Nachrichten Post vom Hessenschach 2014 Nr. 5 Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
14.03.2014 - In seinem jüngsten Newsletter bringt uns unser Hans-Dieter Post zunächst von der Landesklasse bis zur Hessenliga auf den aktuellen Stand der Dinge. Die Auf- und Abstiegskandidaten haben sich herauskristallisiert und kämpfen nun um ihre Ziele. Manch ein Team kann den Gang in die nächst niedrigere oder auch höhere Klasse gar nicht mehr vermeiden, aber in allen Ligen herrscht noch massig Spannung. Es folgt ein Report über die Erfolgsgeschichte des Pfalz Open in Neustadt an der Weinstraße, welches in diesem Jahr nicht weniger als 433 Schachfreunde zur Teilnahme an dem A- und B-Turnier bewog. Den Abschluss des heutigen Newsletters machen die Terminankündigungen für die kommende Zeit. Wer in Hessen Schach spielen möchte und kein Turnier findet, ist eindeutig selber schuld!
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Newsletter Hessenschach Nr. 5/2014
Mannschaftskämpfe 7. Runde
HESSENLIGA
Marburg kann sich nicht von Verfolger Griesheim absetzen, denn beide konnten ihre Kämpfe gegen Langen bzw. Bad Homburg mit jeweils 5-3 gewinnen. Jedoch haben diese sich nun soweit vom Rest absetzen können, sodass nur noch diese beiden für einen Aufstieg aus praktischen Gründen in Frage kommen können.
Für Langen wird es nicht mehr langen, wenn es um den Klassenerhalt geht, und auch Fulda scheint wieder in die Verbandsliga abbiegen zu müssen.
VERBANDSLIGA
Der Frankfurter TV nimmt Kurs auf die Hessenliga und wird auch nicht aufzuhalten sein; von wem auch?
Für Vellmar ist so gar keine Möglichkeit mehr vorhanden, in der Klasse zu verbleiben, und der eigentlich schon designierte Mitkandidat holte doch noch mal Gründau heran. Aber man spielt eben nur einmal gegeneinander...
In der Südgruppe bleibt Dettingen souverän an der Spitze, aber darf sich eigentlich auch keine Niederlage erlauben, da das Torverhältnis dafür etwas zu schwach ist.
Das entscheidende Duell um den Abstieg dürfte erst in der Schlussrunde kommen, aber außer Frankfurt West, Wiesbaden und Erbach ist kein anderer mehr in ernsten Abstiegsschwierigkeiten.
Im Westen belauern sich weiterhin Biebertal und Marburg 2, während der Rest nur staunend zusieht. Bleibt es dabei, ist Biebertal wegen der besseren Zweitwertung durch.
Das auffälligste am 7.Spieltag in der Landesklasse Ost war, das es in allen Begegnungen einen Vergleich zwischen den beiden dort eingebundenen Bezirken gab, und diese allesamt von einem, nämlich dem Bezirk 4 gewonnen wurden.
Neuberg zementierte dabei seine Ausnahmestellung und steht als Aufsteiger praktisch fest! Neben Kinzigtal, die fast genauso als Absteiger feststehen, kommt ein weiterer Absteiger, wenn dieser akut wird, ziemlich sicher aus dem Bezirk Frankfurt.
Auch im Süden finden sich zwei Aufstiegsaspiranten an der Spitze, und obwohl Nied 2 noch nach Brettpunkten führt, spricht das Restprogramm für Rödermark/Eppertshausen.
Bürstadt und Bickenbach dürften aufgrund der drei zu erwartenden Aufsteiger aus den Bezirken kaum noch zu retten sein.
Vor 6 Jahren ging ein neues Open in Neustadt an der Weinstraße an den Start, und es profitierte vor allem vom prall gefüllten Preisfonds, der in möglichst großflächigen Anzeigen etwa ein halbes Jahr vor dem Start in den gängigen Schachzeitungen Deutschlands beworben wurde.
Gespielt wurde in einer Art ehemaligen Brauhaus, und viel mehr als 200 Teilnehmer waren dort nicht unterzubringen.
Nach dem 2. Pfalz Open, das nach nochmals erhöhten Werbemaßnahmen und einem Umzug in ein Neustadter Verlagsgebäude eine Steigerung auf etwa 320 Teilnehmer erfuhr, war plötzlich erst mal Schluss!
Es gab verschiedene organisatorische Schwierigkeiten, und auch ein Austragungsort musste neu (er)funden werden, doch in 2012 war es dann soweit.
Trotz üppigem Preisfonds beim 3. Pfalzopen gingen die Teilnehmerzahlen zurück (ca. 250 in A und B Turnier), und stagnierten auch bei der 4. Auflage im vergangenen Jahr.
Doch die Zündung der 5. Stufe über die närrischen Hochzeit Ende Februar/ Anfang März brachte die Meldelisten zum Bersten: 433 Spieler erschienen in der Berufsbildenden Schule, und freuten sich zum Abschluss über einen erweiterten Preisfonds.
Eine Berufsschule, schulische Ambiente im Allgemeinen, sind nicht gerade eine perfekte Bühne für ein Schachturnier. Sie sind halt zweckmäßig: meist kostengünstiger als die üblichen Bürgerhäuser und Stadthallen, und vor allem verfügbar, wenn es um die Ferienzeit geht.
Neustadt an der Weinstraße liegt nicht für alle Hessen unmittelbar "um die Ecke", selbst von Frankfurt aus fährt man eine gute Stunde, um den Veranstaltungsort zu erreichen.
Kaum zu glauben, aber wahr, dass dieses Turnier komplett in der Faschingszeit lag. Für einige Dogmatiker im hiesigen Landesverband wahrscheinlich ein schwerer Verstoß gegen die guten Sitten und Gebräuche.
Und trotzdem meldeten einige Hessen für dieses Turnier, und mit weitem Abstand vor den weiteren Verbandskollegen war FM Jan-Christian Schröder vom SV Hofheim im 232 Teilnehmer umfassenden A-Turnier das heißeste Eisen im Feuer. Auf 14 in der Startrangliste zu finden beendete er mit 5 Siegen und 3 Remis das Turnier auf einem geteilten Platz 8, der insgesamt zwölf Spieler umfasste.
Das B-Turnier sah "nur" 179 Teilnehmer in der Liste, doch hier konnten sich einige Hessen erfolgreicher in Szene setzen. Von Platz zwei bis zwölf reichte die Punktgruppe der 5,5er in diesem nur sieben Runden andauernden Open, und nach Wertung gelangten Marco Rolf vom SK Bad Homburg, Ralf Kellerwessel vom SC Bad Soden und Karl-Heinz Gürtler vom SC Ober-Ramstadt noch in die Preisränge. Leszek Bajorski vom SV Hofheim, ebenfalls in dieser Punktgruppe zu finden, erhielt den Preis für Platz 2 in der Ratinggruppe unter 1800.
Das kommende Wochenende und die darauf folgenden Tage erstrahlen mal wieder im Glanze lokaler und überregionaler Schachereignisse:
Die Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein, und wer Hessen nicht verlassen möchte, kann in Viernheim die letzte Gelegenheit vor der zentralen Endrunde nutzen, um Griesheim beim Kampf für den Klassenerhalt anzufeuern, wobei das Abbrennen von Bengalos auch hier verboten ist!
Im Bezirk Frankfurt bereitet man sich am Samstag mit der Bezirks- Blitzmeisterschaft auf die eine Woche später stattfindenden Hessischen Blitz- Mannschaftsmeisterschaften vor.
Und in Gründau wird am Sonntag der 30.Gründaupokal ausgespielt werden, ein Turnier für Schüler und Jugendliche.
Am Montag darauf geht die Chess960 Rally im Chess Tigers Training Center in die vorletzte Etappe, und es stehen bei weitem noch nicht alle Sieger fest. Die Schlussrunde mit anschließender Gesamtsiegerehrung folgt dann eine Woche später. Wer in diesem Jahr noch dabei sein möchte, hat also noch zwei Gelegenheiten zur Auswahl.
Die Offene Steinbacher Stadtmeisterschaft mit ELO und DWZ Auswertung beginnt am kommenden Dienstagabend mit der ersten Runde. Näheres dazu findet sich natürlich in der Ausschreibung.
Am Freitag kommt ein Oldie in den Turnierkalender zurück, denn das 17. Gießener Open geht mit 5 Runden an den Start. Für Nostalgiker ohnehin Pflicht, ist es für die Freunde der Kurzturniere ebenfalls ein Geschenk!
Da die meisten der Vielspieler an diesem Open- Wochenende bei der Hessischen Blitz- Mannschaftsmeisterschaft an die Bretter gehen, gibt es genügend Chancen für die zweite Reihe dort erfolgreich zu punkten.
Der völlig verpeilte Goldene Springer lahmt schließlich am 29. März, das ist der Samstag vor der nächsten Runde der Mannschaftskämpfe am gleichen Wochenende, in seine finalen Runden. Titelverteidiger IM Sven Telljohann ist ohne eine Partie gespielt zu haben aus dem Wettbewerb ausgeschieden, und das war auch nur aufgrund einer ausgeklügelten Terminverschiebungspraxis möglich. Goldener Springer
Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.
Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.
Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie die neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.