24.12.2011 - Würde Optimismus Wohlergehen unabdingbar zur Folge haben, unser heutiges Schachgeschehen in Deutschland hätte keine Chance großen Profit oder wenigstens hohes Ansehen oder mindestens stille Bewunderung zu erringen. Nichtsdestotrotz neben ideellen und pädagogischen Nutzen wären sogar Existenz sichernde Einkommensperspektiven möglich, so unsere These. Die vorherrschende Meinungsbildung innerhalb der Schachkommune ist meistens von Pessimismus, Zweifel und Missgunst geprägt. Warum nur? Schach ist konkurrenzlos gut, einmalig und spannend. Bei Tageslicht betrachtet müsste jedem der sich zum Schach hingezogen oder gar verantwortlich fühlt, klar ins Auge springen, dass man die Schachszene rasant zum Positiven verändern kann. Nicht mit viel reden, sondern einfach nur machen!
Nicht nur unsere Nationalmannschaft ist erstmalig Europameister geworden, sondern auch unsere Schachschulen im Lande erzeugen immer mehr Nutzen für das Kollegium und die Schüler in der Ganztagsbetreuung, dabei helfen sie aufgeschlossenen Eltern ergänzende Erziehungsmassnahmen mit echtem Wertewandel zu verknüpfen. Allein schon Grund genug optimistisch und zukunftsgläubig zu werden. Dabei sind die Chess Tigers mit der Entwicklung an ihren Grundschulen, beziehungsweise im eigenen Training Center in der "B9" inklusive Universität mehr als zufrieden. Die Vereine sollten sich natürlich an die gesellschaftlichen und schulpolitischen Veränderungen orientieren und darüber nachdenken, ob sie nicht wie früher den "Vereins-Opa" oder die "Oma" an die Grundschule in ihrer Nähe bringen oder sofort eine Dependance ihres Vereins dort auf- beziehungsweise ausbauen. Wir "Schacher" müssen dahin gehen wo unsere Kunden und Interessenten (Schüler) sind und dies ist im Ganztagsprozess "Erziehung und Betreuung" in erster Linie die Grundschule. Die weiterführende Ausbildung kann man dann in den Vereinen, bzw. bei mangelnder Masse und Klasse, zusammen mit anderen in modernen regionalen Training Center mit professionellen Methoden voranbringen. Der Deutsche Schachbund, die Landesverbände oder die Schachbezirke in Deutschland haben bisher kein nachhaltiges und durchgängiges Konzept fürs Schulschach etablieren können oder wollen. Die Chess Tigers sind bereit, die aktiven Multiplikatoren mit Rat und Tat zu unterstützen. Wenn "Die Zeit" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" das Thema Schach in der Politik auf den Titelseiten behandeln, sowie heute gelesen, ein großes Interview vom Auftreten Levon Aronians in der "Provinz" Oberursel als Aufmacher im Regionalsport macht, die Bad Sodener Zeitung auf dem Titel und die Neue Presse halbseitig über Jugendarbeit und -erfolge berichtet, gibt es keinen Grund aus unserer Sicht die Presse zu schelten, dass so wenig über Schach berichtet wird. Nein, wir sollten optimitischer und offensiver mit unserem Schachsport an die wissbegierige Gesellschaft (Öffentlichkeit) herantreten, unsere Vorteile gnadenlos auf die Waagschale bringen und endlich und kontinuierlich sagen: "Schach ist klasse". In diesem Sinne, wünschen wir allen Schachfreunden Frohe Weihnachtsfeiertage und beim Vermehren der Schachmitglieder, besonders in Schulen, größeres Selbstbewusstsein, mehr Optimismus und eigenes Wohlergehen im Neuen Jahr.
Das ganze Team aus dem Chess Tigers Training Center und der Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 bedankt sich bei allen Kunden & Lieferanten, Studenten & Schülern, Freunden & Förderern für ein erfolgreiches Jahr 2011. Wir wünschen ein ruhiges Weihnachtsfest und für 2012 Optimismus, Geundheit und Wohlergehen.
Eine kleine Auswahl unserer Bilder der Jahres 2011
1. Kinder im Fokus der Chess Tigers Aktivitäten
Die gut 30 Schüler der Grundstufen in der Anna-Schmidt-Schule in Frankfurt spielten ihr erstes Turnier im Schweizer System - Siegerehrung und Qualifikation für das Hibbdebach gegen Dribbdebach Turnier waren Anreiz und Ansporn
Die Erstklässler der Geschwister-Scholl-Schule in Schwalbach beim Gruppenfoto nach der 13.Übungstunde "Schach". Insgesamt sind 36 Kinder erstmals in Schach-AGs erfolgreich auf Vishy Anand's Spuren.
Die "glorreichen" Sieben aus der "B9" Trainingsgruppe aus Bad Soden: Alexander, Ruben, Jan Frederik, Lukas, Leo Max, Tim und Ioannis machen gute Fortschritte. 2. und 8.Platz bei den U8-Hessenmeisterschaften und U12 und U8-Bezirksmeister-Titel lassen sich sehen.
Die vier Musketiere Lukas & Leo Max und Tim & Jan Frederik Training und Betreuung bei der Bezirk 7 Meisterschaft U8, U10 & U12 hatte HWS
Die aus Holz gefertigte und bunt bemalte, ineinander schachtelbare, eiförmige russische Puppe Matrjoschka "Matroschka", wird irrtümlicherweise auch öfters als Babuschka bezeichnet. Sie fehlt auf keinem Touristikplatz.
Es geht ab dem 11.Mai 2012, wie man sieht, um Gold in Moskau. Der Kreml mit seinen goldenen Zwiebeldächern und den vierzehn roten Türmen ist das Wahrzeichen der Macht Russlands.
Blickpunkt und touristisch gern zur Schau gestellte Kampfeshaltung vor einem historischen Gebäude auf dem rotem Platz. Jede Ähnlichkeit mit Anand und Gelfand wird ausgeschlossen.
Weltmeister Viswanathan Anand mit den Präsidenten der russischen Schachföderation am Spielort der Schachweltmeisterschaft 2012 in der Tretyakov Gallery
3.Siegerehrung beim Tal Memorial 2011
Wie an der Perlenschnur aufgereiht: die besten Schachspieler der Welt.
Der Weltmeister Viswanathan Anand (Indien) zwischen Peter Svidler (Russland) und Sergey Karjakin (Russland)
Der Herausforderer Boris Gelfand (Israel) begleitet von Vladimir Kramnik (Russland) und Hikaru Nakamura (USA)
Nichts mit dem WM-Kampf zu tun haben die Sieger von 2011 Magnus Carlsen (Norwegen) und Levon Aronian (Armenien). In der Mitte sitzt Jan Nepomniachtchi (Russland)
4.Vertragsunterzeichnung in Moskau Die Schach-Weltmeisterschaft findet vom 11. - 31.Mai 2012 statt Weltmeister Viswanathan Anand trifft auf Herausforderer Boris Gelfand
Viswanathan Anand (Indien) - Israel Gelfer (FIDE) - Boris Gelfand (Israel) unterzeichnen die Verträge mit allen sportlichen und technischen Regularien für den WM-Kampf
Weltmeister Viswanathan Anand (Indien), Fide-Präsident Kirsan Ilyumzhinov, Minister für Wirtschaft Alexander Dvorkovich und Herausforderer Boris Gelfand (Israel) haben alle Bedingungen akzeptiert ...
... und alle Seiten der "blauen" Mappe unterschrieben. Mit 2.550.000 $ Preisgeld für die Spieler bei einem Gesamtetat von 3.394.000 $ gehört diese WM zu den höchstdotiertesten aller Zeiten.