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Chess960
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German Chess960 Grand Prix: In Berlin-Charlottenburg wird vom 5.-7.Mai die Serie fortgesetzt.
30.04.2006 - Im Jahr 2005 wurde der erste German Chess960 Grand Prix (GCGP5) mit fünf offenen Turnieren in Berlin, Offenbach, Deizisau, Mainz und Bad Soden am Taunus ausgetragen. Im Jahr 2006 wird er mit Turnieren in Berlin, Mainz, Bad Soden und Bad Zwesten fortgesetzt, wobei für interessierte Veranstalter die untenstehenden Rahmenbedingungen beschrieben sind und alle Turniere mit dem Support der Chess Tigers rechnen können.

Die Ergebnisse des Jahres 2005

Drei Sieger des Vorjahres:
Meijers, Polzin, Muse

 In die Siegerlisten der einzelnen Turniere konnten sich in Berlin GM Viesturs Meijers eintragen, in Offenbach wurde FM Tillmann Vogler 1.Hessenmeister, in Deizisau gewann Josef Gheng, in Mainz gewann GM Levon Aronian das hochkarätige FiNet Open und konnte sich damit für den Weltmeisterschaftskampf gegen Chess960 Weltmeister Peter Svidler qualifizieren und schließlich gab es in Bad Soden am Taunus den Abschluss mit dem Sieger IM Leonid Milov. Die Turniere nach den Regeln der Grand Prix Wertung zusammengesetzt ergab am Schluss des Jahres folgende Sieger:

1. GM Viesturs Meijers       320 Punkte / 3 Turniere

2. FM Tillmann Vogler         264 Punkte / 4 Turniere

3. GM Levon Aronian          250 Punkte / 1 Turnier

Bei insgesamt 458 Teilnehmern in den fünf Turnieren konnten sich 203 Teilnehmer in die Punkteränge spielen und zwischen 320 und 2 Punkte ergattern. Im Jahr 2006 werden die Turniere fortgesetzt nach untenstehenden Regeln.

Allgemeines der Ausschreibung

Die Präsentation der neuen Art Schach zu spielen erfuhr während der Chess Classic Mainz 2005 einen weiteren Aufschwung bei interessierten Sponsoren. Sie entschieden sich für die Fortsetzung der Promotion für das neue, kreative Schach. Die notwendigen Reformen in der Gesellschaft begleitend, um dabei besonderen Wert zu legen auf die "Rück- und Neugewinnung" der 30 bis 60-jährigen "Wenigzeitinhaber", die eine der wichtigsten Zielgruppe für Versicherer und Finanzdienstleister darstellen, machten das Chess960 Sponsoring attraktiv. Sitzen da die Veranstalter dieser Turniere auf einer Goldader oder auf einem Pulverfass - die Zukunft soll es zeigen, denn die Befürworter des Chess960 streben eine friedliche Koexistenz bei ihrem Zusatzangebot für das von Eröffnungstheorie entfesselte Schach. Spielen wie zu Philidors oder gar Morphys Zeiten - was kann es Schöneres geben.

Chess960-Turniere - Support und Service

Das Turnierdesign wurde mit den erfahrenen Veranstaltern in Berlin, Offenbach, Deizisau, Mainz und Bad Soden so abgestimmt, dass sowohl normale Turniere mit der Basisbedenkzeit 60 Minuten plus 30 Sekunden pro Zug (60/30), als auch Turniere im Schnellschach-Rhythmus 20/5 oder 10/5 zur Grand Prix 2006 Wertung zugelassen werden konnten. Die Veranstalter werden von den Chess Tigers nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch mit finanziellen Mitteln ausgestattet, die natürlich von den regionalen Geldgebern, sowie den überregionalen Sponsoren kommen. Neben edler Ausstattung mit Holzbretter und -figuren, DGT XL Uhren werden die Veranstalter auch mit der Bereitstellung von Partieformularen, Bühnenbild, Tischnummern, etc. unterstützt und nicht zuletzt von der meistfrequentierten deutschsprachigen Webseite www.chesstigers.de gemessen vom renommierten Alexa-Rating der Amazon Gruppe begleitet.

Leicht zu handhabende Auslosungssysteme, ein komplett neues Ratingsystem und Erfassungssysteme für Partien werden genauso bereitgestellt, wie Ausschreibungsunterlagen oder Anmeldebögen - die Chess Tigers (178 Mitglieder) vereinigen in ihren Reihen fast alle Kompetenzen, die unabdingbar Voraussetzung für eine perfekte Lösung sind - und es werden ständig neue Leute mit neuen Ideen notwendig sein, um zukünftig erfolgreich im Wettbewerb zu bestehen.

Regeln des German Grand Prix 2005 & 2006    

Das Ziel ist es, wie bei jedem anderen Cup möglichst unter die ersten acht (8) oder mindestens zweiunddreißig (32) zu kommen, denn dann besteht die Möglichkeit beim Finale mitzuspielen und sich schließlich "German Grand Prix Sieger" des Jahres 2006 nennen zu dürfen, sofern es ein Sponsor für das Finale gibt.

Das Finale für acht Teilnehmer wird  7 Runden beinhalten und auch an drei Tagen im Modus (60/30) ausgetragen werden, entweder mit 8 Spielern im Rundensystem „jeder gegen jeden“ oder im KO-System mit 5 Runden von 32 Teilnehmern beginnend 32 – 16 – 8 – 4 – 2 -1. Sollte das Finale nicht zustande kommen, ist der Punktbeste aus den Vorturnieren der Sieger.  

In jedem der Turniere kann der Teilnehmer Punkte sammeln, aber nicht nur für die besten 20 Teilnehmer eines Turniers, sondern auch für die Sieger in den dynamisch ermittelten Rating-Gruppen und natürlich auch in den Sonderklassen Damen, Senioren, U20, U14, und den Gruppen 20-40 Jahre, bzw. 41-60 Jahre.

Chess960-Turniere Grundvoraussetzungen für den GCGP6

Das generelle Einstufen der Turniere wird anhand der Bewertung des zu erwartenden Teilnehmerfeldes, besonders aber über die Faktoren des Sponsorings kommen. Wird das Startgeld nur zu 100% umverteilt, kann das Turnier nur in die Kategorie der Turniere mit Faktor 1 eingeordnet werden, wird das Preisgeld mindestens verdoppelt wird der Faktor 2 vergeben, kommt die höhere Wertigkeit der Normalzeit-Turniere dazu oder das Preisgeld wird verdreifacht, steigt der Faktor auf 3. Wird jetzt noch internationale Spitzenklasse wie in Mainz präsentiert ist der Faktor 4 möglich oder bei herausragender Präsentation Faktor 5. Nur ein Turnier wie das FiNet Open in Mainz ausgetragen im Normal-Bedenkzeit Modus würde die Höchststufe mit Faktor 6 erreichen.

In der folgenden Tabelle sehen Sie die zugelassenen Bedenkzeitvorschläge, wobei die gelb hinterlegten die von der WNCA angestrebten sind, damit sich ein Spielrhythmus bei Spieler und Zuschauer einstellen kann. Wichtig ist, dass das Inkrement, also die Zeitzugabe pro Zug kombiniert mit einer Basisbedenkzeit, die wichtigste Voraussetzung ist für die Grand Prix Teilnahme als Veranstalter und bei der IPS-Auswertung bleiben.  

Den Ausdrückern, Gamblern und Betrügern in Zeitnot soll damit Einhalt geboten werden mit dem Entstehen einer auf „Wenigzeitinhabern“ fokussierten, würdigen Spielkultur und obendrein hätten es die Schiedsrichter und die Veranstalter eine bessere Entscheidungsgrundlage bei der Turnierabwicklung. Dies haben eindeutig die Untersuchungen und Erfahrungen der letzten 5 Jahre in Mainz gebracht. Doch bitte keine Angst vor den eventuell aufkommenden Diskussionen über Kosten als Veranstalter: die Chess Tigers, die WNCA und die niederländische Firma DGT werden alles tun, um hier kostenneutrale Werkzeuge (Uhren) auf Leihbasis zur Verfügung zu stellen – Anfrage genügt, die Chess Tigers haben 300 DGT-XL-Uhren im Pool.

langsam               normal                 schnell                 blitz                      bullet

120/120               90/30                    25/10                   5/5                        3/0

120/90                 60/60                    20/10                   5/3                        2/0

120/60                 60/30                   20/5                     4/2                       2/1

 90/90                  30/60                    15/5                     3/2                        1/1

 90/60                  30/30                    10/5                     3/1                        1/0

In den nachfolgenden Aufstellung finden Sie die Verteilung der Punkte, selbstredend, dass jeweils nur der höhere Punktzahl für die Doppel-, Drei- oder Vierfach Sieger ausgewiesen werden. Maximal kann es also 74 Punkteträger in einem Turnier geben. Dazu wurde ein Grundschema (Faktor 1) festgelegt, dass die Punkte wie folgt verteilt:

Bei der Verteilung der Punkte werden die ersten zwanzig Teilnehmer wie folgt bedacht: 50, 40, 30, 25, 20, 17, 14, 13, 12, 11, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1.

Die Teilnehmer werden in eine „Turnierrangliste“ eingeordnet nach folgenden Kriterien: 1. IPS (Individual Player Strength), 2. DWZ (Deutsche Wertungszahl oder nationale Elo-Zahl) oder ELO (Internationale Wertungszahl der Fide) und hier ist die höhere Zahl ausschlaggebend, wobei diese Zahl auch als Anfangszahl in die IPS-Auswertung einfließt. Hieraus werden dann die dynamischen Rating-Gruppen ermittelt nach dem einfachen Prinzip der Teilung durch Vier! Das erste Viertel spielt  um den Sieg, das zweite Viertel in der G1, das dritte Viertel in der G2 und das vierte Viertel in der G3 um folgende Punkte: 10, 8, 6, 5, 4, 3, 2, 1.

In den Sonderklassen Damen, Senioren (Ü60), Teilnehmer zwischen 41 – 60 Jahre (Ü40), Teilnehmer zwischen 21 – 40 Jahre (Ü20), Jugendliche (U20) und Schüler (U14) werden die Punkte wie folgt vergeben: 6, 4, 3, 2, 1. Bei der Einordnung der Altersgruppen zählt immer der 1. Januar eines Jahres.

Sollte jetzt jemand in mehreren Kategorien Punkte erzielen, zum Beispiel: 14. der Gesamtwertung (5), Beste Dame (6), Rating-Gruppe G3 (10) und Sonderklasse U14 (6) dann würde nur die höhere Punktzahl von 10 aus der Rating-Gruppe vergeben, alle anderen fallen in den Punkte-Mülleimer. Dies ist auch einer der Gründe neben der möglicherweise fehlenden Vollbesetzung aller Gruppen, warum selten die maximale Punktzahl der Turniere erreicht werden kann.

So kam es auch, dass die insgesamt zu verteilenden 1500 Punkte von Berlin sich auf 1200 reduzierten. Hier wurden 25 Preise ausgegeben und dabei an 44 Teilnehmer Grand Prix Punkte verteilt - so sollen wenigsten am Anfang engagierte "Wenigzeitinhaber" und auf alle Fälle die Amateure unterstützt werden. Die Veröffentlichung der "Listen" erfolgt zeitnah nach Beendigung der Turniere.

Austragungsort TN Faktor Max.Punkte Real.Punkte
Berlin 61 3 1.500 1.200
Offenbach 47 2 1.000 760
Deizisau 69 2 1.000 786
Mainz 207 5 2.500 2.240
Bad Soden 74 3 1.500 1.221
Total
Grand Prix
408 15 7.500 6.207

Die Auswertung der Turniere im Schnellschach wird schon im Jahre 2005 regelmäßig geführt und ist unter www.chesstigers.de einsehbar, zusätzlich kommt dann in den nächsten Wochen die Ratingliste für die lange Bedenkzeit und später wird dann die erste "All over All" (AoA) IPS-Weltrangliste herauskommen inkl. Passivitätsfaktor, die dann regelmäßig veröffentlicht wird in der normale Partien mit Faktor 1, Schnellschach mit Faktor 0,25 und Blitzpartien mit dem Faktor 0,0625 eingerechnet werden.

Ausschreibung und Anmeldungsdetails 2.Gerling-Kreativ-Schach Berlin 2006: bilder/kenk/Chess960-2006-Berlin_Ausschreibung.pdf

 

Hans-Walter Schmitt

Published by Gerhard Kenk

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