TopTurniere Candidates 2013 - Carlsen erstmals alleine vorn Ruhetag am Dienstag
25.03.2013 - Das heutige Spitzenduell der neunten Runde beim Kandidatenturnier in London zwischen Vladimir Kramnik und Magnus Carlsen hielt, was es zuvor versprach. Kramnik kam mit seinem Katalanen sehr gut aus der Eröffnung heraus und konnte sogar einen norwegischen Bauern einkassieren, doch Carlsen verteidigte sich fehlerfrei und zwang seinen enttäuschten Gegner ins Remis. Dies bot Levon Aronian die Chance, mit einem Sieg gegen Boris Gelfand die alleinige Führung zu übernehmen, aber stattdessen unterlief dem Armenier ein schwerer Fehler, nach welchem er mit viel Glück "nur" ein Doppelturmendspiel mit Minusbauer erreichte. Aber der Vize-Weltmeister wies souverän nach, dass nicht alle Turmendspiele remis sind, gewann und bescherte Carlsen die alleinige Führung. Peter Svidler und Alexander Grischuk sind bekanntlich befreundet, was sie aber nicht davon abhält - wie heute - auf dem Brett verbissen zu kämpfen. Erst überraschte Grischuk seinen Gegner in der Eröffnung mit einem Springeropfer, doch dieser fand seinerseits ein interessantes Damenopfer. Letztlich endete das "Freundschaftsspiel" mit einem gerechten Unentschieden. Im Kellerduell zwischen Vassily Ivanchuk und Teimour Radjabov gelang dem Ukrainer tatsächlich der erste Sieg. Seine Zeiteinteilung war perfekt und seine Endspieltechnik im komplizierten Doppelturmendspiel beeindruckend. Des Einen Freude ist halt manchmal auch des Anderen Leid: Radjabov ist nach dieser neuerlichen Niederlage alleiniger Letzter. Am Dienstag haben die Spieler ihren vorletzten Ruhetag. Runde 10 beginnt am Mittwoch wie immer um 15 Uhr.
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Allgemeine Informationen
Das WM-Kandidatenturnier findet vom 15. März bis 02. April im Institution of Engineering and Technology (IET) in London statt.
Rundenstart ist jeweils um 15:00 Uhr. Insgesamt werden vier Ruhetage (18., 22., 26. & 30. März) eingelegt.
Der Preisfonds beläuft sich auf 510.000,- Euro, welche sich wie folgt verteilen:
Die Bedenkzeit ist 120 Minuten für 40 Züge, 60 Minuten für weitere 20 Züge und 15 Minuten für den Rest der Partie. Zusätzlich gibt es ab dem 61. Zug 30 Sekunden Bonus pro ausgeführten Zug.
Sieger ist natürlich der Spieler mit den meisten Punkten. Sollten am Ende zwei oder mehr Spieler punktgleich an der Spitze sein, entscheiden in der Reihenfolge die folgenden Kriterien: Direkter Vergleich, Gesamtzahl der Siege, Sonneborn-Berger-Wertung
Sollte dies keinen Sieger hervorbringen, muss die Entscheidung erneut auf dem Brett fallen. Wie das genau von statten geht, können Sie in den offiziellen Regeln nachlesen.
Natürlich werden die Partien live übertragen. Für den deutschen Kommentar sorgt GM Klaus Bischoff auf dem Fritzserver von ChessBase.
Alle weiteren Informationen rund um das Kandidatenturnier 2013 entnehmen Sie den beiden Turnierseiten: