrid Lauterbach
Angeregt wurde nicht nur über Schach diskutiert
Neben den bereits erwähnten Damen sehen wir hier noch Daniel Pohlke, Klaus Bischoff und Hans-Dieter Post
Neben der Namensgleich- bzw. ähnlicheit wurde versucht, Eric van Reem und Erik Zude auch Äußerlich eine Ähnlichkeit anzudichten, doch urteilen Sie selbst!