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Schulschach
Schachturnier in der Anna-Schmidt-Schule in Frankfurt
24 Schüler bestreiten ihr erstes Schachturnier
01.02.2011 - Für 24 Kinder der Montessori-Grundschule in der Anna-Schmidt-Schule in Frankfurt war es am 28. Januar 2011 soweit: Nach 10 einstündigen Übungseinheiten in den von den Chess Tigers im vergangenen Vierteljahr organisierten Schach-AGs konnten sie sich in ihrem ersten Schachturnier beweisen und herausfinden, wer der Beste ist.

Neben den Schachregeln, von der Rochade bis zum „en passant“- Schlagen, war auch das Spiel unter Turnierbedingungen – mit Schach-Uhr bei beschränkter Bedenkzeit, der „Berührt-Geführt“-Regel und anderen sportlichen Rahmenbedingungen – Teil der Schachausbildung.

Dies alles verlangt den Schülern neben dem schon vorhandenen Spaß am königlichen Spiel auch einiges mehr an Lernbereitschaft, Konzentration, Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen ab als die rein freundschaftliche Gelegenheitspartie auf dem Schulhof oder mit Eltern und Großeltern.

Monika Detsch, die pädagogische Leiterin der Montessori-Grundschule, Initiatorin und Förderin der Schach-AGs, hatte von Anfang an Wert darauf gelegt, die Unterstützung des selbständigen Lernens der Kinder auch im Schachunterricht in den Vordergrund zu stellen. Dieser Montessori-Gedanke wird durch das Chess Tigers Prinzip „Lernen & Spielen“ ergänzt und wurde vom Leiter der Schach-AGs, Dr. Erik Zude, umgesetzt.

Frau Detsch holte die Leitung der Anna-Schmidt-Schule, Schulleiterin Petra König und Verwaltungsdirektor Marco Steinführer, mit ins Boot, die unter anderem den eben erst fertig gestellten neuen großen Saal zu Verfügung stellten. Dieser bietet eine hervorragende Umgebung für den erfahrenen Turnierorganisator, Chess Tiger Hans-Walter Schmitt, Ausrichter der bereits 17 Mal durchgeführten und in der internationalen Schachwelt sehr prestigeträchtigen „Chess Classic“ in Frankfurt und Mainz, das erste Schachturnier der Montessori-Grundschule auf die Beine zu stellen.

Die Schüler der Klassen M3 und M4 der Montessori-Grundschule dankten es allen mit ihrer begeisterten Teilnahme, die von Freude am Schachspiel aber auch sportlichem Ehrgeiz und Fairplay geprägt war. „Gewinnen wollen – Verlieren können“, diese Einstellung hilft den Kindern, kleinere und größere Erfolge anzustreben, dabei aber auch Rückschläge wegstecken zu können.

Nach dem Start jeder der 7 Runden kehrt sofort die für das Schachspiel so nötige „Turnierruhe“ ein, noch nicht ganz vergleichbar mit derjenigen auf Weltklasse-Turnieren, für Kinder diesen Alters aber eine lehrreiche Übung. Ein Händedruck eröffnet die sportliche Auseinandersetzung, gefolgt von hoher Konzentration beim Nachdenken über den nächsten Zug, aber auch für die Einhaltung der noch etwas ungeübten Turnierregeln bis zum Ende der Partie, Remis, Patt oder Schachmatt. Nach dem abschließenden Händedruck weicht die große Anspannung dem Nachtrauern über vergebene Chancen oder auch der Freude über den erzielten Sieg. Bis zur Schlussrunde ist dieser Rhythmus so manchem Teilnehmer bereits zu einer gewissen Routine geworden.

Als Sieger ging am Ende Mete Sinan Georg Klein durchs Ziel, der mit 6,5 Punkten, 6 Siegen und nur einem Unentschieden, ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielte. Zweiter wurde Henri Ohl mit 6, gefolgt vom Dritten, Benjamin Schlüter, mit 5 Punkten. Diese drei, sowie weitere 7 Kinder freuen sich nun bereits auf ihr erstes Mannschaftsturnier, das traditionelle Frankfurter „Hibbdebach-Dribbdebach“ -Schulschachturnier der Frankfurter Sparkasse am 3. Februar.

Hohe Konzentration – der Blick ist aufs Schachbrett fokussiert

Eine entscheidende Partie – mitreißend, nicht nur für die Spieler

Kurz vor der Partie – die Anspannung wird greifbar

Siegerehrung – Die pädagogische Leiterin Monika Detsch mit den 3 Erstplatzierten, Mete Sinan Georg Klein, Henri Ohl und Benjamin Schlüter

24 Kinder der Montessori-Grundschule freuen sich über die erfolgreiche Teilnahme an den Schach-AGs der Chess Tigers



Endstand nach der 7. Runde
Rang Teilnehmer S R V Punkte Buchh SoBerg
1. Klein, Mete Sinan Georg 6 1 0 6.5 31.0 28.75
2. Ohl, Henri 6 0 1 6.0 31.5 25.00
3. Schlüter, Benjamin 5 0 2 5.0 31.5 19.00
4. Furthmayr, Frederic 4 1 2 4.5 29.5 16.75
5. Flemming, Paul 4 1 2 4.5 25.5 14.50
6. Reichert, Christopher 3 3 1 4.5 20.0 11.50
7. Hahn, Till 4 0 3 4.0 33.0 15.50
8. Atta, Benedikt 4 0 3 4.0 29.0 11.50
9. Mättig, Filip Nicolai 4 0 3 4.0 28.0 11.00
10. Eichhorn, Helen 4 0 3 4.0 24.0 12.00
11. Born, Alexander 3 1 3 3.5 28.5 11.25
12. Mark, Julian 3 1 3 3.5 26.5 10.50
13. Hott, Friederike 3 1 3 3.5 20.0 6.00
14. Orenstein, Carla 2 2 3 3.0 26.0 9.00
15. Alpsar, Kayra 2 2 3 3.0 23.5 7.50
16. Adolff, Julius 3 0 4 3.0 20.5 6.50
17. Bergner, Jennifer 2 2 3 3.0 18.5 6.75
18. Doyuran, Bengi-Sue 1 4 2 3.0 18.0 5.75
19. Steinbrech, Simon 2 1 4 2.5 21.0 5.25
20. Wolff-Rojczyk, Nicolas 2 1 4 2.5 21.0 5.00
21. Braun, Juri 1 3 3 2.5 17.5 3.75
22. Erbs,Julian 1 2 4 2.0 23.5 6.50
23. Bauermeister, Kima 0 3 4 1.5 19.5 3.00
24. Seiffert, Elisabeth 0 1 6 0.5 20.0 0.75

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Erik Zude

Published by Erik Zude

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