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Die Königsklasse der Schachbundesligen eröffnet den Kampf um den Titel
27.10.2006 - Der amtierende Meister Ooser SC von 1930 Baden-Baden eröffnet die Saison mit einem Heimspiel gegen den Traditionsclub SG 1868 Aljechin Solingen und den Schachverein Wattenscheid 1930. Am Samstag kommt es dabei wahrscheinlich zur Begegnung GM Artur Jussupow gegen GM Viswanathan Anand und weiteren hochkarätigen Duellen im GRENKELEASING AG Hauptgebäude am Neuen Markt 2 im Stadtteil Baden-Oos. Allerbeste Zuschauerservices, sowohl beim Zuschauen direkt, als auch beim Kommentieren im separaten Raum durch die anwesenden Großmeister, werden einiges an Schacherlebniskultur bringen. Der Veranstalter OSC Baden-Baden wird darüber hinaus natürlich auch "live" in alle Welt übertragen - der erfahrene Webdesigner Thilo Gubler wird hohe Qualität zuverlässig garantieren.

Zur Live-Übertragung nach Baden-Baden

Die Schachbundesliga-Saison wird mit zwei wichtigen Begegnungen in Baden-Baden und Eppingen eröffnet. Bekanntlich kann man im Ländle Baden-Würtemberg alles, außer Hochdeutsch. Das Live-Erlebnis wird sicher vor Ort, als auch im Internet ein besonderes Erlebnis werden. In der Bundesligasaison 2006/2007 werden 16 Mannschaften an 15 Spieltagen mit insgesamt 960 Begegnungen Schach in ein besonderes Licht stellen wollen. Vor allem, weil die gesamten Bundesligavereine bemüht sein werden, ihren Kunden - Zuschauer & Sponsoren - endlich das anzubieten, was sie verdienen, um damit auch die Delegierten des DSB-Kongresses zu veranlassen, der Selbständigkeit zuzustimmen, um sich später eigenverantwortlich besser vermarkten zu können. Möge die Übung gelingen und uns allen die Faszination des Schachs in der stärksten Liga der Welt nicht nur zu erhalten, sondern sie weiter richtig zum Blühen zu bringen.

Was wäre genial - das Bremer Recht!

Der Manager von Werder Bremen, Dr. Till Schelz-Brandenburg hat die 1. Schachbundesliga wie gewohnt mit markigen Worten "Wir wollen Meister werden!" eröffnet. Der "Otto Rehagel" des deutschen Schachs versteht es hervorragend, unter streng kameradschaftlicher Ausprägung den Leistungswillen des Teams zum Hauptpunkt des Anspruches auf den Titel zu machen - Otto Rehhagel konnte Werder Bremen und Kaiserslautern zum Meister machen, Griechenland zum Europameister, aber die Bayern natürlich nicht zum Titel führen, denn es liegt eher den Baden-Badener Machern, mit Stars umzugehen. Das ist kein Widerspruch, denn das macht die Bundesliga spannend - jeder Topf braucht den richtigen Deckel. Und der Bremer Stratege hat sogar Recht damit, zu diesem Mittel zu greifen, weil im Verhältnis zum Leistungsvermögen der einzelnen Spieler vom OSC Baden-Baden nichts zu holen wäre. "Aber der Ball ist rund" und "das nächste Spiel ist immer das schwerste" könnte die Regel auch in der 1.Bundesliga werden. Ihm wird es eher gelingen, aus jedem einzelnen Spieler während des Wettkampf und der Saison das Optimale herauszuholen, wobei er augenzwinkernd gelegentlich verschweigt, dass der Vorteil für seine Mannschaft besonders aus den "schwachen" Weltranglistenpositionen seiner Spieler entsteht. Dadurch hat er doch die wesentlich leichtere Motivationsaufgabe für sein Team, weil bei jedem Einzelnen seiner Bundesligaspieler die Priorität Bundesliga an erster Stelle steht, ganz im Gegensatz zu den Baden-Badener.

Was wäre normal - die Baden-Badener Pflicht!

Sein Gegenspieler Sven Noppes muss natürlich andere Faktoren, als nur die stärkste Mannschaft ans Brett zu bringen, berücksichtigen. Die höchstattraktiven Spieler des Baden-Badener Starensembles - Anand, Svidler, Shirov, Bacrot, Carlsen, Harikrishna, Nisipeanu, etc. - haben natürlich wesentlich mehr Einladungsturniere wie zum Beispiel Korsika, Wijk aan Zee, Linares und Monaco neben ihren anderen Verpflichtungen zu erfüllen, so dass der Baden-Badener Mannschaftsführer nicht nur aus dem Vollen schöpfen kann, sondern durchaus auch mal ohne Vier antreten muss, und wenn dies dann ausgerechnet ein Wochenende gegen einen starken Wettbewerber ist, sind auch Unentschieden oder Niederlagen möglich. Hauptsache wird für Baden-Baden sein, den Abstand in der Bundesligasaison zum amtierenden Vizemeister nicht größer als 2 Punkte werden zu lassen, denn dann können sicher am letzten Spieltag noch alle Register an der Oos gezogen werden, wenn es im Heimspiel gegen Werder Bremen um den Titel geht.

Was kommt oft - unverhofft!

Im Haifischbecken und Stahlbad Bundesliga sind aber auch andere Vereine nicht ohne Chance auf den Titel. Der TSV Bindlach Aktionär an erster Stelle zu nennen, die Tegernseer und nicht zu vergessen die Porzer. Das Mittelfeld wird umkämpft sein und die Neuaufsteiger aus Bann, Remagen und Berlin werden kämpfen müssen, vielleicht müssen auch Etablierte wie der HSK höllisch aufpassen, um nicht zu früh in den Strudel zu geraten.

Was sicher kommen muss - der Zusammenschluss!

Die Heimspiele der Bundesliga werden viel besser gestaltet sein - vielleicht riskieren einige Vereine, ihr Heimrecht zu nutzen, um noch mehr Sponsoren anzulocken. Familienevents könnten entstehen, wo es nicht nur für 3.000 Experten Erklärungen gibt, sondern auch für die 20 Millionen Laien Spannung und Spaß verspricht. Die Bundesliga ist auf dem Weg, sich selbständig zu machen und ein Generalsponsor ist sicher auch bald in Sicht, wenn es gelingt, sich gemeinsam sponsorfähig zu machen und die Medien für sich zu gewinnen. Glückauf kann man da nur sagen, und wenn man genau überlegt, müssten viele Bundesligavereine Baden-Baden und dem engagierten Sponsor GrenkeLeasing dankbar sein, dass so viele attraktive Heimspiele auf sie warten mit den Baden-Badener Stars aus dem Ausland.

Die Meister, die Geister, die Leister... vom OSC!

Der Sponsor und sein Star Vorstandsvorsitzender der GRENKELEASING AG, Wolfgang Grenke und der wohl beste Spieler der Welt (Fokus, 23.Oktober 2006) Viswanathan Anand - Foto: Chess Tigers, Jana Kay

Der Baden-Badener Spitzenspieler Viswanathan Anand beim letzten Glanzauftritt in Deutschland der CCM6 in Mainz, v.l.n.r. Christian Bossert, Geschäftsführer des Schach-Zentrum Baden-Baden, Vishy Anand, 9-malige Chess Classic Gewinner, Hans-Walter Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Chess Tigers und Teimour Radjabov, der starke Herausforderer aus Azerbajan - Foto: Chess Tigers, Hartmut Metz

Chess960 Weltmeister von 2003-2006 Peter Svidler mal ganz anders - hier mit Sohnemann Nikita beim Championsdinner in Mainz - Foto: Chess Tigers, Jana Kay

Verantwortlicher Teammanager in Baden-Baden, Sven Noppes in der Rolle des Hauptschiedsrichters bei der CCM6 - Foto: Chess Tigers, Jana Kay

Die starken Männer hinter den Kulissen: Bundesligasprecher Christian Zickelbein & Live-Übertragungsexperte & Internetprofi Thilo Gubler -
Foto: Chess Tigers, Hartmut Metz

Hans-Walter Schmitt

Published by HWS

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