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Chess Classic
Rückblick: Der KSK Eynatten erinnert sich an die letztjährige Chess Classic
23.05.2006 - Nicht alle Schachfreunde wissen auf Anhieb etwas mit dem KSK 47 Eynatten anzufangen, es sei denn, sie sind als Insider mit dem belgischen Schachleben vertraut oder stammen aus der belgisch-deutsch-holländischen Grenzregion um Aachen, Maastricht oder Lüttich.

KSK 47 Eynatten

Einige Spieler des KSK 47 Eynatten waren bei den letztjährigen Chess Classic in Mainz dabei, Gregory Maraite verfasste nachstehenden Bericht und veröffentlichte ihn auf der Homepage des Vereins. Auch in diesem Jahr warteten einige belgischen Schachfreunde mit einer schnellen Entscheidung auf: Sie haben sich bereits vor der offiziellen Ankündigung für das ORDIX Open bei den CCM6 angemeldet.
(http://www.chess960.com/phprunner/runner/menu.php)

Gregory Maraite

CHESS CLASSIC MAINZ OPEN 2005

Am 13. und 14.August 2005 fand in Mainz das seit 13 Jahren bestehende Ordix Open 2005 statt. Insgesamt spielten 546 Teilnehmer aus insgesamt 30 Nationen mit, davon 139 Titelträger. Es wurde hart um den Titel gekämpft, doch letztendlich konnte eines des grössten Talente im Weltschach, Teimour Radjabow ,das Turnier mit 9.5 aus 11 gewinnen. Zweitplazierter wurde Levon Aronjan vor Alexander Morosewitsch, Alexej Drejew, Alexander Grischuk, Pentela Harikrishna, Gabriel Sargissian und Arkadij Naiditsch, die allesamt 9 aus 11 Punkten holten. Der Elo-Durchschnitt der ersten 10 des Turniers betrug 2702 Elo.

Man konnte die jeweils 2 besten Top Matches auf 2 Leimwänden verfolgen oder den Stars von einem Meter Entfernung zuschauen. Ich konnte, mit Victors Hilfe, insgesamt 11 Autogramme von Stars wie Sokolov Ivan, Bacrot Etienne, Shirov Alexie, Portisch Lajos, Grischuk Alexander, Gymesi Zoltan, Harikrishna.Pentala, Morozevich Alexander, Naiditsch Arkadi und Chuchelov Vladimir sammeln.

Am den Abenden vom 11-14.August fanden dann die insgesamt 16 Top Matches zwischen Viswanathan Anand - Alexander Grischuk und Peter Swidler – Zoltan Almasi statt. Im Finale der Schnellschach-WM konnte Anand Grischuk mit 5 zu 3 schlagen und somit zum 8. diesen Titel zu gewinnen. Svidler konnte Almasi mit 5 zu 3 schlagen und wurde somit das dritte Jahr in Folge offizieller Chess960-Weltmeister.

Letztendlich kann man sagen, dass 600 Kilometer Autofahrt, die 5 Stunden 30 Minuten ( hin und zurück ) sich lohnten und dass man ein wunderschönes Kiebitzerlebnis der Stars der Superlative hatte.

Gregory Maraite

Published by Gerhard Kenk

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