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Aktuelles Tagesschach 11/11 - Anand gegen Shirov in León
Liem Quang Le gewinnt erneut das Aeroflot Open
Heftige Diskussionen um die Deutsche Einzelmeisterschaft
Drittes Endspiel-Seminar mit GM Karsten Müller im CTTC
18.02.2011 - Zum 24. Mal wird Anfang Juni das Ciudad de León Masters 2011 stattfinden. Auf zwei Spieler reduziert, wird es zum Match zwischen Weltmeister Viswanathan Anand und Alexei Shirov kommen. Letztlich zwar "nur" nach Wertung, aber dennoch völlig verdient hat Liem Quang Le das diesjährige Aeroflot Open in Moskau gewonnen und sich somit auch die erneute Einladung zum nächsten Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund gesichert. Derweil sind seit der Bekanntgabe der (potentiellen) Teilnehmer der kommenden Deutschen Einzelmeisterschaft 2011 besonders in dem Blog von Schachwelt Diskussionen entbrannt, ob das bisherige (Qualifikations-)System nicht ausgedient hat und was sich ändern müsste. Wer weniger diskutieren und mehr lernen möchte, den heißen die Chess Tigers in ihrem Training Center vom 30. April bis 01. Mai zum Seminar "Endspiele mit Turm und Leichtfigur für die Praxis" mit Endspielguru GM Karsten Müller willkommen! Alle nötigen Informationen erwarten Sie im Text.

León (ESP) - Das Ciudad de León Masters ist ein fester Bestandteil des Schachkalenders und wird auch in diesem Jahr stattfinden, aber im Vergleich zu den Vorgängern mussten die Veranstalter zur Kostenersparnis das Teilnehmerfeld halbieren. Statt der üblichen vier nehmen in diesem Jahr vom 02. bis 06. Juni nur zwei Spieler teil, dennoch wird das Match über sechs Partien zwischen Weltmeister Viswanathan Anand und Alexei Shirov sicherlich große Beachtung finden. Neue Wege geht man auch in Sachen Bedenkzeit. 60 Minuten plus 10 Sekunden pro Zug kommen sehr selten zur Anwendung, und bedenkt man, dass je zwei Partien an einem Tag gespielt werden, wird sicherlich auch die Physis eine Rolle spielen. Anand gegen Shirov, das gab es in der Schachgeschichte bereits das eine oder andere Mal. Die wichtigste Begegnung war die FIDE Weltmeisterschaft 2000, als der Inder im Finale über sechs Partien gegen Shirov bereits nach vier den Sieg sicher hatte und zum ersten Mal Weltmeister wurde. Vier Jahre später lud der Rekord-Schnellschachweltmeister Anand den Wahl-Spanier zu sich in sein Mainzer Wohnzimmer ein und spielte bei der Chess Classic 2004 mit ihm erneut um den WM-Titel. Wieder siegte Anand souverän mit 5:3. In León wird es zwar nicht um die WM-Krone gehen, dennoch dürfen sich die vielen Fans beider Spieler schon jetzt auf ein spannendes Duell freuen.

Veranstaltungsseite




Liem Quang Le

Moskau (RUS) - Vom Start weg hat Liem Quang Le das Aeroflot Open 2011 dominiert und war nur in der achten Runde gegen Ivan Cheparinov ins Straucheln geraten. Zwar konnten Nikita Vitiugov und Evgeny Tomashevsky nach Punkten mit dem Vietnamesen auf der Zielgeraden gleichziehen, doch die Zweit- bzw. Drittwertung entschieden zu seinen Gunsten. Zunächst zählte die Anzahl an Schwarzpartien, die Tomashevsky "ausscheiden" ließ, und dann wurde der höhere Gegnerschnitt genommen, wobei jeweils die höchste und die niedrigste Rating gestrichen wurde. Mit 2649,4 zu 2638,6 hatte Quang Le gegenüber Vitiugov die Nase vorn und ergatterte neben dem Preisgeld auch das wertvolle Ticket für das nächste Sparkassen Chess-Meeting 2011 in Dortmund. Leider keinen zählbaren Erfolg konnte Niklas Huschenbeth für sich verbuchen. Der Deutsche Meister wurde mit 2,5 Punkten 81. und konnte keine Partie gewinnen.

Es wird gemunkelt, es könne das letzte Aeroflot Open gewesen sein, da es in der Führungsriege des Unternehmens einige Wechsel gegeben hat, doch noch hat Turnierdirektor Aleksander Bakh die Hoffnung nicht aufgegeben, auch die neuen Entscheidungsträger bei Aeroflot für das Turnier zu begeistern. Drücken wir ihm die Daumen, dass nach vielen Weltklasseveranstaltungen nicht auch diese dem Rotstift zum Opfer fallen muss!

Unmittelbar nach dem Aeroflot Open wurde das Qualifikationsturnier für die nächste Blitz-Weltmeisterschaft ausgetragen. 194 Spieler nahmen an dem 18-rundigen Turnier teil, in welchem Shakhriyar Mamedyarov mit 14,5 Punkten den Sieg und neben der sicheren Qualifikation auch 10.000,- Euro einstrich. Neben dem Aserbaidschaner konnten sich Ruslan Ponomariov, Dmitry Andreikin, Evgeny Tomashevsky, Wesley So und Nikita Vitiugov für die Blitz-WM 2011 qualifizieren, welche später im Jahr stattfinden wird - vermutlich wieder im Anschluss an das Tal Memorial in Moskau.

Veranstaltungsseite Aeroflot Open

Veranstaltungsseite World Blitz Qualifier

Aeroflot Open 2011
Top 30 nach 9 Runden




Nicht zum ersten Mal hat das (vermutliche) Teilnehmerfeld der nächsten Deutschen Einzelmeisterschaft vom 25. Mai bis 04. Juni in Bad Godesberg (Bonn) die große Schar der Kritiker auf den Plan gerufen. Insgesamt wird das schwache Feld kritisiert, in welchem knapp die Hälfte nichtmal über einen Titel verfügt und nur drei Großmeister vertreten sind. Allen voran hat sich IM Ilja Schneider auf schach-welt.de des Themas in einem Artikel mit dem Titel "Stell dir vor, es ist Deutsche und niemand geht hin!" angenommen und damit zumindest erreicht, dass eine hitzige Diskussion unter den Lesern entbrannte. Neben Nationalspieler GM Georg Meier beteiligt(e) sich mit IM Herbert Bastian auch der Vorsitzende des Saarländischen Schachverbandes als DEM-Experte, hat er doch selbst seit 1972 an rund 20 nationalen Meisterschaften teilnehmen dürfen - und darf es als saarländischer Landesmeister auch in diesem Jahr wieder. Ausgerechnet diese Tatsache jedoch wurde bisher in vielen Kommentaren kritisiert. Mittlerweile gibt es eigentlich kein denkbares Modell, wie künftige Meisterschaften aussehen sollten, welches nicht in mehr oder weniger sachlicher Form vorgetragen wurde. Nun das Sinnvolle aus dem vielen Unsinn herauszufiltern und dabei endlich auch mal persönliche Interessen hinten an zu stellen, liegt wie immer in Händen der Verantwortlichen. Wen es interessiert, der kann sich unter dem folgenden Link selbst eine Meinung bilden und diese bei schach-welt.de auch kundtun.

Artikel und Diskussion bei Schachwelt

Eingeladene Spieler der
82. Deutschen Einzelmeisterschaft 2011




Wenn Deutschlands beliebtester Live-Kommentator, GM Klaus Bischoff, bei seiner Arbeit auf schwierige Endspiele stößt, dann schiebt er das Bewerten der jeweiligen Stellung gerne auf seinen GM-Kollegen Karsten Müller ab. Müller ist Doktor der Mathematik, Schachkolumnist (z. B. Chesscafe.com und ChessBase) und Autor diverser Endspielbücher. Sein Werk „Fundamental Chess Endings“ (Co-Autor: Frank Lamprecht) wurde 2002 mit dem BCF Book of the Year Award ausgezeichnet. 2007 wurde Müller vom Deutschen Schachbund zum „Trainer des Jahres“ gekürt. Vom 30. April bis 01. Mai wird Deutschlands größter Endspielexperte bereits zum dritten Mal im Chess Tigers Training Center in Bad Soden am Taunus eines seiner beliebten Seminare geben. Dieses Mal lautet das Thema "Endspiele mit Turm und Leichtfigur für die Praxis", und Sie können sich ab sofort dafür anmelden.

GM Karsten Müller im Chess Tigers Training Center

Das zweitägige Seminar bei GM Dr. Karsten Müller kostet 109,- Euro und ist für Schachspieler mit einer DWZ über 1500 geeignet.

In diesen zwei Tagen wird in insgesamt 12 Stunden Frontalunterricht, gepaart mit Trainingspartien, Übungen und gemeinsamen Analysen, das folgenden Lernziele erreicht:

• Beherrschen der wichtigsten Prinzipien und Methoden

• Sichere Bewertung der Stellung und Einschätzung der praktischen Gewinnchancen

Dafür erwarten Sie die folgenden Kursinhalte:

• Turm und Läufer gegen Turm

• Turm und Springer gegen Turm und Springer

• Turm und Läufer gegen Turm und Läufer mit gleich- bzw. ungleichfarbigen Läufern

• Turm und Läufer gegen Turm und Springer

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Mehr Informationen zu GM Karsten Müller

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Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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