Alexandra Kosteniuk FiNet Chess960-Simultan an 20 Brettern
Alexandra Kosteniuk - Amtierende Weltmeisterin, Elo 2519
06. August 2010, 16:00 Uhr - Mainz, Goldsaal Hilton
 Nachrichten
Suche
Information / Überblick Probelektionen Mitglied werden Mitgliederbereich „Lernen & Spielen“
Comic Tschatu & Ranga
Chess Classic Mainz 2010 CCM10 Live-Portal CCM10 CCM Veranstaltungsinfo
CCM10 Bildergalerie CCM Bildergalerie CCM Rating Liste CCM Siegerliste
Produkte / Shop Download Links Impressum / Über uns
Partiendatenbanken





Nachrichten

Turniererfahrung und Punkte sammeln ...
Beim Ramada Cup ging die Bad Sodener Schachjugend wieder auf DWZ-Jagd

24.10.2012 - Mit Alexander, Lukas, Ioannis und Ruben aus der GS4-Trainingsgruppe der Chess Tigers waren genau 50% der Gruppe am Start, die die Herbstferien nutzten, um beim jährlich stattfindendem Auftakt der Ramada Cup Serie in Bad Soden am Taunus Turniererfahrungen zu sammeln. In der F-Gruppe - Teilnehmer unter DWZ 1300 - trafen die Bad Sodener Jungs auf Gleichaltrige, aber auch auf Erwachsene und Senioren. Es scheint eine ganz wichtige Lektion für heranreifende 9-12-jährige Schachspieler zu sein, dass sie bei solchen Turnieren, genauso wie in Mannschaftskämpfen auf die erfahrenen, aber schlagbaren Gegner zu treffen. Ganz im Gegenteil zu den Begegnungen unter Ihresgleichen gilt es hier zu erfahren, dass nur die Leistung am Schachbrett zählt ohne Ansicht der Person. Können und Erfahrung repräsentiert hauptsächlich durch das Alter steht oft für Leistungsstärke in den Augen der Kinder. Dass das objektive Kriterium DWZ (deutsche Wertungszahl) oder ELO ist, lernen sie schnell durch die direkte Turnierbegegnungen. Interessant war auch der Vergleich beim Zuwachs der DWZ-Punkte zwischen den vier Kindern und den fünf Erwachsenen des Schachclubs Bad Soden: (+ 294) zu (- 62). Sollte irgendwann einmal das Kriterium des DWZ-Leistungszuwachs der Spieler in den Vereinen als meßbarer Vergleich höchste Priorität bei der Förderung bekommen, alle Vereine müssten wahrscheinlich, um Siegchancen zu haben, auf Schulkinder und damit auf die Jugend setzen - vielleicht ein interessantes Anreizsystem an den Schulen talentierte Kinder fürs Schach zu gewinnen und die Jugend mit guten Trainern im Verein weiter auszubilden?

Einfach besser trainieren!
Schach lernen und die Spielstärke stetig und bequem am heimischen PC steigern dies bietet Ihnen die Chess Tigers Universität und baut ihr Angebot beständig aus. Vom Grundschulkind bis zum ambitionierten Turnierspieler, wir decken mit unseren erfahrenen Lehrern GM Artur Jussupow, GM Klaus Bischoff, IM Erik Zude, FM Uwe Kersten, Timo Schönhof und Mike Rosa kostengünstig die gesamte Breite des Schachtrainings ab. Mit über 40 Kursen und mehr als 1.600 Lektionen lehren wir alles, was das Schachspielerherz begehrt. Von den Regeln, über grundlegende Prinzipien, Strategie, Taktik, Eröffnungen, Endspiel, vollständig analysierte Partien und sogar Chess960 haben wir alles in unserem umfangreichen Portfolio. Und so geht's: Chess Tigers Universität - Überblick

Ramada Cup 2012 in Bad Soden

Keine 500m entfernt vom Chess Tigers Training Center findet alljährlich der Auftakt zum Ramada Cup der Saison 2012/2013 statt. Die Crew um Dr. Dirk Jordan in Verbindung mit dem Deutschen Schachbund lässt ein wohlorganisiertes Turnier für alle Schachamateure im Hause des Hauptsponsors "RAMADA Hotels" über die Bühne gehen. Eine jedes Jahr erstklassige Möglichkeit für unsere Schachfreunde aus Bad Soden am Taunus und Umgebung in den Leistungsklassen A bis F teilzunehmen. Für unsere heranwachsenden Schachkinder eine gute Gelegenheit in der F-Gruppe zu starten, in der alle Teilnehmer nicht mehr als eine Leistungsstärke von DWZ 1300 aufweisen. Eine erstklassige Chance auf DWZ-Jagd zu gehen, denn sie treffen hier auf meist unbekannte Gegner und besonders auf "trickreiche" Erwachsene, beziehungsweise Senioren, die ihnen Königsgambit oder sogar das Skandinavische Gambit entgegensetzen. Jänisch-Gambit, Sokolski im Anzug oder Moderne Verteidigung sind keine Seltenheit - und der Augenaufschlag geht in Richtung Trainer: "Kenne ich noch nicht, warum haben wir das noch nicht gelernt?" "Wir spielen immer Hauptsysteme und wenn eure Gegner früher abweichen, müsst ihr halt früher eigenständig Schachspielen - ihr wisst doch schon wie das geht, oder? Aber der Trend und die Haltung geht hin zu der Erwachsenenrolle: "Lieber nicht überrascht werden". Unsere Jungs haben das aber ganz gut gemeistert, mit ingesamt 10,5 Punkte aus 20 Partien haben sie über 50% der Punkte ergattert und dabei 294 DWZ-Punkte als Gruppe gegenüber ihren meist DWZ-stärkeren Gegnern eingesammelt.

Ergebnisse und Leistungen


/+2/=1/-2/ alt: DWZ 842 - neu: DWZ 956 / + 114 / Martin, Alexander
/+3/=0/-2/ alt: DWZ 922 - neu: DWZ 1021 / + 99 / Martin, Lukas
/+3/=0/-2/ alt: DWZ 1058 - neu: DWZ 1140 / + 82 / Papadopoulos, Ioannis
/+0/=4/-1/ alt: DWZ 1018 - neu: DWZ 1017 / - 01 / Rittberger, Ruben

Alexander Martin /+2/=1/-2/ +114 DWZ
Mit 2 Punkten aus 2 Partien ist Alex ausgezeichnet mit Kurzsiegen aus der Eröffnung heraus ins Turnier gestartet. In der Runde 3 und 4 musste er noch richtig Lehrgeld bezahlen, ehe er in der letzten Runde gegen Frau Marina Bertram mit einem Remis den Gewinn von 114 DWZ-Punkten sicherstellte.

Marina Bertram (DWZ 1131) - Alexander Martin (DWZ 842)
Alexander hatte sich schon das Läuferpaar gesichert, ehe er in der halboffenen C-Linie dann wieder seinen Vorteil hergab. Am Schluß ein leistungsgerechtes Remis.

Lukas Martin /+3/=0/-2/ + 99 DWZ
Mit 2 Niederlagen gegen starke Gegner unglücklich gestartet, zeigte "Luki" in den Runden 3, 4 und 5 sein ganzes Potenzial und fuhr mit gut gespielten Partien noch anständige DWZ-Beute nach Hause.

Hans Werbe (DWZ 1284) - Lukas Martin (DWZ 922)
Nach zwei Niederlagen am Anfang des 5-rundigen Turniers auf die Nr.6 der Setzliste zu treffen ist Pech und Glück zugleich. Hans Werbe vom Doppelbauer Kiel war genauso unglücklich gestartet und musste jetzt gegen Lukas, der keineswegs vom Vortag deprimiert war und wieder sehr mutig zu Werke ging bald erkennen, dass der einzige "Nur-d4-Spieler" aus der Trainingsgruppe, endlich sein "Spiel" aufs Brett bekam und die Partie leicht und überlegen gewann. Man sah deutlich, dass es ihm jetzt gut ging!

Ioannis Papadopoulos /+3/=0/-2/ + 82 DWZ
Ioannis startete mit einem leichten Sieg gegen Maxima Schreer, musste aber in der 2.Runde gegen Ingolf Schneider in ausgeglichener Position im Endspiel eine Niederlage hinnehmen, ehe er dann in Runde 3 und 4 mit Siegen gegen Dieter Ruppel und Daniel Schwarz noch um die vorderen Platzierungen spielte. Allerdings kam er genau wie sein Kollege Alexander eine Runde zuvor mit der Schnellspielerin Hanna Dorisz Gröger (DWZ 1290) überhaupt nicht zurecht und quittierte seine zweite Null - trotzdem konnte er viele DWZ-Punkte auf sein Konto verbuchen.
Nebendran saß der hochklassige chinesische Go-Spieler Yuzhang Zong, der auf Anraten von Dr. Reiner Martin sein 1.Schachturnier im Leben mitspielte und mit 3 Punkten aus 3 Partien furios startete, bis ihn dann auf der Schlußgeraden doch die Konzentration verließ - trotzdem erspielte er sich eine 1.Wertung von DWZ 1332, bravo!

Dieter Ruppel (DWZ 1204) - Ruben Rittberger (DWZ 1018)
Nach gelungenem Auftakt mit zwei Remis gegen die Nr.5 der Setzliste Werner Hauders und den Jugendlichen Tobias Heinz traf Ruben in der 3.Runde auf den Ex-Sieger der Gruppe "F" Dieter Ruppel und musste noch einmal beim Clubkollegen aus Bad Soden Lehrgeld zahlen. In der Runde 4 und 5 erreichte er sehr gut spielbare Stellungen in den Endspielen, war aber mit den zwei Remis gegen Gleichaltrige zufrieden. Ansonsten ist sein Spiel nicht so sehr durch Angriffslust geprägt, sonderen eher durch zähe Verteidigung. Trotzdem ist für die Jungs ein Aufwärtstrend deutlich zu erkennen.

Impressionen aus dem Ramada Hotel

Dr. Reiner Martin (DWZ 2002) - Marko Sponheim (DWZ 2030)
Lukas kiebitzte bei seinem Vater und konnte ein schönes "Mattfinale" erleben, dass der Bad Sodener Spitzenspieler aufs Brett zauberte, ganz zum Leidwesen seines Gegenüber, der später bekannte, dass er klar auf der Siegesstraße sich fühlte! "Zwischen Lipp' und Kelchesrand kann ein großer Abgrund liegen"!

Stephan Axel (DWZ 2176) - FM Michael Stockmann (DWZ 2263)
Völlig souverän gewann der in Bad Soden lebende FM Michael Stockmann die A-Gruppe. "Nicht höher als es muss, springt ein gutes Pferd", Michael Stockmann von den Schachfreunden Schöneck beherzigte dies exakt und konnte doch als einziger 4 Punkte auf seinem Konto vorzeigen.

Kevin Schröder (DWZ 1996) - von Auer, Ulrich (DWZ 1987) Remis
In der Schlussrunde trennten sich der amtierende U12-Meister Deutschlands von Ulrich von Auer remis, damit hatte der Junge den Bronceplatz gewonnen nach Losentscheid - 53 DWZ Punkte wanderten zusätzlich auf sein Konto!

Thomas Biegel (DWZ 2009) - Timo Schönhof (DWZ 1908) 1:0
Der in Bad Soden lebende Thomas Biegel spielt beim SC Steinbach und hat mit dem Deutschen U12-Meister die gleiche Punktzahl, gleiche Wertung und gleiche Feinwertung, sodass das Los entscheiden musste, wer den Pokal für den 3.Platz bekommen sollte --> der "Kleine" hat nicht nur ein sehr gutes Turnier gespielt, sondern auch Glück gehabt, Gratulation.

Hans-Walter Schmitt

Published by HWS

Dieser Artikel wurde 4116 Mal aufgerufen.

Session-ID: c63ce9fbefbd9c3d885763eb1eea9ba6

Copyright © 2015 Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 e.V.













  






  U37 OSG Baden-Baden 1922
  U37 SC Vaterstetten
  U30 SC 1979 Hattersheim
  U31 SC Frankfurt-West
  U22 SF Deizisau
  U16 SF Kelkheim
  U12 SC Bad Soden
  U12 SF Stockstadt
  U12 SV Groß-Gerau
  U11 Hamburger SK von 1830
  U10 SV Spk Grieskirchen
  U8 Chess Kings
  U7 SV Nürtingen
  U7 TSG Nieder-Erlenbach
  U6 Union Ansfelden
  U5 SV Fortschritt OSchatz
  U6 Sfr. Heidesheim
  U6 SC Bad Nauheim
  U6 SF Kelsterbach
  U6 Grundschule Ehrentrup
  U6 Stader Schachverein
  U5 SK 1980 Gernsheim
  U5 Schachmatt Weiterstadt
  U5 SVg 1920 Plettenberg
  U4 SK Bad Homburg 1927
  U4 SC 1952 Roetgen
  U3 Post-SV Memmingen
  U3 SV Turm Erfurt
  U3 SV Bodenheim
  U2 SKH GSS1 Schwalbach
  U2 SF Pfullingen
  U1 Regine Hildebrandt-Schule
  U1 SV Altbach
  U1 SV 1934 Ffm-Griesheim
  U1 SV Weidenau-Geisweid
  U1 TuS Brake von 1896 e.V.
  U1 SV Breitenworbis

  SV Jedesheim 1921
  SC Schalksm.-Hülscheid
  SV Hilden 1922
  SK 1929 Mainaschaff
  SV 1947 Walldorf
  SC Reutlingen
  SC Landskrone
  SK Doppelbauer Kiel
  SG Zürich
  TSV Schott Mainz
  SC Horben
  SF Heimersheim
  SC Werl 81
  SF 1876 Göppingen
  SF HN-Biberach 1978
  SC Springer Trittenheim
  SF Konz-Karthaus 1921
  SK Cham
  SG Siebengebirge
  SC Eckersweiler
  SV Marsberg
  SC Lahn/Limburg
  PSV Uelzen 1924
  U2 ÜbergangsWH Bschweig
  TSG 1861 Grünstadt
  Berthold-Martin-Haus

  FiNet AG
  TaunusSparkasse