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Uffstiech der Königlichen
König Nied steigt mit drei von vier Teams auf und siegt zudem im MTS-Pokalfinale!
03.07.2011 - Es ist zwar schon einige Wochen her, aber die Verbandsliga-Saison 2010/11 wird dem Frankfurter Schachclub 1961 König Nied noch lange im Gedächtnis bleiben. Nicht nur, dass man in diesem Jahr das 50-jährige Vereinsjubiläum feiern durfte, es gibt auch rein schachliche Gründe. Im Vorjahr noch knapp gescheitert, hat die erste Mannschaft endlich das geschafft, was schon so lange auf der Agenda stand - den Aufstieg (oder im besten Hessisch "Uffstiech") aus der Verbandsliga Süd in die Hessenliga. Das allein war die gepflegte Meisterfeier schon wert, doch es gab noch mindestens zwei weitere, sehr gute Gründe sich hochleben zu lassen. Denn auch die 2. und 3. Mannschaften der Nieder konnten ihrer bisherigen Liga Adieu sagen und den Weg in die nächst höhere Klasse bejubeln. Extrem souverän - nämlich gänzlich ohne Punktverlust - wird Nied 2 in der kommenden Saison in der Landesklasse Süd das Feld bereichern, während sich Nied 3 von der Bezirksklasse C zu B verbessern wird. Unter dem Strich dürfte dies die beste Saison des SC 1961 König Nied sein, die man dort in 50 Jahren jemals erlebt hat. Zur Krönung konnte man vor wenigen Tagen auch noch das Finale des MTS-Pokals gewinnen und einem tollen Schachjahr so noch das Sahnehäubchen aufsetzen.

Homepage SC 1961 König Nied


Vor der Saison gab es für den Verbandsligisten ein klares Ziel: Uffstiech! Obwohl in der DWZ-Statistik nur an drei hinter den Griesheimern aus Darmstadt und den Schachfreunden aus Dettingen geführt, konnten die Königlichen auf eines der ausgewogensten Teams bauen. An den ersten drei Brettern bildeten mit Peter Staller, Sebastian Gramlich und Oliver Uwira drei erfahrene Fidemeister die Spitze, gefolgt von Gerd Graf, Christof Goll, Mike Rosa, Hendrik Zimmermann und Sven Perlitz.

Einen echten Totalausfall gab es eigentlich nicht, wobei der Schreiber dieser Zeilen nach wie vor schwer daran zu knabbern hat, dass er nicht eine einzige Partie für seinen neuen Verein gewinnen konnte. Dagegen stehen beachtliche 7/9 von Topscorer Uwira - eine Leistung, die auch durch die beiden Kampflosen nicht geschmälert wird. Nicht minder verantwortlich für eine letztlich gelungene Saison sind aber auch die 6 Punkte von Gramlich, Zimmermann und Perlitz. Besonders Letzterer beeindruckte mehrfach durch seine unglaubliche Zähigkeit in schlechteren Stellungen und brachte seine Gegnerschaft teils an den Rand der Verzweiflung. Unter dem Strich darf man den Aufstieg in die Hessenliga durchaus als verdient betrachten, wobei man schon in der zweiten Runde beinahe an Mitfavorit Dettingen gescheitert wäre. Doch durch einen Regelverstoß in der Aufstellung wurde der verlorene Kampf am grünen Tisch in ein 4:4 umgewandelt. Bis zur 7. Runde liefen die Kämpfe dann halbwegs nach Plan, wobei man es stets vermied, den Gegner zu düpieren und sich zumeist mit 4,5 oder 5 Punkten zufrieden gab. Doch dann folgte eine Schrecksekunde, als man gegen die stark vom Abstieg bedrohten Frankfurt-Westler überraschend nur 3,5 Punkte erzielte. Doch es folgte ein souveränes 6:2 gegen Ladja Roßdorf und ein ziemlich entspannter Saisonabschluss gegen Langen. Die Langener konnten nur sieben Leute zum Auswärtskampf gegen den Tabellenführer motivieren, vermutlich weil man selbst weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg zu tun hatte. So war man sich an den spielenden Brettern nicht wirklich überraschend schnell einig, die Punkte zu teilen und eine feucht-fröhliche Feier konnte beginnen.

v.l.n.r. Sven Perlitz, FM Peter Staller, Mike Rosa, FM Sebastian Gramlich,
Hendrik Zimmermann, FM Oliver Uwira, Gerd Graf & Christof Goll

Homepage SC 1961 König Nied

Homepage Hessischer Schachverband

hessische.schach-chroniken.net


Die erste Garde der Königlichen

Brett 1 - FM Peter Staller (4,5/9)

Brett 2 - FM Sebastian Gramlich (6/9)

Brett 3 - FM Oliver Uwira (7/9)

Brett 4 - Gerd Graf (4,5/9)

Brett 5 - Christof Goll (3,5/8)

Brett 6 - Mike Rosa (2,5/6)

Brett 7 - Hendrik Zimmermann (6/8)

Brett 8 - Sven Perlitz (6/9)



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Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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