Der SC Fulda konnte sich mit einem knappen Heimsieg gegen die SVG
Eppstein mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger Hofheim alleine an der
Tabellenspitze von Schachhessens oberster Spielklasse festsetzen.
Hofheim, an diesem Wochenende ein 6 - 2 Sieg in Gießen, hatte
allerdings schon einmal spielfrei in dieser Elferstaffel und jetzt die
Chance im direkten Aufeinandertreffen Anfang Dezember selbst die
Tabellenspitze zu übernehmen. Schöneck 2 (in Oberursel) und Dettingen
(zu Hause gegen Bensheim) ließen die ersten Federn und kamen zu einem
Viervier. Im Kellerduell schlug Limburg die nach wie vor punktlosen
Biebertaler Schachfreunde und teilt sich nun mit Eppstein und Marburg
bei zwei Punkten die weiteren Abstiegsplätze.
http://www.hessischer-schachverband.de/hsv/20052006/mk/50hl_03.htm
VERBANDSLIGEN
SK König Nied: Michael Dehl, Stebastian Gramlich, Oliver Uwira (von
links). Foto: SK König Nied
In der NORD- Gruppe führt Gießen 2 nach dem Kantersieg im Lokalderby
gegen Wieseck die Tabelle an. Zwei Verfolger, die schon spielfrei waren,
stehen zur Übernahme der Tabellenspitze in den kommenden Runde schon in
Startlöchern: Baunatal gewann knapp in Bad Nauheim und Caissa behielt
ebenfalls beide Punkte gegen Bad Hersfeld in Kassel. Bad Nauheim und
auch Wetzlar stehen nun punktlos am Tabellenende, Wieseck, Kasseler SK,
Bad Hersfeld und auch Arolsen haben derweil Platz genommen im breiten
Mittelfeld.
Im SÜDEN liefern sich der SK König Nied und die
Schachfreunde Neuberg ein Kopf-an-Kopf- Rennen um den Aufstieg in die
Hessenliga, aber spätestens in der nächsten Runde wird einer oder gar
beide Federn lassen müssen! Der SC Frankfurt West kam im Nordend gegen
Matt-im-Park zu einem hohen 6,5- Sieg und lauert auf das direkte
Aufeinandertreffen der Tabellenführer. Lorsch schlug Schöneck,
Brett-vorm-Kopp die VSG Offenbach und beide Sieger sind nun die besten
Teams im Mittelfeld auf den Plätzen Vier und Fünf. Offenbach und das
Schachforum Darmstadt, nach der Niederlage gegen Neuberg, komplettieren
diese Zwischenwelt. Höchst (nach der Niederlage gegen Nied), sowie
Schöneck 3 und auch Matt-im-Park Frankfurt haben auf dem unbequemen 3er-
Sofa am Tabellenende Platz genommen.
In der Nordgruppe führen verlustpunktfrei Eschwege und Bad
Sooden-Allendorf, sogar die Brettpunkte sind gleich! Die beiden Kasseler
Klubs in dieser Gruppe, SK 1876 und Caissa, lauern auf Ausrutscher. Im
Westen führt Dotzheim nach dem dritten Sieg in Folge alleine die Tabelle
an, mit je einem Remis weniger folgen Niederbrechen und Idstein. Im
Osten ist der SK Bad Homburg mit 6-0 Punkten auf dem Weg in die
Verbandsliga Süd. Bergwinkel kann als einziges Team einigermaßen Schritt
halten und folgt mit einem Punkt Abstand. Im Süden führen Griesheim und
Bad König absolut Team- und Brettpunktgleich die Staffel an. Da wird
sicher nur der direkte Vergleich über den Aufstieg entscheiden.
Trotz zahlreicher Verlegungen ging der Goldene Springer in die
3.Runde und brachte doch einige Resultate zustande. Top- Favoriten auf
die Goldene Nadel sind nun IM Telljohann und FM Sadeghi, aber kein
Jurist würde auf diese beiden ernsthaft setzen wollen: zuviel eigene
Gesetze! Ab dem Wochenende stehen dann die neuen Paarungen fest und mehr
Info gibt es unter
http://www.hessischer-schachverband.de/hsv/20052006/gs/50gs_03.htm
DSB
VEREINSOKAL
Neben Fulda konnte sich auch Mörlenbach mit einem glatten Sieg im
badischen Walldorf in der Vorrunde zum Deutschen 4er- Pokal für die
Hauptrunde qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch, jetzt kommen die
dicken Fische!
BREITEN-
UND FREIZEITSPORT
Hans-Dieter Post
Mit José Ortiz-Rodriguez aus Mörlenbach hat der Hessische
Schachverband einen agilen Schachfreund für dieses wichtige Amt
finden können. Mit auf seinem Massnahmenkatalog steht auch die
Anschaffung von Werbematerial. Das müssen nicht immer nur
billigste Streuartikel wie Kugelschreiber und Feuerzeuge sein! Wer
selbst Ideen und Erfahrungen auf dem Gebiet des Breiten und
Freizeitsportes hat, sollte sich keinesfalls scheuen den Dialog
mit dem neuen Referenten zu suchen. Das geht am besten per email,
schreibt also
an:
Breiten.und.Freizeitsport@hessischer-schachverband.de
AUSBILDUNG
Wie schüchtern doch Schachspieler sein können, zeigt der Stapel der
Bewerbungen um das Amt des Referenten für Ausbildung im Hessischen
Schachverband: da gibt es nämlich keinen! Also, keine Panik,
Meistertitel der FIDE sind ebensowenig Voraussetzung für das
erfolgreiche Ausüben dieses Amtes wie eine langjährige Erfahrung als
Pädagoge! Hier sind Organisationstalente gefragt, die Koordinieren und
Kommunizieren können. Also, der Hessische Verbandspräsident hat auf
seinem Schreibtisch einen Platz für den Stapel freigelassen!
Gruß, aus Hamburg....
....und es stimmt wirklich, die Queen Mary 2 ist ein Riesenpott!