31.05.2006 - In Hockenheim startet am kommenden Donnerstag unter Federführung der Karpow - Schachakademie Hockenheim ein neurundiges Großmeisterturnier der Kategorie 10. Mit den Russen Evgeny Tomashevsky und Vyacheslav Ikonnikow sowie der ukrainischen Schachlegende Oleg Romanischin treffen drei Weltklassespieler auf herausragende deutsche Nachwuchskämpfer. Vielleicht spricht das jugendliche Alter des 18jährigen fünfzehnten der Junioren-Weltrangliste Tomashevsky als Primus inter pares im Favoritentrio.
Mit dem Internationalen Meister und Hockenheimer
Rainer Buhmann, der ehemalige Vize-Jugend-Europameister Fabian Döttling
vom Deutschen Mannschaftsmeister OSC Baden-Baden aber auch dem 18jährigen
für den Bundesligisten Eppingen spielenden Backnanger IM Arik Braun sind
auch die deutschen Vertreter alles andere als chancenlos im Kampf um Ehre
und Preisgelder.
Der Niederländer Wouter Spoelman, der
Mergentheimer Alexander Gasthofer, der titelose, doch ELO-Punkte starke
Georg Meier sowie sein Eppinger Mannschaftskollege Maximilian Meinhardt
dürften zwar im Spiel um den Titelkampf nur indirekt eine Rolle spielen.
Doch sie treibt die Jagd um Siegespunkte im Kampf für Großmeisternormen
an. Und so wird bei den spielstarken Youngsters zumindest wohl der eine
oder andere Großmeisterskalp am Turnierende den Gürtel zieren.
"Die Zusammensetzung des Feldes verspricht Hochspannung," kommentiert
Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler. Er betreut mit Arik Braun und Georg
Meier zwei der fünf Nachwuchsspieler im wichtigsten deutschen
Nachwuchsteam. Im Junioren Olympia Team (JOM) bereitet der Deutsche
Schachbund seine größten Talente auf die Schachoylmpiade 2008 in Dresden
vor.
Und das nun im Rahmen der Veranstaltungen der Karpow - Schachakademie
Hockenheim: die Hockenheimer um KSH Chef Dieter Auer sind auf dem Weg sich
im Hochleistungsbereich der Schachförderung neben Dresden als nationales
Schwergewicht zu präsentieren. Beim Großmeisterturnier im Hotel Motodrom
am Hockenheimring sind die nationalen und internationalen Stars zumindest
bis zum Pflingstsonntag täglich jeweils um 14.00 Uhr zu erleben. Dann
ziehen der Turniertroß weiter nach Willingen, um dann dort nach dem
Ruhetag am Montag in die letzten Runden zu gehen.