24.08.2005 - Eine Berichterstattung über die Chess Classic Mainz 2005 kann nicht komplett sein, ohne einen Blick auf die verschiedenen Gewinner der zahlreichen Rating-Preise zu werfen. Die Organisatoren hatten es mit kräftiger Unterstützung der Sponsoren geschafft, einen gesamten Preisfonds in Höhe von 36.000 Euro auszuloben, insgesamt 152 Preise gab es zu gewinnen. Bei den Damen gab es nicht den Schneewittchen-Preis, sondern den Preis in der Kombinationswertung zu gewinnen. Hier konnte die Russin Alexandra Kosteniuk den ersten Preis entgegen nehmen, denn sie verwies ihre Konkurrentinnen Antoaneta Stefanova und Viktorija Cmilyte auf die Plätze zwei und drei.
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23.08.2005 - Ungewöhnliches Eingeständnis des alten und neuen Weltmeisters im Chess960: „Zoltan Almasi hätte das Match gewinnen müssen“, befand Peter Swidler. Der 28-jährige Weltranglistensechste im normalen Schach bleibt dennoch in dem Denksport, bei der die Grundstellung der Figuren vor jeder Partie unter 960 Positionen ausgelost wird, die Nummer eins. Der Russe schlug Almasi glücklich, aber letztlich so deutlich wie keinen der anderen Herausforderer 2004, Levon Aronjan, und 2003, Peter Leko (Endstand jeweils 4,5:3,5).
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22.08.2005 - Dass Levon Aronian nach nur sieben Zügen seinem lettischen Großmeisterkollegen Sigurds Lanka ein Remis angeboten hat, gefiel Organisator Hans-Walter Schmitt zunächst wenig. Doch letztlich konnte der Bad Sodener die rationalen Gründe des in Berlin lebenden Armeniers verstehen. mehr
21.08.2005 - Natürlich ist es immer leicht, in Superlativen zu schwelgen und die geneigten Leser mit immer neuen Rekordzahlen zu überwältigen. Doch ein etwas differenzierter Blick hinter die Kulissen eines solchen Multi-Events vermittelt neuartige, andere Dimensionen. Unterm Strich bleibt die hohe Akzeptanz der Veranstaltung: bei Teilnehmern, den Zuschauer, den Sponsoren und dem Veranstalter.
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19.08.2005 - Die Chess Classic Mainz 2005 ist vorbei; Zeit, sich noch mal in Ruhe die Partien dieses Events anzuschauen. Und spannende Begegnungen gab es auch in diesem Jahr viele. Nicht nur in den beiden großen Duellen, sondern auch im FiNet Open, im Ordix Open, in der Livingston Chess960 Computer WM, und in der Unzicker Gala80. Deshalb nun hier alle Partien der Chess Classic Mainz zum nachspielen, im PGN Format, und außerdem ein paar nützliche Tipps.
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19.08.2005 - +++ Chess Classic Mainz +++ Unzicker Gala +++ Levon Aronian mit Turnierleistung von über 2900 +++ Bester Spieler aus Hessen: Eric Lobron +++ Anekdoten rund um's Rahmenprogramm +++ Ausblick zum Wochenende +++ mehr
18.08.2005 - 16.08.2005 - Aktuelle Berichte in Print- und Online-Medien über die Chess Classic Mainz 2005, Chess960 und mehr. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Meldungen. mehr
15.08.2005 - Viswanathan Anand und Peter Swidler haben ihre Weltmeister-Titel bei den Chess Classic Mainz verteidigt. Die Siege des Inders und des Russen standen bereits nach sieben der acht Partien an. Anand setzte sich in der Schnellschach-WM nach seiner Schlussrunden-Niederlage mit 5:3 gegen den Russen Alexander Grischuk durch. mehr
Chess Classic Finales Bulleting #7: Nach Langeweile der erste Sieg - Grischuk spielt sich im ORDIX Open in Form für Anand
15.08.2005 - "Stimmt, ich bin enttäuscht", räumte Alexander Grischuk mit einem Lächeln ein. Der Russe wurde bei der Pressekonferenz nach dem dritten Tag der Schnellschach-WM ironisch gefragt, ob er "mächtig enttäuscht" sei. Schließlich habe er heute in seinen sieben Partien doch tatsächlich ein Remis abgegeben - wenn auch gegen Viswanathan Anand. Bulletin #7 mit Partie-Notationen
14.08.2005 - On the last day of the Grenke Leasing match between Indian superstar Vishy Anand and his challenger Alexander Grischuk from Russia, the Indian won the seventh game after 47 moves. Although Grischuk started playing chess at 10 o´clock this morning he still wanted to show a good last game to say goodbye to the audience and won the eighth game. “That was a miracle, Grischuk laughed. Anand won the match 5-3. In the FiNet Chess960 World Championship Peter Svidler defended his title for the third time. After his fine wins over Peter Leko in 2003 and Levon Aronian in 2004, this year the Russian won his Chess960 match against Zoltan Almasi from Hungary 5-3. The last two games on Sunday ended in a draw. mehr
Chess Classic Jeweils ein 5:3 Sieg für die beiden Titelverteidiger
14.08.2005 - Viswanathan Anand und Peter Swidler haben ihre Weltmeister-Titel bei den Chess Classic Mainz verteidigt. Die Siege des Inders und des Russen standen bereits nach sieben der acht Partien an. Anand setzte sich in der Schnellschach-WM nach seiner Schlussrunden-Niederlage mit 5:3 gegen den Russen Alexander Grischuk durch. Der achte Chess-Classic-Erfolg und sechste in Serie stand bereits zur Halbzeit so gut fest, weil der Weltranglistenerste 3,5:0,5 geführt hatte. In der Chess960-WM, bei der die Auftaktstellung der Figuren vor jeder Partie ausgelost wird, hatte Swidler keine Mühe, seinen ungarischen Herausforderer Zoltan Almasi in die Schranken zu weisen. Das 5:3 war das klarste Ergebnis in der dreijährigen Geschichte der Chess960-WM.
14.08.2005 - Teimur Radjabov from Azerbadjan is the winner of the 12th Ordix Open. The 18-year old won the tournament by scoring 9,5 points out of 11 games. Radjabov did not play the FiNet Open and in the last rounds he certainly had more energy left than his colleagues who already started playing on Thursday in the Chess960 tournament. Levon Aronian, Alexander Morozevich, Alexey Dreev, Pentala Harikrishna, Alexander Grishuk and Gabriel Sargissian shared second place with 9 points in the Ordix Open, in which the top 10 players had an average rating of 2705! mehr
Chess Classic Teimour Radjabov gewinnt das 12. ORDIX Open
14.08.2005 - Der 18-jährige Teimour Radjabow hat bei den Chess Classic Mainz seine Klasse bewiesen: Der Aserbaidschaner, den viele Großmeister für einen der kommenden Weltmeister halten, gewann das Ordix Open in der Rheingoldhalle. Als einziger Schachspieler unter den 546 Teilnehmern, die einen weiteren Rekord markierten, kam Radjabow auf 9,5:1,5 Punkte. Selbst gegen den zweitplatzierten Levon Aronjan stand das Ausnahmetalent auf Gewinn, verpasste dann aber den Durchmarsch. Hinter dem Armenier Aronjan belegten in dem Weltklassefeld aus mehr als 30 Nationen Alexander Morosewitsch, Alexej Drejew, Alexander Grischuk (alle Russland), Pentela Harikrishna (Indien), Gabriel Sargissian und der Dortmunder Arkadij Naiditsch (alle 9:2) die Plätze.
Chess Classic Bulletin #6: Grischuk geht hart mit sich ins Gericht - Der junge Russe tritt nach 0,5:3,5-Rückstand gegen Anand im Ordix Open an Partie-Notationen
14.08.2005 - Viswanathan Anand (Indien) hat seinen Vorsprung bei der Schnellschach-WM in der Mainzer Rheingoldhalle weiter ausgebaut. Zur Halbzeit des Wettkampfs liegt der Russe Alexander Grischuk nach einem Remis und der dritten Niederlage im vierten Duell mit 0,5:3,5 zurück. Der 21-Jährige stand bei der Pressekonferenz noch immer unter Schock: „Die Presse wird schreiben, dass Vishy Glück hatte – aber das ist Bullshit! So wie ich spiele, verdiene ich es nicht besser“, ging der verzweifelte zweifache Ordix-Open-Sieger der Jahre 2003 und 2004 hart mit sich ins Gericht.
Bulletin #6
Chess Classic Bulletin #5: Anand bestimmt mit 2:0 den ersten Durchgang gegen Grischuk Notation der Partien
14.08.2005 - Wer hätte das gedacht? Direkt zum Anfang sorgte der siebenfache Champion der Chess Classic Vishwanathan Anand gegen seinen Herausforderer Alexander Grischuk für klare Verhältnisse. Mit der Damenindischen Verteidigung wählte Anand mit Schwarz eine solide Eröffnung gegen 1.d4 und stellte Grischuk mit 11...Db8 vor schwierige Entscheidungen.
Bulletin #5
Nachrichten Ordix Open – Lunchbreak
14.08.2005 - After seven rounds in the Ordix Open, it looked like Levon Aronian was heading for his first Ordix title. The winner of the FiNet Open won spectacular games in the morning against Radjabov and Naiditsch. However, in the last round before the lunchbreak, he had to play against Alexander Morozevich, which he lost. The Russian grandmaster is now leading the field with 7,5 points, followed by five players with 7 points: Alexey Dreev, who mated Alexander Grischuk in round eight, Levon Aronian, Teimur Radjabov, Michal Krasenkov, and Penteala Harikrishna. 52 grandmasters are playing in the Open and we have 139 players with an international FIDE title, so you can see many interesting games, not only at the top boards. The most interesting position of the day so far could be seen on the board of Jörg Hickl and Ivan Sokolov, when no less than 5 Queens stood on the board. Hickl, a Queen down, won the game in the end!
14.08.2005 - After the FiNet Chess960 Open the WNCA publishes a new IPS (Individual Player Strenght) for Chess960 tournaments. After his win in the FiNet Open Levon Aronian is the new number one with IPS 2752, just before Chess960 world champion Peter Svidler, who has IPS 2750. It is easy to find a particular name in the ratinglist. Just press “Ctrl” and “F” at the same time to use the browsers seek function. After that , you just need to fill in the name of the player. mehr
14.08.2005 - Selten demonstrierten die Veranstalter der Chess Classic Mainz ein so gutes Timing wie am gestrigen "Russischen Abend" im Gourmet Club des Hilton Hotels. Eigentlich sollten hier die Assoziationen zwischen der russischen Schachtheorie, insbesondere der "Russischen Verteidigung" und den gastronomischen Spezialitäten der russischen Küche deutlich gemacht werden, doch die Realitäten des Abends übertrafen dann die Erwartungen um ein vielfaches. Dazu hat nicht zuletzt der russische Großmeister Alexander Grischuk beigetragen. mehr
14.08.2005 - Die WNCA veröffentlicht die neueste IPS Weltrangliste (IPS = Individual Player Strength) für Chess960 Turniere. Nach dem FiNet Open in Mainz führt jetzt Levon Aronian mit einer IPS von 2752 knapp vor Peter Svidler (2750). Um einen Spieler mit seiner aktuellen IPS-Zahl zu finden einfach die Volltextsuche des Browsers verwenden: "STRG" und "F" gleichzeitig drücken, und dann den entsprechenden Namen eingeben. mehr
Chess Classic Bulletin #4: Spasskis allerletzter Zug? Kortschoi und Karpow teilen Sieg in der Partie-Notationen
13.08.2005 - Anatoli Karpow hat seinen Schach-Weltrekord in Mainz ausgebaut: In der Rheingoldhalle feierte das Genie aus Moskau seinen 162. Turniersieg. Der 54-jährige kam zwar in der Rückrunde nicht über drei Remis hinaus, 3,5:2,5 Punkte reichten aber, um in der "Unzicker Gala 80" vorne zu liegen. Gleichauf folgte jedoch sein Erzrivale Viktor Kortschnoi (Schweiz). Bronze im Duell der Schach-Legenden blieb für Boris Spasski (Frankreich/ 3:3).
Bulletin #4