22.11.2006 - +++ Mannschaftskämpfe
+++ von Bundesliga bis Landesklasse
+++ Viertelfinale Goldener Springer
+++ Von den Eintages- Turnieren......
Der SV Hofheim will wieder zurück in die erste Liga Punktgleich mit den Bad Godesbergern führt man mit 5:1 Punkten die Tabelle an. Dieses Mal konnte ihre Spielerin WGM Jovanka Houska nicht den Sieg als Letztspielende sicherstellen - auch mit dem Remis bleibt das beste Main-Taunus-Team Spitzenreiter!
Oliver Brendel (SV Hofheim) machte das 4:4 gegen Porz II perfekt
Spannender Wettkampf in Porz von Arno Zude
Der Sonntagmorgen fing ganz gut an, als die Hofheimer 1. Mannschaft nach Köln-Porz fuhr. Wir waren vollzählig, pünktlich und fast in Bestbesetzung. Nur der Regen, der einsetzte, als wir das heimische Hessen verließen, machte uns zu schaffen.
In Porz war großes Schachwochenende. Im selben Raum mit der 2. Bundesliga West spielten zwei weitere Porzer Mannschaften, und in einem anderen Raum gaben sich vier Bundesliga-Mannschaften die Ehre.
Bei uns sahen nach einer guten Stunde die Partien nicht schlecht für die Hofheimer aus. Jörg Hickl hatte mit Weiß sein Marken-Englisch auf dem Brett; Stanislav Savchenko glich mit Schwarz ohne Mühe aus; Gennadi Ginsburg opferte einen Bauern für aktives Spiel; Erik Zude stand wohl OK; Bruder Arno war sehr gut aus der Eröffnung gekommen; Jovanka Houska schickte sich an, bei sicherem Zentrum auf dem Königsflügel anzugreifen; und Oliver Brendel durfte mit Schwarz ein großes Zentrum aufbauen. Lediglich Stephan Buchal hatte Probleme gegen ein fantasievolles Bauernopfer, das weite Berechnungen erforderte.
Zunächst blieben die Überraschungen aus. Stanislav erreichte schnell remis und Jörg setzte sich im Angriff durch. Arnos Gegner griff zu energischen Maßnahmen, um seinen Nachteil gering zu halten. Nachdem Arno eine nachhaltigere Fortsetzung zur Vorteilsvergrößerung versäumte, wurde die Partie noch vor der Zeitkontrolle remis durch Dauerschach.
Erik hatte einen Bauern eingesackt, stand aber wegen schwarzfeldriger Schwächen gedrückt und sein weißfeldriger Läufer war zum "Großbauern" degradiert. Den Hofheimern Hoffnung machte die heftige gegnerische Zeitnot. Der Porzer absolvierte seine Züge seelenruhig und ohne ersichtliche Eile. Im letzten Zug vor der Zeitkontrolle trieb er das aber zu weit und überschritt in ausgeglichener Stellung die Zeit. Dieser Punkt kam etwas glücklich zu Hofheim, aber an mehreren anderen Brettern konnten sich eher die Porzer glücklich schätzen.
Stephan hatte in den Wirren nach dem gegnerischen Bauernopfer die Qualität verloren, und da er nur ungenügend Kompensation erhielt, entschied dies auch die Partie. Gennadi verpasste in beiderseitiger Zeitnot die Chance, zwei Leichtfiguren gegen Turm und Bauer zu gewinnen und damit Gewinnversuche zu unternehmen. Nach der Zeitkontrolle wurde die nun völlig ausgeglichene Partie remis gegeben.
Jovanka brachte ihr Königsangriff zwar eine Qualität ein, was wohl zum Gewinn hätte ausreichen sollen, aber nach der Zeitnot fand sie sich in einer schwierigen Stellung mit einem passiven Turm und vielen Bauernschwächen wieder. Ihr Gegner ließ sie noch einmal in ein Endspiel mit Turm und einem Bauern gegen Springer und drei Bauern entschlüpfen, das eher remislich aussah; aber Jovanka ging am Ende bei dem Versuch, die schwierige Verteidigung auf die Reihe zu kriegen, die Zeit aus. Am längsten wurde an Brett 8 gekämpft, wo der Kampf hin und her wogte, ohne dass eine Seite entscheidenden Vorteil erreicht und behalten hätte. Am Ende gab Oliver aus Angst vor dem gegnerischen Springer einen Bauern, um ein reines Turmendspiel mit einem Minusbauern sicher remis zu halten, was ihm auch gelang.
Insgesamt ein gerechtes Unentschieden, aber beide Mannschaften (insbesondere die Hofheimer!) haben das Recht, einigen ausgelassenen Chancen hinterherzutrauern. Mit 5:1 Mannschaftspunkten sind wir (wie auch Porz) gegen den Abstieg gut gewappnet, aber ob wir beim Aufstieg auch ein Wörtchen mitreden können, muss sich erst noch zeigen. Jedenfalls erwies sich Nordrhein-Westfalen für uns als schwieriges Pflaster: Auf der Rückfahrt setzte wieder der Regen ein, der erst in Hessen aufhörte.
SG Köln Porz II - SV Hofheim 4:4
IM Balcerak - GM Hickl 0:1 /
GM Rotstein - GM Savchenko ½:½ /
GM Reindermann - GM Ginsburg ½:½ /
Kipper - IM Dr. E. Zude 0:1 /
IM Loifenfeld - IM A. Zude ½:½ /
IM Malykin - FM Buchal 1:0 /
Korotkjevich - IM Houska 1:0 /
FM Gallinnis - IM Brendel ½:½
Mannschaftskämpfe von Hans-Dieter Post
2. B U N D E S L I G A West - 3.Runde
Mannschaftspunktgleich bleibt der SV Hofheim nach dem 4:4 gegen die SG Köln Porz II Tabellenführer der 2.Liga West, auch wenn mit dem Godesberger SK ein drittes Team nach Brettpunkten die alleinige Tabellenspitze einnimmt. Hickl und Dr.Erik Zude konnten ihre Partien gewinnen, Savchenko, Ginsburg, Arno Zude und Brendel lieferten den Rest zur insgesamten Punkteteilung, während Buchal und Houska leider aufgeben mussten.
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Zweiter, knapp hinter den erfolgsverwöhnten Erfurter SK, sind die Schönecker Schachfreunde. Diesmal freute man sich auf dem langen Weg zurück von Passau auf 6 Brettpunkte: während Oral und Alber an 1 und 3 Remis spielten, und Konopka an 2 verlor, sackte man alles mögliche von Brett 4 bis 8 ein. Telljohann, Ortmann, Schaack, Marchio und auch Timpel gewannen. Zwei hessische Teams in der 1.Liga wären natürlich auch nicht schlecht!
Wenn doch nur bald bei Mörlenbach-Birkenau der Knoten platzen würde. Diesmal unterlag man im Kellerduell den Karlsruher Sfr denkbar knapp mit 3,5. Während Schäfer und Böhmer voll punkten konnten, und Galdunts, S.Peter und Treffert noch ein Remis gelang, mussten Schneider, Wohlfart und Klings ihre Partien, und damit auch diesen Kampf verloren geben. Da geht noch was!
Ohne Mannschaftspunktverlust mit besserer Brettwertung führt der SV Griesheim die Oberliga Ost Staffel B an und nimmt direkten Kurs und Fahrt auf Richtung zweite Liga! Auch die Taunusklubs aus Hofheim und Oberursel stellten in der Doppelrunde vom vergangenen Wochenende keine echte Herausforderung für die Starkenburger dar und wurden mit teils deftigen Niederlagen, 7 - 1 und 5,5 - 2,5, nach Hause geschickt. Mit dabei in Hofheim war die VSG Offenbach, die im Überkreuzduell gegen Hofheim verlor, und gegen Oberursel ein Unentschieden hielt. Damit teilen sich Oberursel und Offenbach den 5.Platz, Hofheim ist Neunter. Dicht auf den Fersen bleibt den Griesheimern noch der SV Empor Erfurt, die im bisherigen Saisonverlauf nur insgesamt 1,5 Brettpunkte mehr abgaben. Brett vorm Kopp hat sich nach der Auftaktniederlage gefangen und brachte zwei Siege aus Wiesbaden mit: 4,5 gegen den SV 1880 und gar 5,5 gegen TuS Dotzheim. Reisepartner Steinbach erreichte gegen den SV Wiesbaden lediglich ein Viervier, und auch gegen Dotzheim ging es knapp zu beim 4,5 Sieg. Frankfurt ist nun Dritter, Steinbach Siebter. Hungen/Lich trat zu den beiden Wettkämpfen nur zu siebt an, und muss nun bei drei abgegebenen Punkten auch noch in die Geldtasche greifen. Immerhin, es bleibt noch Platz vier! In der Erfurter Mannschaftsmeisterschaft im Rahmen dieser Oberliga Staffel schlug Empor Erfurt noch den Erfurter SK, die dann gegen Medizin Erfurt noch ein Viervier erreichten. Zusammen mit dem SV Wiesbaden bildet der ESK nun das Tabellenschlußlicht, kurz davor rangiert Medizin auf Platz 10.
Lang, lang ist's her, da waren Gießen und Bensheim zuletzt Hessenmeister, 1989 bzw 1982, und für einen der beiden Vereine könnte die Durststrecke zum Titel in diesem Jahr zu Ende gehen. Unentscheiden trennte man sich am vorletzten Wochenende und beide behalten sich damit ihre Chance offen! Noch führt der SK Gießen 1858 alleine die Hessenliga an, doch die SG Bensheim folgt mit nur einem Punkt Abstand. Doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten, und so liegt Team 2 aus Gießen immer noch an letzter Stelle, zusammen mit Frankfurt West. Oberursel konnte sich etwas absetzen. Der Rest, Schöneck 2, Dettingen, Eppstein, Marburg und BvK Frankfurt bilden ein breites Mittelfeld.
Baunatal hat die Hessenliga aus sicherer Position fest ins Auge gefasst, und Caissa und Kasseler SK 1, sowie Fulda können nur mühsam Schritt halten. Niederbrechen, Biebertal, KSK 2 und Limburg nehmem gemeinsam eine Position am Tabellenende ein.
--> http://www.hessischer-schachverband.de/hsv/20062007/mk/50vln04.htm
In der Schwesterstaffel ist es noch offener, was dem Kampf um den Titel angeht, denn König Nied und Lorsch bleiben weiterhin ohne Teampunktverlust. Nix zu gewinnen gab es bisher für die Frankfurter Klubs Matt im Park und Brett vorm Kopp 2, was dann zwangsläufig auf den letzten Platz führt.
--> http://www.hessischer-schachverband.de/hsv/20062007/mk/50vls04.htm
Turm Bad Hersfeld, Turm Idstein, Sfr.Frankfurt und Springer Bad König heißen die alleine noch verlustpunktfreien Teams nach Mannschaftspunkten in ihren Staffeln der Landesklasse. Alsfeld und Fulda, Erbach und Dotzheim 3 sowie Bad Vilbel und Bergwinkel bilden die jeweiligen Schlusslichter, haben aber wenigstens schon einen Teampunkt holen können. Im Süden dagegen haben Lorsch 2 und Höchst noch Null auf diesem Konto, und, da der Abstand zum Nächsten schon 3 Punkte beträgt, die Bezirksoberliga schon im Visier.
Cherny,Andrey (SK Baunatal 1963), Werner,Alexander (SC 1947 Immenhausen), Michels,Marius (Sfr.Anderssen Wetzlar), Garbe,Ralf (SC Nidderau), IM Telljohann,Sven (Sfr.Schöneck), FM Isserman,Ryhor (SK Bad Homburg 1927), FM Sadeghi,Behrang (SG Turm Idstein) und Schneider Wolfram (SV Oberursel) sind die Teilnehmer am Viertelfinale des Goldenen Springers, das im Februar ausgetragen werden wird; voraussichtlich in Bad Homburg, genaues wird noch bekannt gegeben.
Am ersten Samstag im November konnte IM Klaus Klundt das Zwiebel- Blitzturnier in Griesheim bei Darmstadt gewinnen. Er erreichte überlegene 15 aus 17. Zweiter wurde Helmut Kaulfuss vom SV Hofheim mit 13,5 Punkten. Das Zahlenwerk gibt es unter
49 Teilnehmer plus 8 Jugendliche in einem separaten Turnier trafen sich am ersten Sonntag dieses Monats in Rüsselsheim, um den Stadtmeister im Schnellschach zu ermitteln. Bester auch hier IM Klaus Klundt von den Sfr.Burgsinn, der 6,5 aus 7 holte, vor Samuel Minor vom TuS Dotzheim, der auf 5,5 Punkte kam. Bei der Jugend siegte Isabell Hanak vom SV Rüsselsheim punktgleich nach Wertung vor Nicolas Meiser vom SV Lahn Limburg. Auch hier gibt es die Zahlen im Internet:
100% erreicht und damit einen überlegenen Sieg errungen: IM Ali Habibi ließ keinem der restlichen 25 Teilnehmer am gestrigen Sonntag in Flörsheim eine Chance. Zweiter, mit 6 Punkten aus 7 Partien, wurde FM Ryhor Isserman vom SK Bad Homburg. Ergebnisse, Tabellen und Fotos gibt es auf:
Am kommenden Wochenende stehen neben den Deutschen Pokalmeisterschaften auch noch die Bad Vilbeler Stadtmeisterschaft im Schnellschach im Kalender. Die Ausschreibung gibt es