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Aktuelles Tagesschach 31/11 - Gunina und Kovanova spitze im Russischen Superfinale der Frauen
Vachier-Lagrave und Istratescu führen bei Französischer Meisterschaft
Milliet führt bei den Frauen
Teamaufstellungen und weitere News der Schachbundesliga
21.08.2011 - Seit vergangenen Freitag läuft in Moskau das 61. Russian Superfinal der Frauen. Nach drei Runden führen Valentina Gunina und Baira Kovanova mit jeweils 2,5 Punkten die Gesamtwertung an. In der heutigen Runde endete keine Partie friedlich. Weitaus kuscheliger geht dagegen die laufende 86. Französische Meisterschaft der Männer von statten. Von den bisher 42 Partien im A-Turnier endeten exakt Zweidrittel mit der Teilung des Punktes - teils nach nur wenigen Zügen. Es führen gemeinsam Maxime Vachier-Lagrave und Andrei Istratescu. Prozentual mehr Entscheidungen gibt es bei der parallel laufenden Meisterschaft der Frauen. Es führt souverän Sophie Milliet. Unterdessen wirft die im Oktober beginnende Saison der Schachbundesliga ihren Schatten voraus. Wir haben einige Fakten für Sie aufbereitet, um Sie schon jetzt einzustimmen.

Valentina Gunina

Bild © Russischer Schachverband

Moskau (RUS) - Seit dem 19. und noch bis zum 28. August wird in Russlands Hauptstadt im 61. Russian Superfinal der Frauen das weibliche Gegenstück zum neuen russischen Meister Peter Svidler gesucht. Am Start sind zehn Spielerinnen, von denen Titelverteidigerin Alisa Galliamova und natürlich Alexandra Kosteniuk als Favoritinnen gehandelt werden, wobei besonders das Fehlen der beiden Kosintseva-Schwestern dem Championat etwas die Würze raubt. Gespielt wird ein neunrundiges Rundenturnier mit einem Ruhetag (am 24. August) mit der Bedenkzeit 90 Minuten/40 Züge + 30 Minuten + 30 Sekunden/Zug ab dem ersten Zug. Rundenstart ist täglich 13:00 Uhr, lediglich die letzte Runde beginnt bereits um 11:00 Uhr.

Mittlerweile sind drei Runden gespielt und schon zum Auftakt kam es zum Spitzenduell zwischen Kosteniuk und Galliamova, welches die 2010 entthronte Weltmeisterin für sich entscheiden konnte. Während Galliamova in der zweiten Runde gleich mit einem Sieg gegen Tatiana Shadrina zurückschlug, leistete sich Kosteniuk gegen Elena Zaiatz ihre erste Niederlage. Und wenn ein Mal der Wurm drin ist, geht bekanntlich fast alles schief und so musste sie in der heutigen dritten Runde gleich die nächste Null quittieren. Dieses Mal mit Weiß und gegen die nun führende Valentina Gunina. Letztere muss sich den Platz an der Sonne nach Punkten mit Baira Kovanova teilen, wobei diese die klar schlechtere Sonneborn-Berger-Wertung vorzuweisen hat.

Ganz bestimmt haben die Partien nicht die Qualität derer, welche die Männer gespielt haben, aber dafür liegt die Remisquote bei sehr unterhaltsamen 13 Prozent! Von 15 Partien endeten bisher nur 2 unentschieden. Welche Schlüsse man daraus zieht, sei jedem selbst überlassen.

61. Russian Superfinal Women 2011

Partien nachspielen und downloaden

Offizielle Turnierseite




Blick auf die Bühne

Bild © Französischer Schachverband

Caen (FRA) - Seit dem 15. und noch bis zum 26. August finden die 86. Französischen Meisterschaften der Männer und Frauen statt. Bei den Männern gibt es sogar ein A- und ein B-Turnier mit jeweils zwölf Spielern, während bei den Frauen nur sechs Spielerinnen am Start sind. Entsprechend spielen die Herren jeweils ein Rundenturnier mit 11 Runden und die Damen doppelrundig - also 10 Runden. Der Zeitmodus ist für alle gleich, nämlich 100 Minuten/40 Züge + 40 Minuten +30 Sekunden/Zug ab dem ersten Zug. Rundenstart ist täglich um 16:00 Uhr.

Während bei den Männern die drei Top-Spieler des Landes, Maxime Vachier-Lagrave, Etienne Bacrot und Laurent Fressinet, teilnehmen, sucht man bei den Frauen vergeblich nach Marie Sebag und Almira Skripchenko. Topgesetzt ist dort Sophie Milliet. Ein weiteres und sehr pikantes Detail ist die Teilnahme von Sebastien Feller, welcher ja (angeblich) des Cheatings bei der vergangenen Olympiade überführt und dafür von seinem Verband gesperrt wurde. Doch ein - wie es so (un)schön heißt - Formfehler machte die Sperre ungültig, und da der Beschuldigte weiterhin auf seine Unschuld beharrt, sah dieser keinen Grund, warum er nicht teilnehmen sollte.

Mittlerweile sind bis zum heutigen Ruhetag bei den Männern 7 und bei den Frauen 5 Runden gespielt. Bei Ersteren führen in einem sehr remislastigen Turnier mit 4,5 Punkten Maxime Vachier-Lagrave und Andrei Istratescu vor Laurent Fressinet, Etienne Bacrot und Romain Edouard mit 4 Punkten. Im B-Turnier führt mit Anatoly Vaisser der amtierende Weltmeister der Senioren mit einem vollen Zähler vor Maxime Lagarde. Bei den Frauen sieht es bisher nach einer klaren Angelegenheit für Favoritin Sophie Milliet aus. Sie führt mit 4/5 vor Maria Leconte mit 3/5.

Offizielle Veranstaltungsseite


86. Französische Meisterschaft Männer - A-Turnier

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86. Französische Meisterschaft Männer - B-Turnier

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86. Französische Meisterschaft Frauen

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Am 14. Oktober 2011 um 16:00 Uhr startet offiziell die Saison 2011/12 der Schachbundesliga und es ist höchste Zeit, Sie auf einige interessante Fakten aufmerksam zu machen. Zum ersten Mal wird es für den Auftakt der stärksten Schachliga der Welt eine "zentrale Eröffnungsveranstaltung" geben. Das bedeutet, dass am 14., 15. und 16. Oktober alle 16 Teams an einem Spielort zusammen die Saison beginnen und die ersten drei Runden austragen. Damit wird beispielsweise elegant (und hoffentlich medienwirksam) das unsägliche Problem mit den Duellen der Reisepartner gelöst! Austragungsort dieser Mammutveranstaltung wird die RWE-Sporthalle in Mülheim sein, in welcher jeder Schachfan gratis(!) zum Kiebitzen, Fotos schießen und Fachsimpeln willkommen ist.

Natürlich gibt es von vielen Vereinen wieder zahlreiche Neuverpflichtungen zu vermelden, die den Rahmen dieses Beitrags sprengen würden. Daher sollen hier derer nur zwei erwähnt werden. Mit Levon Aronian haben die beständig gegen den Abstieg ankämpfenden Schachfreunde Berlin den größten Coup gelandet und sorgen zugleich für verschmitzte Schmunzler in der Schachszene. Denn der 2800er wurde nicht an Brett 1 gemeldet, sondern auf eigenen Wunsch nur an 2! Vor ihm ist sein Schüler(!) Hrant Melkumyan platziert. Wie genau es zu dieser spektakulären Konstellation kam, können Sie auf der Webseite der Berliner in dem Bericht von Rainer Polzin nachlesen. Ebenfalls aufgerüstet hat Serienmeister OSG Baden-Baden. Der Verlust von Georg Meier (Studium in den USA) wurde mit dem FIDE-Weltmeister von 2004, Rustam Kasimdzhanov, bestens ausgeglichen, wie wir bereits vor einiger Zeit berichteten. Damit sind die OSGler auch in diesem Jahr wieder klarer Favorit auf den Titel, wobei sowohl Werder Bremen als auch der SV Mülheim Nord durchaus das Potential besitzen, der Truppe von Kapitän Sven Noppes in die Meistersuppe zu spucken.

Für weitere interessante Neuigkeiten rund um die Schachbundesliga sollten Sie unbedingt und regelmäßig die von Georgios Souleidis gepflegte Homepage besuchen, damit Sie pünktlich zum Saisonstart auf dem neuesten Stand der Dinge sind! Dort finden Sie beispielsweise nach ELO-Schnitt sortiert die vollständigen Aufstellungen aller Teams. Und last but not least können Sie sich dort die gewählt beste Partie der vergangenen Saison zu Gemüte führen, welche Alexei Shirov in Diensten der OSG Baden-Baden gegen David Baramidze spielte.

Homepage Schachbundesliga

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Kompletter Spielplan zum Downloaden (PDF)



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Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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