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Aktuelles Tagesschach 30/10 - Drei Remis in Mediaş
Anand will den Weltrekord! *** FIDE Women GP in Jermuk gestartet *** Eine schnelle Online-Partie gegen Shredder 12 gefällig?
24.06.2010 - Keine entschiedene Partie in der neunten Runde des 4. Kings' Tournament. Alle drei Begegnungen endeten kurz nach dem 30. Zug, und so führt vor der morgigen Schlussrunde weiterhin Magnus Carlsen. Der amtierende Weltmeister Viswanathan Anand möchte zum Jahresende einen Weltrekord aufstellen. In einem indischen Cricket-Stadion möchte er die weltweit bisher größte Menge an Schachspielern dazu bringen, gleichzeitig miteinander zu spielen. Eines der vielen Projekte, die Anand in Indien begleitet, um dort die Begeisterung für den Schachsport weiter zu schüren. In Jermuk ist der vierte FIDE Women Grand Prix der laufenden Serie gestartet. Wir haben neben den Ergebnissen, der Tabelle und den Partien und auch Impressionen von der gestrigen Eröffnungsfeier für Sie. Schachspieler können nicht anders, sobald ein Brett nebst Figuren aufgebaut ist, juckt es in den Fingern. Aber nicht immer ist ein passender Gegner parat. Was tun? Der Erfinder von Shredder, Stefan Meyer-Kahlen, hat die Lösung: Spielen Sie doch einfach online über ihren Browser gegen das Programm! Wenn Sie möchten, dann gleich am Endes dieses Tagesschachs!

Mediaş (ROM) - Mit der Remisflaute der neunten Runde beim 4. Kings' Tournament ist Magnus Carlsen der alleinige Turniersieg so gut wie nicht mehr zu nehmen. Abgesehen davon, dass er noch immer einen vollen Punkt Vorsprung vor Boris Gelfand hat und somit auf jeden Fall Wertungssieger wäre, ist kaum damit zu rechnen, dass er morgen gegen das Schlusslicht der Tabelle Wang Yue verlieren wird. Die Qualität der heutigen Partien schwankte. Liviu-Dieter Nisipeanu setzte als Schwarzer gegen Carlsen auf das Jänisch Gambit und erreichte damit tatsächlich alsbald bequemen Ausgleich. Beinahe zu bald, denn nach 22 Zügen waren außer den Damen sämtliche Figuren vom Brett verschwunden, und so mussten beide Spieler "angestrengt" daran arbeiten, die vorgeschriebene 30 Züge-Hürde zu schaffen. Letztlich wurden es sogar 32. Auch nur 31 Züge (und das in viel kürzerer Zeit) brachten Ruslan Ponomariov und Boris Gelfand zustande, dann wurde in etwa ausgeglichener Lage der Punkt geteilt. Tja, auch nicht viel anders der Partieverlauf zwischen Teimour Radjabov und Wang Yue. Ebenfalls 31 Züge und dann war der Remis-Drops gelutscht.

Wer gerne mehr über das Kings' Tournament erfahren möchte, sollte unbedingt auf der offiziellen Turnierseite die regelmäßigen Videobeiträge von Chessvibes-Chef Peter Doggers anschauen! Wie immer erfährt man dort am besten, was sich die Spieler an dieser oder jenen Stelle gedacht haben.

Die Bedenkzeit in Mediaş (oder auch Mediasch) beträgt 2h/40 Züge + 1h/20 Züge + 15 Minuten + 30 Sekunden/Zug ab dem 61. Zug und es wird mit einer speziellen Remisregel gespielt: Remisangebote und Annahme vor dem 30. Zug sind untersagt. Nur der Hauptschiedsrichter darf Reklamationen auf Remis in folgenden Fällen erlauben: dreifache Stellungswiederholung, Dauerschach oder theoretische Remisstellungen.

Die letzte Runde wird bereits um 12:30 Uhr gestartet. Inhaber eines Accounts für den Fritz-Server von ChessBase können die Partien dort live verfolgen.

Partien zum Nachspielen und Downloaden

Offizielle Turnierseite




Ahmedabad (IND) - Weltweit löste die erfolgreiche Titelverteidigung von Viswanathan Anand Begeisterung aus, doch kaum ein Volk wird sich mehr gefreut haben als das indische. In seiner Heimat ist Anand ein Held, und so bescheiden der Chess Tiger ist, er weiß auch, dass er diese Tatsache zum Wohle des Schachs im Mutterland des königlichen Spiels nutzen muss und kann. Zusammen mit seinem Sponsor NIIT tut er das bereits seit vielen Jahren und nun plant er gar einen Weltrekord, der auch ins Guinness Buch Einzug halten soll. Wie The Times Of India berichtet, will Anand am 24. Dezember 2010 zusammen mit dem Chief Minister des indischen Bundestaates Gujarat, Narendra Modi, im Sardar Patel Stadium, wo sonst nur Cricket gespielt wird, 20.000 Menschen dazu bringen, gleichzeitig miteinander Schach zu spielen. Der aktuelle Rekord stammt aus dem Jahre 2006. Damals kamen exakt 13.446 Schachspieler in Mexico City zusammen. Der Weltmeister selbst wird dort einen persönlichen Rekord aufstellen, indem er gegen 50 Spieler simultan antritt.

Meldung bei The Times Of India




Jermuk (ARM) - Bis zum 05. Juli findet in Armenien der FIDE Women Grand Prix Jermuk 2010 statt. Heute wurde die erste Runde gespielt und von den sechs Partien endete nur eine im Remishafen, und das gleich mal in einer Seeschlange. 107 Züge lang kneteten Europameisterin von 2010 Pia Cramling und die Europameisterin von 2007 eine tote Stellung, bis die 50 Züge-Regel dem Spuk ein Ende bereitete. Mit dieser Zugzahl spielen manche männliche Kollegen locker drei "ausgekämpfte" Partien. Erwähnenswert noch die (Weiß-)Niederlagen der beiden Elo-Favoritinnen Hou Yifan und Antoaneta Stefanova. Erstere verlor gegen ihre Landsfrau Shen Yang und die bulgarische Weltmeisterin von 2004 hatte gegen die Nana Dzagnidze aus Georgien das Nachsehen.

Gespielt wird in Jermuk ein elfrundiges Rundenturnier und die Siegerin erhält 6.500,- Euro aus einem Gesamt-Preisfonds von 40.000,- Euro. Die Gesamtsiegerin des Grand Prix erhält nochmals 15.000,- Euro. Die Bedenkzeit in Jermuk (oder auch Dschermuk) beträgt 90 Minuten/40 Züge + 30 Minuten + 30 Sekunden/Zug.

Rundenstart ist täglich um 12:00 Uhr, nur die letzte Runde wird vermutlich wieder früher beginnen. Am 30. Juni wird der einzige Ruhetag eingelegt. Inhaber eines Accounts für den Fritz-Server von ChessBase können die Partien dort live verfolgen.

Partien zum Nachspielen und Downloaden

Offizielle Turnierseite

Eröffnungsfeier im Freien ...

... trotz Regen

Auftritt des FIDE Präsidenten mit Gefolge

Zu sagen hatte Kirsan Ilyiumzhinov auch was

Etwas Live-Musik gab es auch noch

Dann wurden die Startnummern ausgelost
Hier sehen wir Hou Yifan

Antoaneta Stefanova

Tatiana Kosintseva

Bilder: © Offizielle Turnierseite



Sie kennen das, Sie surfen gerade so durchs Netz und plötzlich überkommt Sie dieser unbändige Drang, eine Partie Schach spielen zu müssen! Auf dem Rechner, an welchem Sie sitzen ist aber kein Schachprogramm installiert und ein menschlicher Gegner ist nicht in Sicht. Dafür hat Stefan Meyer-Kahlen, Erfinder des mehrfachen Computer-Weltmeisters Shredder, eine Lösung. Spielen Sie doch (unten) direkt über Ihren Browser - dank des Shredder-Widgets - gegen das Programm! Sie können zwischen drei Spielstufen und der Farbe wählen und schon geht es los. Zugegeben, wirklich stark wird Ihr Gegner nicht spielen, doch für den "Hausgebrauch" reicht es auf jeden Fall. Und er lässt sich blitzschnell schließen oder wegklicken, falls der Chef überraschend ins Büro stürmt!

In der Version, die man auf seiner Webseite einbauen darf, nervt zwar etwas das ab und an auftauchende Werbe-Pop up, aber das lässt sich ja leicht schließen. Wer es gänzlich ohne Werbung mag, speichert sich den folgenden Link unter seinen Favoriten ab und spielt auf der offiziellen Shredder-Homepage: Homepage Shredder Computer Schach




Sollten Sie, werter Leser, News, Bilder, Wünsche, Anregungen, Korrekturen oder Kritik das "Aktuelle Tagesschach" betreffend haben, können Sie uns diese herzlich gerne unserem Redakteur Mike Rosa an die folgende Adresse mailen: Mike.Rosa@chesstigers.de



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Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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