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Die Punktejäger in der Pfalz - Grand ohne Drei Ein Aufsteiger, der amtierende Meister und zwei Berliner Mannschaften 15.12.2006 - Die Erfolgsstory des SC Bann geht in der Schachbundesliga weiter. Mit starker Besetzung gegen den amtierenden Meister aus Baden-Baden und die zwei Berliner Mannschaften SC Kreuzberg und SK König Tegel konnten an den drei Spieltagen 2 Mannschaftspunkte ergattert werden. Der OSC Baden-Baden entpuppte sich in der Pfalz als wahrer Punktejäger und war nur gegenüber dem Reisepartner Bann mit einem 6:2 Sieg gnädig. Gegen den SC Kreuzberg, die ohne ihr 1. Brett, Chess960 Weltmeister Levon Aronian antraten, gab es einen 7:1 Kantersieg und die Könige von Tegel wurden noch höher geschlagen in die Hauptstadt zurückgeschickt. Beachtenswert: der OSC spielte einen "Grand ohne Drei".
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Ein morgendlicher Blick über das 10.000 Einwohner Städtchen Landstuhl vom alterwürdigen Sickinger Sitz, Burg Nanstein, aus.
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Wenn ein engagierter Verein, wie in diesem Jahr der SC Bann, in die 1.Liga aufsteigt, dann kommen automatisch die wichtigsten Fragen auf den Prüfstand. Wie verstärken wir unser Team, damit der Hoffnung "oben zu bleiben" Nahrung gegeben werden kann, ohne sich finanziell zu ruinieren. Wie kann man neue Geldgeber finden oder die alten zu mehr Sponsoring bewegen, und wie sollte man sich bei den Heimspielen für die Region und die weltweite Schachgemeinde präsentieren? Dass dazu eine Menge additive Organisationspower in den eigenen Reihen nötig ist und das Akquirieren von kommunalen Ressourcen, wie die Zurverfügungstellung der Stadthalle, manchmal zum echten Spießrutenlaufen wird, ist jedem erfahrenen Vereinsvorsitzenden klar. Schließlich kommen dann noch die technischen Anforderungen für die Live-Übertragung an 16 Brettern dazu, beziehungsweise das Management während der Rundendauer, Vor- und Nachbereitung der Partien, Live-Ticker, Berichte an die regionale Presse, Internetseite und Fachpresse aus nah und fern. Also, so ein Schachwochenende von 2-3 Tagen ist normalerweise ein schnuggelig überschaubares Projekt - in Schachgefilden aber schon ein Megaevent mit all seinen neuen Facetten für einen ambitionierten Aufsteiger.
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Diese alte Festung der"von Sickinger zu Sickingen" galt es sinnbildlich zu nehmen!
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Das Adelsgeschlecht derer von Sickingen stammt ursprünglich aus Sickingen im heute nordbadischen Kraichgau. Der Ort Sickingen wurde 1936 nach Flehingen eingemeindet und existiert nicht mehr unter dem alten Namen.
Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Landstuhl in der Westpfalz ist der mächtige Sandsteinfelsen, der die Burgruine Nanstein trägt. Der Kern dieser Anlage ist bis heute noch der gewaltige Felsen, der „Nanstein“, der auch der Burg ihren Namen gab. Er war schon in der älteren Zeit für den Schutz und die Verteidigung der Bewohner des Landes von Bedeutung. Urkundlich wird die Burg Nanstein erstmalig 1189 erwähnt. Zur Zeit des Kaisers Barbarossa entstanden rund um Kaiserslautern mehrere Burgen, darunter auch die Burg Nanstein, das Wahrzeichen der Stadt Landstuhl. Der berühmteste und mächtigste Ritter, der auf dieser Burg wohnte, war Franz von Sickingen (1481 - 1523). Er besaß viele Burgen (u.a. Ebernburg, Hohenfels) und die ganze Sickinger Höhe gehörte ihm.
Die Reisepartner aus dem Südwesten, Baden-Baden und Bann, hatten eine Zusammenarbeit bei der Live-Übertragung in Landstuhl für unabdingbar erachtet, weil sie auch die Erfahrung vom letzten Wochenende des Köln-Porzer Trauerspiels um die Live-Präsentation noch in frischer Erinnerung hatten und dem keine weitere Kopie hinzufügen wollten. Das der Porzer Immobilien-Mogul, Wilfried Hilgert, die 400-500,- Euro Tageskosten nicht aufbringen will, um der Schachwelt ein echtes Highlight mit dem Kampf amtierender Deutscher Meister, OSC Baden-Baden, gegen den vielfachen Deutschen Meister, SG Köln-Porz, vorzuenthalten hat ja nichts mit dem Budget für sein Bundesligateam zu tun, sondern ist reine Retourekutsche wegen der Verärgerung über die angeblich ungerechte Behandlung seines Vereins in Visa-Angelegenheiten durch DSB-Funktionäre und seiner Protesthaltung gegenüber dem Bundesligaausschuß und der zukünfig mit 14:2 Stimmen beschlossenen Verselbständigung. Sollte die Bundesliga in Zukunft Erfolg haben wollen - und die neue Webseite ist zweifellos ein erster wesenticher Fortschritt -, dann muss sie ihre Veranstalter dazu ermutigen, bzw. unterstützen oder gar zwingen die Heimspiele mit gewissem Mindestanforderungen im Bezug auf Ambiente, Organisationskultur, Services vor Ort und im Internet, Spieler- und Zuschauerfreundlichkeit, auszustatten. Dabei kann durchaus die Partnerschaft zwischen Bann und Baden-Baden als exemplarisch gelten. Noch besser wäre allerdings eine zentrale Planung und Ausstattung mit technischen Ressourcen und den dazugehörigen personelle Abdeckung mit wenigstens vier technisch versierten Gesamtprojektleitern an den Heimspielorten. Daraus entstünde ein logisches Mannschaftsturnier mit vier pysikalischen Spielorten, 16 Teams, 15 Runden und 960 Live-Partien pro Saison. Dies wäre die Mindestvoraussetzung, um ernsthaft den Versuch zu starten, einen zentralen Sponsor davon zu überzeugen, langfristig zu investieren. Sicher gibt es ja auch Dienstleister, die die Kosten der technischen Erstausstattung und den Einsatz der Projektleiter übernehmen würden im Gegenwert für das Recht der Vermarktung dieser Live-Plattform!
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In der weihnachtlich dekorierten Landstuhler Stadthalle wurden die Schlachten der 5., 6. und 7. Runde geschlagen
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Wie sieht denn das mit den technischen und personellen Ressourcen in Deutschland aus? Soweit der Chess Tigers Redaktion bekannt, gibt es nur 40-50 DGT-Bretter mit den entsprechenden DGT XL Uhren, die in Deutschland bereitstehen. Einen Einsatz von anderen elektronischen Uhren wie Saitek, Silver, usw. oder gar mechanische Uhren, wie jetzt in Bremen wieder gesehen und gehört, sind funktional minderwertig, weil dadurch eine Live-Übertragung der "Zeit" zu den Zügen unmöglich ist. Dass maßgebliche Know-How-Träger und federführende Macher der Schachbundesliga versuchen den Live-Ticker vorzugsweise in deutscher Sprache einer Live-Übertragung "Zug um Zug" inklusive der Zeitangabe gleichzusetzen, zeigt vor allem mangelnde Weitsicht und den Hang zur Flickschusterei. Bei den erstklassigen personellen Ressourcen beim Managen der technischen Ressourcen fallen uns auf Anhieb nur Thilo Gubler (Chess Classic Mainz, Baden-Baden), Guido Kohlen (Dortmunder Schachtage), Axel Fritz (Dienstleister Bundesliga) Klaus Steffan (Bindlach Aktionäre), N.N. (Eppingen) und Stefan Späth (Neckar Open, Deizisau) ein. Letztendlich gibt es aber sicher auch noch versteckte Ressourcen bei anderen Vereinen oder Turnieren.
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Mannschaftsführer Sven Noppes (Baden-Baden) und Vorsitzender Paul Wilhelm (Bann) mit ihren "dezenten" Waffen
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Die Zusammenarbeit von Baden-Baden und Bann an diesem Wochende hing lange Zeit an einem seidenen Faden, weil die Personalkosten für drei Übertragungstage Freitag, Samstag und Sonntag nicht vom Aufsteiger SC Bann und seinem Sponsor, vertreten durch Geschäftsführer Adalbert Leis Homepage Leis Polytechnik polymere Werkstoffe GmbH in dieser Höhe einkalkuliert waren. Die Leihe der technischen Ausstattung (18 DGT-Bretter und -DGT XL-Uhren) war schon vor der Saison den Bannern unentgeltlich vom Reispartner OSC Baden-Baden angeboten worden. Letztendlich hatten aber die Banner Verantwortlichen nicht das volle Budget eingeplant, um die Personalkosten für die komplette Live-Übertragung zu übernehmen. Nach kurzem hin und her sprang dann der OSC ein und übernahm die fehlende Summe, um nach der Einigung festzustellen, dass der Fachmann Thilo Gubler in Zwischenzeit bei seinem Arbeitgeber wegen unaufschiebbarer Release-Wechsel unabkömmlich war. Allerdings erinnerte man sich noch der Ressourcen in Baden-Baden, Gerhard Gorges, und in Deizisau, Stefan Späth, um mit zwei Leuten diese heikle Situation doch noch im Sinne der Schachdurstigen an den Bildschirmen zu lösen. Das sogar auf playchess.com bei ChessBase die Partien zu sehen waren verwundert ein wenig. Hier muss man die Aktivität der OSC-Verantwortlichen Christian Bossert und natürlich des Neckar-Open Veranstalters Sven Noppes hoch schätzen. Die Süd-West-Initiative scheint sich zur guten Sache zu entwickeln.
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Das homogene Baden-Badener Team in der allabendlichen Vorbereitung - v.l.n.r.: Nisipeanu, Bacrot, Dautov, Krasenkov, Vallejo Pons, Movsesian
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Das Team von Baden-Baden ist in den letzten Jahren zu einer homogenen Mannschaft zusammengewachsen und hat auch in dieser Saison die richtige Mischung aus Erfahrung und "Sturm und Drang" mit den jungen Leuten erhalten. Beim Abendmahl herrscht immer gute Stimmung, natürlich ist bei Kantersiegen, wie dieses Mal gegen die drei Gegner in Bann, der persönliche Score auch sehr hoch. Der beflügelt natürlich beim Streben nach Solidität mit dem unbedingten Willen zum Sieg. Das Team ist amtierender Deutscher Meister und selbst ohne die Anwesenheit der ersten drei Bretter, Viswanathan Anand, Peter Svidler und Alexei Shirov spürt man richtig das Selbstbewusstsein und den Mut zur Offensive, die im Kampf mit Porz noch nicht voll überzeugend war. Das einfache Geheimnis ist halt: "Erfolg bringt Erfolg". So war es auch zu sehen bei den Bremern in den letzten Jahren, die immer am Limit spielten und weit über dem Limit punkteten. Dieses Jahr könnte man fast meinen, dass sich alles bei den Hansestädtern ins Gegenteil verdreht hat - oder fehlt die echte Substanz oder gar das durch den nötigen "Hunger" verursachte Engagement im Verhältnis zum OSC Baden-Baden? Nur sechs Punkte von 14 möglichen ist schon starker Tobak, aber die Jungs von der Weser mit ihren Coach Till Schelz-Brandenburg werden noch so manchem Meisterkandidaten das Leben zur Hölle machen wollen - schönen Gruß an Porz und Baden-Baden - und wahrscheinlich auch sicher das Minimalziel mit der Europapokal-Qualifikation schaffen.
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Die "First Lady" Deutschlands, Elisabeth Pähtz, betrachtet kritisch das Baden-Badener Team, hier besonders Fabian Döttling
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Die Kreuzberger Spieler hatten sicher die Nächte in Bann/Landstuhl nicht zum Tag gemacht. Ohne ihr Spitzenbrett, Levon Aronian und den Chefredakteur von Schach, Raj Tischbiereck, schienen sie im Spitzenduell gegen Baden-Baden an diesem Tag ohne Selbstbewusstsein. Einzig Elisabeth Pähtz schien dies völlig unbeeindruckt zu lassen und die U20-Weltmeisterin machte gegen den Ooser Philipp Schlosser - gleichzeitig Frauentrainer bei den Olympischen Schachspielen 2006 in Turin - locker einen halben Punkt und somit 50% der Gesamtausbeute des Berliner Teams. Den anderen halben Punkt steuerte der Deutsche Meister Thomas Luther bei, der eine gute Partie gegen Liviu-Dieter Nisipeanu spielte. Ansonsten war die Punktausbeute der Baden-Badener überragend optimal. Es war beeindruckend, wie konzentriert die Spieler den Wettkampf gestalteten und die Berliner Partien wie Dominosteine umkippen ließen.
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"Schach-Mozart" Magnus Carlsen gegen Bartosz Socko 1:0
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Um das Brett des jungen Carlsen bildeten sich bei den Zuschauern, als auch bei den im Innenraum flanierenden Spieler, die größten Trauben. Die interessierten Krasenkov und Sargissian, Rabiega und viele andere mehr, sahen dem gar nicht mehr so kleinen "Schach-Mozart" teilweise auch zum ersten Mal am Brett in Deutschland zu. Der knapp an der 2700er Elo-Grenze heranreichende Junge aus Norwegen faszinierte nicht nur durch die eigentümliche Sitzhaltung, Kopfstützen und Wandelgang - so wie es halt Kinder und Jugendliche machen - sondern auch während der Nachdenkphasen des Kreuzberger Gegners Bartosz Socko, immerhin Elo 2630, durch exaktes Spiel mit unerbittlichem Klammergriff. Er holte als Letztspielender den siebten Punkt. Eine feine Leistung des sympatischen Jungen aus Lommedalen und neben dem Inder Pentala Harikrishna eine Bereicherung und ideale Ergänzung für das Baden-Badener Team.
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Der "Schwarze" Ritter, unwiderstehlich mit Hattrick 3 aus 3, Etienne Bacrot
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Der Franzose Etienne Bacrot - Familienoberhaupt und Vater eines 3-jährigen Buben - avancierte in Abwesenheit der "großen Drei" zum "Terminator IV" und reihte sich als Karo-Bube in die Reihe der "Grand"-Erfolgsfaktoren für den OSC ein. Hochkonzentriert und vollem Siegeswillen holte er in allen drei Begegnungen den vollen Punkt, genau wie die Hattricker Sergei Movsesian und Michal Krasenkov. Vallejo Pons und Nisipeanu machten 2,5 aus 3 Partien, Magnus Carlsen, Philipp Schlosser und Rustem Dautov machten 1,5 aus 2 Partien und Fabian Döttling musste sich mit 2 aus 3 Partien zufrieden geben, wobei ihm das Remis am Sonntag am meisten fuchste, weil er dadurch das mögliche 8:0 am Brett gegen die Könige aus Tegel verhinderte. Gut so, denn die Höchststrafe ist auch für das gewinnende Team nicht allzu leistungsförderend.
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Blick in die Landstuhler Schacharena
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Aus vielen unterschiedlichen Positionen konnte man in der für Schach wunderbar geeigeneten Landstuhler Stadthalle - mit fast halbrunder Empore und großer Bühne außerordentlichen Perspektiven geniessen und diese für gute Bilder nutzen. Ganz vorbildlich hat auch die Bewirtung durch die engagierten, stets freundlichen Frauen funktioniert und die überaus freundlichen Banner "Mainzelmännchen" hatten auch noch die Zeit herauszufinden, was den eine "Alte Rentei" ist und teilten das den wissbegierigen Pfalzbesuchern gerne mit. Die Anreise war ebenso leicht zu gestalten mit Auto, Bahn oder Flugzeug, Flugplatz Frankfurt-Hahn oder Zweibrücken, als auch die Möglichkeit der Übernachtung in der Nähe der Stadthalle. Das etwas oberhalb der Stadt Landstuhl in der Nähe der Burg Nanstein gelegene Schloßhotel hatte sowohl für Gaumenfreude, als auch für Tiefschläfer und Internetnutzer etwas zu bieten, trotz der in der Bar fröhlich feiernden GIs aus der nahegelegenen Kaserne Ramstein.
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Lutznicka gegen Rabiega - Spitzenbrett SC Bann - König Tegel
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Die Tabellen und die Einzelergebnisse sind auf www.schachbundesliga.de vollständig und ausführlich dokumentiert.Hier nur in Stenogrammstil die Ergebnisse des Wochenendes:
Freitag , 8. Dezember 2006: SC Bann - OSC Baden-Baden 2:6
Samstag,9.Dezember 2006: OSC Baden-Baden - SC Kreuzberg 7:1
Samstag,9.Dezember 2006: SC Bann - König Tegel 5:3
Sonntag,10.Dezember 2006: König Tegel OSC - Baden-Baden 0,5:7,5
Sonntag,10.Dezember 2006: SC Kreuzberg - SC Bann 5:3
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Carlsen & Carlsen / Sohn & Vater / Magnus & Henrik
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Magnus Carlsen wird bei seinen Turnieren meist von seinem Vater Henrik begleitet, alternativ begleiten ihn auch hin und wieder seine Trainer Simon Adgestein oder Peter Heine Nielsen, der gleichzeitig Spieler in Baden-Baden ist, aber diesmal nicht auf dem Einsatzplan stehen wollte.
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Internationaler Schiedsrichter Bellmann in Begleitung
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Zuletzt hatte der ISR Horst Bellmann den Bundesligisten in St.Ingbert geschiedst, doch jetzt konnte er endlich wieder einmal einen Bundesligakampf in Rheinland-Pfalz leiten und fühlte sich außerordentlich wohl dabei, obwohl die Körpersprache nach "Samy Molcho" hier etwas ganz anderes aussagen würde. Vielleicht wollten die Beiden nur nicht gemeinsam auf "ein" Bild, man weiss ja nie, wer so im Internet herumstöbert, aber der Fotograf war ziemlich schnell mit dem Schnappschuß! Den Parallelkampf am Wochenende leitete jeweils sein Kollege Klemens Ranker, der auch kleine Probleme, wie zum Beispiel, dass der am Zug befindliche Spieler seelenruhig draußen im Foyer in einer Ecke am Notebook saß, dessen Bildschirm für die Offiziellen nicht einsehbar war - eine freundliche Bitte dies zu unterlassen und schon war die Birne geschält ohne großen Aufruhr zu verursachen. Im Zeitalter von "Toilete-Gate" sollten allerdings die Schiedsrichter rigider mit solchen Situationen umgehen. Wenn das Handy klingelt hat man verloren, wenn man als Spieler am PC sitzt, während die eigene Partie noch läuft, ist das ok?
Hans-Walter Schmitt Published by HWS Dieser Artikel wurde 1736 Mal aufgerufen. |