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Hintergrund 1.Partie: Auftaktniederlage für Weltmeister Anand
Hervorragende Eröffnungsvorbereitung durch den 23.Zug Kf7?? verdorben - Lb7 oder Ld7 bringen Anand die bessere Stellung!
26.04.2010 - Die Gedächtniskirche "Sweti Alexander Newski" mit einem Fassungsvermögen von knapp 5000 Menschen und seinen genau 12 Eingangstüren soll das charakteristische Leitmotiv der Chess Tigers Berichterstattung in der Zeit bis zum 13.Mai werden. Bitte nehmen Sie, liebe Leser, die tägliche Auswahl nicht so ernst, wenn die Türen deutlich machen, wie die Situation aus Anands Sicht bewertet wird. Hauptsächlich durch die prunkvolle Schönheit der einzelnen Türen sowie durch die Schlichtheit mit dem teilweisen Verfall der anderen Türen, möchten wir durchaus auf den symbolisierten Gemütszustand des Chess Tigers Ehrenmitglied Vishy hinweisen. Natürlich muss man aus Sicht der bulgarischen Veranstalter und der Topalov -Delegation um Tausendsassa Silvio Danailov das genau entgegengesetzt interpretieren. Die Matchsituation so zu betrachten, wie es die Gruppe Karat oder später Peter Maffay ausdrückte in seinem berühmten Song: "Über sieben Brücken musst Du gehn ..." erscheint hier die sinnbildliche Erklärung um das Team Anand: "Durch zwölf Türen musst Du gehen ...". Die erste Tür zu durchschreiten war nicht so einfach. Schauen wir später, wie es ihm erging, als er versuchte in der zweiten Partie ins Match zurückzukommen.

"Jetlag"-Effekt nennt es der australische Großmeister und Schachjournalist Jan Rogers, wenn er über die Situation von Weltmeister Viswanathan Anand während der 1.Partie referiert. Es ist halt oft so, berichtet er, wenn er über persönliche Erfahrungen seiner vielen Anreisen von Australien nach Europa berichtet. Eine ungeplante 40-stündige Anreise mit einem Bus durch halb Europa hinterlässt ähnliche Spuren, obwohl dies für Amateure, Unbetroffene oder für die Verantwortlichen aus dem Veranstalter-Lager zuerst einmal völlig unverständlich als "Entschuldigung oder Ausrede" abgetan werden. "Du reagierst halt in den ersten 4-5 Tage danach einfach 2-3 Sekunden langsamer im Denken und dadurch im kompletten Handeln" meint Rogers. Wenn man bedenkt, wieviele einzelne Denkprozesse während einer Schachpartie auf diesem Niveau stattfinden - Variantenberechnung, Kalkulation, Abschätzung- und Bewertung, Erinneren an die konkrete Vorbereitung und Erfahrungen aus bestimmten Spielsituationen mit dem gleichen Gegner in der Vergangenheit und so weiter... . Dazu kommt die pychologische Einschätzung und natürlich Intuition und Sicherheit in praktischen Spielsituationen nach langer Abstinenz vom Turnierschach und monatelanger Vorbereitung auf den Tag X! Keine Ausrede, sogar kein Wort davon kam dem Weltmeister aus dem Mutterland des Schachs bei der Pressekonferenz über die Lippen, lediglich die Bemerkung: "Schlecht gespielt zu haben und dabei bei 23.Kf7 und gut 25 Minuten Nachdenken, die Züge verwechselt zu haben". Die Entscheidung, die Damenläuferentwicklung nach Lb7 oder Ld7 um einen Zug aufzuschieben, wirkte sich fatal und sofort spielentscheidend aus auf diesem Niveau. Er hätte auch gleich aufgeben können, aber die Psychologen sagen, dass ein etwas langsameres Austrudeln lassen nach dem entscheidendem Fehler in der Partie, die Vorbereitung auf die nächste Partie wesentlich beschleunigen kann. Mal sehen, wie dies sich auf die zweite Partie auswirkt.

Die Auswahl der Tür der Alexander Newski Kathedrale zeigt die "schlimmste" Eingangstür, die man sich so denken kann - hinterer Eingang und stark renovierungsbedürftig!

Impressionen vom WM-Match in Sofia und Umgebung

Die Erste der zwölf Türen in der Alexander Newski-Kirche

Die ersten Bilder aus dem Spielsaal Military Club

© ChessVibes

Weltmeister Viswanathan Anand aktiv von Beginn an

© ChessVibes

Die Gedächtniskirche "Sweti Alexander Newski", gebaut zu Ehren der für die Befreiung Bulgariens gefallenen Soldaten. Das ist das größte Gebetshaus auf der Balkanhalbinsel. Es nimmt eine Fläche von 4.000 qm ein und hat ein Fassungsvermögen von 5000 Gläubigen.Die "Sweti Aleksandar Newski“ Kathedrale ist benannt worden nach dem russischen Nationalheiligen „Alexander Jaroslawitsch Newski“ (+ 1263)

Das offizielle Plakat zur WM Anand-Topalov

Der Haupteingang der "Sweti Aleksandar Newski"
Am linken Eingang ist CT-Reporter Eric van Reem zu sehen.

Kartenverkauf im Military Club Sofia für die "Meisegeiers" aus Frankfurt

Die heilige Sofia, Wahrzeichen seit dem 14.Jahrhundert
Im 7. Jahrhundert vor Christus Geburt entstand im heutigen Stadtzentrum eine Siedlung der thrakischen Serden. Sie gaben der Stadt den Namen ihres Stammes „Serdica“. Nach der Okkupation 29 v. Chr. legten hier die Römer ihr „Serdica“ an, die Hauptstadt des Inneren Dakien. Unter byzantinischer Herrschaft zwischen 1018 und 1194 hieß die Stadt „Triadica“. Während des Zweiten Bulgarischen Reiches wurde sie weiter befestigt und erhielt im 14. Jahrhundert nach der Kirche „Sv. Sofija“ ihren heutigen Namen „Sofia“. Dieser Name wird zum ersten Mal in der Schenkungsurkunde des bulgarischen Herrschers Iwan Schischman aus dem Jahre 1329 erwähnt, mit der er dem Dragalewzi-Kloster Boden übereignete.(Wikipedia)

Delegationsleiter "SoVA-TV" Schmitt fühlt sich in guter Partnerschaft mit dem Hilton Sofia

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Published by Chess Tigers on Tour

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