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Das Orakel von Porz
Nonplusultra-Bundesligafinale: Statistik, Analyse und Wahrsagung ...
07.04.2005 - Noch nie war der Kampf um die Meisterschaft in der Ersten Schachbundesliga spannender als in dieser Saison. Die Dramaturgie könnte nicht besser gewählt werden: die "Regierenden" vom "Rekord-Meister" SG Porz gegen die wild entschlossenen "Königlichen" vom OSC Baden-Baden im direkten Duell. Und auf der Lauer liegend: die vielleicht lachenden "Dritten" von Werder Bremen. Hans-Walter Schmitt analysiert die Management Konstellation, Stefan Löffler greift auf die Statistiker zurück und die Wahrsagerin Lisa C. Ronim bemüht die Karten und erstellt das Horoskop, 5:3 ist ihr Orakel, aber noch kein Meister!

zur Liveübertragung / "Ich bin ein Typ, der immer gewinnen will". / W. Hilgert
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Die Mangement-Analyse von Hans-Walter Schmitt sieht die SG Porz im Vorteil, Stefan Löffler kommt zum Ergebnis, dass der Ausgang völlig offen ist.

Peter Svidler
Foto: Hartmut Metz

Und die Wahrsagerin Lisa C. Ronim sieht deutliche Vorteile beim OSC Baden-Baden und gibt auch die Brettresultate von 1 bis 8 bekannt ohne Ansicht der Personen, die da spielen - wie sie das gemacht hat bleibt ihr tiefes Geheimnis.

Spätestens als sie dann noch den Spielverlauf an den einzelnen Brettern bekannt gab inklusive Eröffnungswahl und Zügezahl wurde mir das Ganze unheimlich.

Nur die absolute Vorhersage der Ergebnisse werde ich hier bekanntgeben: Die genauen Aufzeichnung des Verlaufs der Partien werde ich aber erst nach dem Wettkampf veröffentlichen, sofern sie nicht total übereinstimmen - Aufgepasst: heute ist nicht der 1.April!

Schachsport als Entertainment (HWS)

Wie viele wissen, stehe ich ein für "Schachsport als Entertainment" und liebe den Begriff "Schachmacher". In Porz wird an diesem Wochenende Schach gemacht von zwei großen Persönlichkeiten des Schachs in Deutschland, von Wilfried Hilgert und Wolfgang Grenke und ihren Teams. Ich hoffe und erwarte nicht nur ein emotionales Duell auf Biegen und Brechen, sondern auch eine coole strategische Schlacht mit allen Finessen.

Vishy Anand
Foto: Hartmut Metz

Wie zum Beispiel, wenn es im Fußball "Bayern München (die Roten aus Porz) gegen Real Madrid (die Weißen oder Königlichen aus Baden-Baden") heißt. Die Inszenierung durch den Tabellenstand und den Spielplan der Ersten Schachbundesliga könnte dramaturgisch nicht besser sein. Professioneller könnte man sicher bei der Vermarktung noch werden, wenn eine eigenständige Bundesliga sich stärker in die Medien wiederspiegeln könnte, aber das ist ein anderes Thema.

Schach ist okay, und zwar erst recht als Event. Ich werde am Wochenende in Porz dabei sein und hoffe auf einen guten Kampf, eine Supershow in einem ansprechendem Ambiente.

Der Klassiker unter den Bundesligaduellen, vor allem nach den Erlebnissen im letzten Jahr, müsste "Tausende" von Schachfreunde anziehen, wenn nicht vor Ort, dann wenigstens bei der Internetübertragung - die Choreographie ist ideal. Sollten die besten acht der beiden Mannschaften starten, würden die Begegnungen so aussehen.

OSC Baden-Baden versus SG Porz (Idealaufstellung)

Brett OSC Baden-Baden Elo Farbe

vs

SG Porz Elo Farbe Diff.
1 Anand, Viswanathan 2785 schwarz vs Adams, Michael 2737 weiß + 48
2 Swidler, Peter 2725 weiß vs Lutz, Christopher 2614 schwarz + 111
3 Shirov, Alexej 2714 schwarz vs van Wely, Loek 2687 weiß + 27
4 Vallejo Pons, F. 2677 weiß vs Sokolov, Ivan 2662 schwarz + 15
5 Movsesian,Sergej 2628 schwarz vs Vaganian, Rafael 2631 weiß - 3
6 Krasenkov, Michael 2672 weiß vs Beljavsky, Alexander 2630 schwarz + 42
7 Dautov, Rustem 2614 schwarz vs Graf, Alexander 2632 weiß - 28
8 Hübner, Dr.Robert 2624 weiß vs Gurevich,Mikhail 2630 schwarz - 6

Was für ein Match!

Kontrollierte Attacke gegen solides Bollwerk? Angriff gegen Verteidigung, Süd gegen West? Auf jeden Fall ist dieser Kampf das Beste, was man sich als Schachgenießer wünschen kann!

Alexij Shirov
Foto: Hartmut Metz

Auffällig ist, dass nur die Begegnung am zweiten Brett Svidler - Lutz ein Elogefälle von 111 Punkten hat. An allen anderen Brettern sind die Begegnungen völlig offen.

Und wieder fällt auf, dass die harten Weiß-Aufschläger vom OSC Baden-Baden, Anand und Shirov, leider Schwarz haben und so eigentlich nicht voll punkten können - gegen Christopher Lutz konnte letztes Jahr Anand sogar mit Schwarz gewinnen, und trotzdem ging das Entscheidungsspiel verloren.

Die restlichen Baden-Badener Weißspieler Vallejo Pons, Krasenkov und Dr.Hübner spielen gegen die besten Schwarz-Verteidiger der Liga Sokolov, Beljavsky und Gurevich.

Die schwerste Aufgabe an diesem Wochenende aber hat wohl Rustem Dautov am siebten Brett mit Schwarz gegen seinen Angstgegner Alexander Graf zu lösen. Gelingt Dautov ein Remis oder mehr, ist der Kampf aus meiner Sicht entschieden. Brett zwei und Brett sieben könnten also die Schlüsselspiele werden - sofern der OSC Baden-Baden und die SG Porz mit stärkster Besetzung antreten. Ein scheinbar offenes Match mit leichtem Vorteil für Porz. Es wird ein 4,5:3,5 geben, weil es ein 4:4 nicht geben darf!

Der Porzer Mäzen Wilfried Hilgert sagt in seinem Interview mit Schachbundesliga.de: "Ich bin ein Typ, der immer gewinnen will".

Alexander Graf
Foto: Hartmut Metz

Er analysiert tiefgründig den Gegner von Baden-Baden, indem er sagt, dass er den Vorstandsvorsitzenden der GRENKELEASING AG, Wolfgang Grenke, sehr schätzt und vor allem den "netten" Mannschaftsführer Thilo Gubler, der es beim letzten Stichkampf aber versäumt habe (ob wegen zuviel Respekt vor der Eigenverantwortung der Supergroßmeister oder weil er durch die gleichzeitige Verantwortung für die Internetübertragung überlastet war), seinem Starspieler Alexej Shirov im richtigen Moment zu sagen, dass er "remis" machen soll, anstatt gegen seinen Lieblingsgegner van Wely alle Brücken hinter sich abzureißen und sogar noch zu verlieren.

Die psychologische Schlacht ist mit solchen Sticheleien also schon eröffnet. Das eigentliche und entscheidende Duell am Sonntag, den 10.April 2005, findet auf der Führungsebene statt: Wer hat die beste Mannschaft zur Verfügung, wer hat das bessere Händchen, wer ist der bessere Coach bei der Einstellung seines Teams.

Auf der einen Seite der direkt domptierende "Schachmacher" Wilfried Hilgert mit seinem Mannschaftsführer und Ersten Vorsitzenden der SG Porz, Georg Hinz, als Berater. Oder auf der anderen Seite, der „eigenverantwortlich handelnde“ Mannschaftsführer in Diensten des OSC Baden-Baden, Thilo Gubler, assistiert von seinen mündigen Spielern.

Strategisch und emotional bevorzuge ich die Methode von Wilfried Hilgert. Mit dem Herzen und im Fokus auf Mitarbeitervertrauen scheint mir die Methode von Wolfgang Grenke anspruchsvoller und zukunftsträchtiger. Möge der Bessere und Glücklichere gewinnen!

Schach ist das schönste Spiel der Welt und ein bisschen das Spiegelbild des Lebens - Fairplay, Mut und Leistung sollten im Mittelpunkt stehen, damit die Spieler die beste Performance bieten und die Zuschauer die beste Performance erleben können.

Psychologie, Überraschungen und Verführungen gehören aber ebenfalls zum Geschäft - gerade im Vorfeld. Was richtig oder falsch war, stellt sich spätestens heraus, wenn das Endergebnis feststeht.

Die Titelanwärter in Zahlen (Stefan Löffler)

Sportfans schwören auf Statistiken. Hier gibt es die wichtigsten Zahlen der Saison über den OSC Baden-Baden, die SG Porz und die Abteilung Schachsport des SV Werder Bremen zusammengestellt von Stefan Löffler.

Bei Baden-Baden wurden alle 14 gemeldeten Spieler in dieser Saison auch eingesetzt, und sie liegen alle über 50 Prozent. Durch ihre prozentual hohe Ausbeute fallen nur Anand und Svidler auf. Movsesians anfangs sehr gutes Score hat durch eine Doppelnull im März gelitten. Shirov konnte bisher nur eine Partie gewinnen, auch Jobava und Schmaltz (derzeit in Australien) haben ihre Erwartungen nicht ganz erfüllt. Keitlinghaus ist aus der Mannschaft geflogen, nachdem er vor dem Kampf gegen Tegernsee trotz Kränkelns auf seinem Einsatz bestanden und dann kurzzügig mit Weiß remis gemacht hatte.

OSC Baden-Baden 72,5 Punkte aus 104 Partien

Brett Name,Vorname Land Elo

Punkte/
Partien

in Prozent
1 Anand, Viswanathan IND 2785 5 / 6 83,3%
2 Svidler, Peter RUS 2725 5,5 / 6 91,7%
3 Shirov, Alexej ESP 2714 4 / 7 57,1%
4 Vallejo Pons, F. ESP 2677 4,5 / 6 75,0%
5 Movsesian, Sergej SVK 2628 6,5 / 10 65,0%
6 Krasenkov, Michael POL 2672 5,5 / 8 68,7%
7 Dautov, Rustam GER 2609 8 / 13 61,5%
8 Hübner, Dr.Robert GER 2624 4,5 / 6 75,0%
9 Jobava, Baadur GEO 2637 3,5 / 6 58,3%
10 Schlosser, Philipp GER 2559 6,5 / 9 82,2%
11 Buhmann, Rainer GER 2521 5 / 6 83,3%
12 Schmaltz, Roland GER 2537 4 / 7 57,1%
13 Döttling, Fabian GER 2528 6 / 8 75,0%
14 Keitlinghaus, Ludger GER 2493 4 / 6 66,7%
1 - 8 OSC Baden-Baden GER 2679 43,5 / 56 77,7%
Alle OSC Baden-Baden GER 2622 72,5 / 104 69,7%

Bei Porz fallen Van den Doel und Gurevich durch ihre exzellente Ausbeute auf. Auch Sokolov spielt eine hervorragende Saison. Dagegen können die Ergebnisse von Graf und Hansen an ihren Brettern nicht ganz überzeugen. Der deutliche Schwachpunkt des Teams ist bislang Beliavsky. Bisher noch nicht zum Einsatz gekommen ist der zu Saisonbeginn neu verpflichtete Adams, der den in der Vorsaison gegen Anand überforderten Lutz aber wohl ohnehin in erster Linie gegen diesen Gegner ersetzen sollte.

Mikhail Gurevich
Foto: Hartmut Metz

SG Porz 70,5 Punkte aus 104 Partien

Brett Name,Vorname Land Elo

Punkte/
Partien

in Prozent
1 Adams, Michael ENG 2737 0 / 0
2 Lutz, Christopher GER 2614 7,5 / 13 57,7%
3 Van Wely, Leok NED 2687 5,5 / 9 61,1%
4 Sokolov, Ivan td> NED 2662 5,5 / 7 78,6%
5 Vaganian, Rafael ARM 2631 8,5 / 13 65,4%
6 Beliavsky, Alexander SLO 2630 6,5 / 13 50,0%
7 Graf, Alexander GER 2632 6,5 / 11 59,1%
8 Gurevich, Mikhail BEL 2630 9,5 / 11 86,4%
9 Hansen, Curt DEN 2633 7 / 11 63,6%
10 van den Doel, Erik NED 2558 7,5 / 8 93,8%
11 Andersson, Ulf SWE 2579 3,5 / 4 87,5%
12 Kengis, Edwin LAT 2537 1,5 / 2 75,0%
13 Nijboer, Friso NED 2553 0 / 0
14 van der Wiel, John NED 2503 1,5 / 2 75,0%
1 - 8 SG Porz GER 2653 49,5 / 77 64,3%
Alle SG Porz GER 2613 70,5 / 104 67,8%

Ivan Sokolov
Foto: Hartmut Metz

Ein klares Bild ergibt die bisherige Bilanz der Bremer: An den vorderen Brettern sticht nur McShane ein wenig heraus. Vor allem wird gegengehalten. Ab Brett vier geht die Post ab. Die Mittelachse Babula, Nybäck, Fish ist die stärkste der Liga. Auch Schandorff spielt eine gute Saison. Die Ausbeute an den untersten Brettern ist dagegen für einen Spitzenklub unbefriedigend.

SV Werder Bremen 65,5 Punkte aus 104 Partien

Brett Name,Vorname Land Elo

Punkte/
Partien

in Prozent
1 McShane, Luke ENG 2620 4,5 / 6 75,0%
2 Hracek, Zbynek CZE 2588 6 / 13 46,2%
3 Pelletier, Yannick SUI 2610 5 / 9 55,6%
4 Efimenko, Zahar UKR 2620 6 / 11 54,5%
5 Babula, Vlastimil CZE 2584 9 / 13 69,2%
6 Nybäck, Tomi FIN 2551 8 / 10 80,0%
7 Fish, Gennadij GER 2525 10 / 12 83,3%
8 Schamdorff, Lars DEN 2497 6,5 / 9 72,2%
9 Knaak, Rainer GER 2486 3,5 / 6 58,3%
10 Skripchenko, Almira FRA 2453 4 / 9 44,4%
11 Meins, Gerlef GER 2452 3 / 6 50,0%
12 Joachim, Sven GER 2458 0 / 0
13 Steingrimsson, Hedinn ISL 2401 0 / 0
14 Heissler, Jacob GER 2446 0 / 0
1 - 8 SV Werder Bremen GER 2574 55,0 / 83 66,3%
Alle SV Werder Bremen GER 2520 65,5 / 104 63,0%

Im Vergleich zwischen den Titelanwärtern fällt auf, dass Baden-Baden deutlich am stärksten auf einheimische Kräfte baut, Porz auf Routiniers und Werder auf die Jugend. Schlagseite hat die Statistik aber vor allem historisch: Während Porz schon zehnmal Deutscher Meister gewesen ist, warten beide Konkurrenten noch auf einen Titelgewinn.

Rustem Dautov
Foto: Hartmut Metz

Rafael Vaganian
Foto: Hartmut Metz

Argument OSC Baden-Baden SG Porz

SV Werder Bremen

Elo-Schnitt Brett 1-8 2679 2653

2574

Elo-Schnitt alle 2622 2613

2520

Alters-Schnitt 1-8 35 40

28

Deutsche im Kader 7 3

3

Deutsche eingesetzt 53% 23%

23%

Punktausbeute 70% 68%

63%

Platz Vorjahr Vize-Meister Meister

Vierter

Meistertitel keiner 10

keiner

1.Bundesliga seit 2001 Gründung

1994

2.Mannschaft Oberliga 2.Bundesliga

2.Bundesliga

Finanzierung Sponsor Mäzen

Mutterverein

Geldgeber GrenkeLeasing W. Hilgert

SV Werder Bremen

Etat (geschätzt) € 150.000,- € 100.000,-

€ 50.000,-

Pro Meister Einzelstärke Erfahrung

Jugend

Kontra Meister wenig Führung wenig Emotion

jeder Lauf endet mal

Das Orakel von Porz (Madame Lisa C. Ronim)

Ohne Ansicht der Brettbesetzungen und ohne jegliche schachliche Beratung gab die weitgehend unbekannte Falkensteiner Wahrsagerin und Hobby-Astrologin ihre Einschätzung des Meisterschaftsfinales am 5.April 2005 um 23:59 Uhr bekannt. Sie hatte sich lediglich auf die Gründungsdaten der Vereine OSC Baden-Baden, SG Porz und der Schachabteilung des SV Werder Bremen gestützt, sowie der Geburtsorte mit geographischer Breite und Länge berechnet.

Madame Lisa C. Ronim, Wahrsagerin aus Falkenstein
Foto: Privat

In aller Eile mussten noch die Geburtstage der besten acht Spieler plus zwei Ersatzleute je Team im Laufe des Abends herangeschafft werden - hier waren allerdings die Informationen über die Geburtsorte nicht mehr vollständig in der kurzen Zeit zu beschaffen, sodass es aus ihrer Sicht nicht zu einer 100-prozentigen Voraussage ausreichte, aber 97,5% seien garantiert!? Nach über zwei Stunden Sinnieren legte sie dann die Karten auf den Tisch. Wir alle vom Stammtisch der Chess Tigers hatten gehörigen Respekt vor dieser Leistung und hatten zusätzlich einen Heidenspaß - Entertainment pur! Mit großer Spannung harrten wir der Dinge die da kommen sollten und kurz vor Mitternacht verkündigte Sie das Orakel für das Match Baden-Baden gegen Porz Brett für Brett:

Brett 1 = remis, Brett 2 = 1:0. Der Spielverlauf und besondere Ereignisse während der Partien wurden gleich mitgeliefert. Hier an dieser Stelle werden wir aber nicht bekannt gegeben, was da alles vor Ort so auf uns zukommen soll und welche Dramen sich da abspielen werden. Nichts für schwache Nervenkostüme, aber wer will kann ja vor Ort sein! Hier bestellte sie sich einen weiteren Rotwein aus Rumänien und machte eine längere Pause. Brett 3 = 1:0, Brett 4 = remis, Brett 5 = remis. Wieder eine längere Pause, jetzt bestellten wir uns mal ein Flasche Ouzo und eine Flasche 40 Sterne Metaxa, damit auch nichts mehr schief gehen sollte, Baden-Baden führte ja mit +2! Brett 6 = 0:1. Es wurde plötzlich mucksmäuschenstill, Spannung breitete sich aus, jetzt kommt das Dautov-Brett dachte ich nur bei mir, ohgottohgottohgott, endlich machte sie weiter. Brett 7 = 1:0, Wow!! Erleichterung pur bei mir und Applaus brandete auf. Brett 8 = remis, die Ooser gewinnen 5:3 und sind doch noch nicht Meister! Also Stichkampf in Baden-Baden am 24.April gegen SV "Mörder" Bremen!

Liebe Porzer, liebe Ooser, liebe Werderaner und liebe Leser, bitte glauben sie ja nicht einer Amateur-Wahrsagerin, das ist alles Kaffeesatzleserei und ausgesprochener Humbug. Wir hatten eine Riesen-Gaudi an diesem Abend, es war ein schönes Spielchen in feucht-fröhlicher Umgebung bei unserem Wirt Elefterios Chatsiathanaisiadis im Alten Wirtshaus in Bad Soden am Taunus!

Wir haben gründlich das "Für und Wider" einer Veröffentlichung abgewogen und beschlossen heute Abend "Alle" an diesem Spaß teilnehmen zu lassen - "It's Showtime - The show must go on". Bitte glauben Sie Madame Ronim kein Wort und setzen Sie bitte besser ihren eigenen Verstand ein, wenn Sie Voraussagen machen wollen - alle Fakten liegen jetzt auf dem Tisch, nur die Mannschaftsaufstellungen fehlen noch! Wir sehen uns am Sonntag in Köln-Wahn-Porz!

Hans-Walter Schmitt

Published by Gerhard Kenk

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