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Mark Vogelgesang im Chess Tigers Vorstand
43-jähriger Frankfurter verstärkt das Kompetenzteam
15.01.2006 - Im Jahre 2002, im Flugzeug zwischen den größten europäischen Bankmetropolen London und Frankfurt entscheidet sich der "Wenigzeitinhaber" Mark Vogelgesang mit tatkräftiger Unterstützung des aufsteigenden weiblichen Star am deutschen Schachhimmel, Elisabeth Pähtz, für den Einstieg in das Strategiefeld Schach. Nicht nur das selbst Schachspielen interessiert ihn, sondern auch das Organisieren macht Spaß. Das renommierte Schnellschachfestival Chess Classic in Mainz mit dem Startup von Fischer's 1996 konzipierter Spielidee des Chess960 überzeugt ihn letztendlich gänzlich sich mit dem Schach ernsthaft auseinander zu setzen. Heute feiert er seinen 43.Geburtstag. Happy Birthday, wünscht die Chess Tigers Familie, lieber Mark!

Rein zufällig muss sich das Treffen im Flieger zwischen London und Frankfurt, kurz vor der Chess Classic Mainz 2002 zugetragen haben. Unterschiedliche Weltanschauungen in Sachen Schach prallten aufeinander und wurden später gleichermaßen zu bedeutenden Themen der Beiden. Mark kam von einem Strategiemeeting aus London und Elisabeth Pähtz war auf dem Weg zu einem ihrer Strategiemeetings in Mainz, der Begegnung gegen die amtierende Europameisterin Alexandra Kosteniuk. Der gebürtige Saarbrücker Mark erfuhr in dieser sein Leben unwesentlich verändernden Stunde alles, was in seiner Wahlheimat, dem Rhein-Main-Taunus Gebiet, im Weltklasseschach so abgeht.

Elisabeth Pähtz

Die im Flieger neben ihm sitzende aufgeschlossene Erfurterin Elisabeth Pähtz erklärte ihm auf ihre charmante frische Art kurzweilig die Geschichte der Chess Classic, schwärmte von den großen Turnieren dem "Premiere der Top Ten" in Frankfurt im Jahre 2000 mit der kompletten Männertopriege am Start und dem letztjährigen "Duell der Weltmeister" erstmals in Mainz zwischen Viswanathan Anand und Vladimir Kramnik ausgetragen. Und just in diesem Jahr würde sie neben Viswanthan Anand und Ruslan Ponomariov im "Duell der Weltmeister" auf jener gleichen Bühne sitzen und das Duell der Grazien gegen die Europameisterin Alexandra Kosteniuk aus Russland bestreiten.

Nicht wenig Stolz nahm sie auf ihre kühne und fresche Art dem Frankfurter Mark Vogelgesang das Versprechen ab, in Mainz wenigstens einmal vorbei zu schauen, wenn sie in der Rheingoldhalle spielen würde. Gentleman Mark konnte natürlich der damals 17-Jährigen nun keinen Korb geben und sagte zu. So oder so ähnlich wird kolportiert, muss sich der Start von Mark's Schachkarriere mit Selbstspielen beim SC Frankfurt-West und dem Selbstorganisieren bei den Chess Tigers abgespielt haben.

Mark Vogelgesang

Mark Vogelgesang wurde danach zur Saison 2003/2004 Mitglied beim fusionierten SC Frankfurt-West, gegründet als SK Unterliederbach am 9.05.1924 und dem SC Sindlingen. Der Gründerverein der Chess Classic spielt heute mit dem in Wiesbaden lebenden Rhein-Main Urgestein Großmeister Eric Lobron an Brett 1 und wird als Aufstiegskandidat in die Hessenliga gehandelt. Am 1.Juli 2003 wurde er dann gleichzeitig Mitglied bei den Frankfurt Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 e.V. - gegründet am 9.9.1999 um 19:99 Uhr mit 9 Mitgliedern. Die Chess Tigers haben mittlerweile alle ehemals beim SC West liegenden Chess Classic Aufgaben komplett übernommen und engagieren sich in vier Geschäftsbereichen: TopTurniere, Chess960, Universität und Unterhaltung. Mark ist seit Beginn seiner Mitgliedschaft stark engagiert und hat am 9.August 2005 die Aufgaben des Stellvertretenden Vorsitzenden im geschäftsführenden Vorstand übernommen. Webmanagement, Computerschach und der Einsatz von Systemtechnik sind seine hervorragenden Tätigkeitsfelder neben seinen anderen stellvertretenden Pflichten. Das innere Managementteam der Chess Tigers besteht aus ihm, Günter Drebes, Gerhard Kenk, Jürgen Wienecke und Hans-Walter Schmitt. Das erweiterte Vorstandsteam wird derzeit gebildet aus Artur Jussupow, Hartmut Metz, Sven Noppes, Mike Rosa, Hans-Dieter Post, Eric van Reem und Timo Schönhof. 57 Vollmitglieder und 108 Universitätsmitglieder umfasst der Förderverein, wobei an der Universität mittlerweile über 1000 Studenten trainieren, 22 Vereine, darunter so bekannte deutsche Spitzenklubs wie der OSC Baden-Baden und der Hamburger SK von 1830, aber auch ausländische Vereine, wie die Züricher Schachgesellschaft, fördern neben ihrem Profibereich auch ihre Ambitionen im Breitenschach und vor allem im Jugendbereich, so wie es auch die Main-Taunus Vereine SV Groß-Gerau, SC Hattersheim, SC Frankfurt-West und SC Bad Soden tun, neuerdings ist der bayerische Verein SC Vaterstetten-Jugend mit 189 Mitgliedern dazugekommen.

Wer mittrainieren, mitorganisieren, mitspielen und Ideen mitentwickeln und dann auch realisieren will, ist im Tigerfreigehege jederzeit herzlich willkommen, nur gut Schachspielen muß er nicht unbedingt können. Bekannte Ehrenmitglieder, wie die Weltmeister Anand und Kramnik, decken dieses Kompetenzfeld schon ganz gut ab und auch politisch sind wir mit dem Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel gut ausgestattet, allerdings sind im Schach-Paradies, wir meinen natürlich im Tigerfreigehege, weltweit noch wichtige und schöne Plätze frei.

Hans-Walter Schmitt

Published by Hans-Walter Schmitt

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