Nachrichten Baden-Baden besiegt Bremen Titelverteidigung nur noch Formsache
09.04.2011 - Mit einem 5:3-Sieg gegen Werder Bremen hat die OSG Baden-Baden die Mission Titelverteidigung in der Schachbundesliga zu gefühlten 99,9 Prozent vor der morgigen Schlussrunde erfüllt. Die Siege von Peter Svidler, Michael Adams und Arkadij Naiditsch machten die unglückliche Niederlage von Peter Heine Nielsen vergessen und bescheren den OSGlern mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit den sechsten Meistertitel in Serie. Zum Abschluss treffen die Mannen von Kapitän Sven Noppes nämlich auf das klare Schlusslicht der Tabelle, Delmenhorst. Diese wiederum wurden heute von dem SC Eppingen mit 1,5:6,5 standesgemäß verarztet und es besteht kein begründeter Verdacht darauf, dass die Baden-Badener Stars bis morgen komplett das Schachspielen verlernen. Dennoch, die Glückwünsche zur erneuten Meisterschaft gibt es von Seiten der Chess Tigers aber erst morgen! Neben Delmenhorst und München steht mit Nickelhütte Aue nun auch der dritte und vorletzte Absteiger in die 2. Liga fest.
Impressionen aus Baden-Baden von IM Georgios Souleidis
Showdown im Kristallsaal des LA8 in Baden-Baden
Alexei Shirov erreichte am Spitzenbrett für die OSG...
...das angestrebte Schwarzremis gegen Pavel Eljanov
Peter Svidler (OSG) bot an Brett 2 bei seinem Sieg...
...gegen Vugar Gashimov die beste Leistung des Tages
Sergei Movsesian (OSG) remisierte an Brett 3...
...gegen Zahar Efimenko
Etienne Bacrot (OSG) stand an Brett 4 zunächst ausgezeichnet...
...gegen Landsmann Laurent Fressinet, doch dann musste er mit Remis zufrieden sein
Besser machte es Michael Adams (OSG) im zweiten Duell der Landsleute...
...mit einem souveränen Sieg an Brett 5 gegen Luke McShane
Peter Heine Nielsen (OSG) musste an Brett 6...
...gegen Alexander Areshchenko die einzige Niederlage quittieren
Francisco Vallejo Pons (OSG) trennte sich gerecht...
...mit einem Remis von Michael Roiz
Arkadij Naiditsch (OSG) stand zunächst prima, dann auf Gewinn, dann fragwürdig, dann verloren...
...dann ausgeglichen gegen Tomi Nybäck, doch am Ende siegte der Deutsche
"Schreiberling, Kaffeekocher, Brötchentester etc." - so bezeichnete sich Jan Gustafsson selbst auf seiner eigenen Webseite, auf welcher er "halbwegs live" das Geschehen vor Ort kommentierte