TopTurniere México-City WM 2007: Warum nicht das gleiche System nochmal und immer wieder? Schluss-Zermonie (Film) & Bilder-Doku No1: Peter Doggers Chess - Vibes setzt Standards - Bilddokumentation Appetithappen
03.10.2007 - "Eye of the Tiger" - Holzauge sei wachsam, als ordentliches stimmberechtigtes FIDE-Vorstand - Mitglied Viswanathan Anand, Weltmeister! 25 Millionen plus/minus 3 Millionen leben in einer leidenschaftlich - nicht all zu schnellen - Metropole mit viel Kultur und Tradition. Ein würdiger Austragungsort mit einem hervorragendem Sheraton Centro Histórico mit angeschlossenem Convention Center. Eine Schachweltmeisterschaft mit Charakter und Flair, schachlich hochinteressant mit Kampfgeist, würdigem und gerechtem Sieger, dem die Weltanerkennung durch den souveränen Sieg gegen viele gleichstarke Gegner aus fünf Nationen gegönnt und von den echten Schachfreunden frenetisch bekundet wird. Ein wahrlich grandioses Festival für die Herzen und Sinne der Schachwelt. Warum jetzt wieder die feindlichen, polarisierenden, durch dauernde Mäzchen und Unfairness geprägte Zweikämpfe wieder einführen? Wäre nicht eine Schach-Weltmeisterschaft der acht jeweils besten Spieler der Welt - die sieben besten der Weltrangliste - "Durchschnitt Liste 2 Jahre" spielen mit dem Weltmeister die Stufe der letzten "Acht" - keine unangemessene Macht mehr des amtierenden Weltmeisters und keine Revanche-Kämpfe der machtpolitisch Priviligierten.
Weg mit den immer wieder streitspendenden und spaltenden Zweikämpfen der Schachwelt, sofort her mit der Fortsetzung des jetztigen Systems - Schach-Weltmeisterschaft 2009. Den Russen Vladimir Kamnik mit Manager Carsten Hensel und Veselin Topalov mit Manager Silvio Danailov bitten wir zum Wohle der Schachwelt, wenigsten drei Zyklen auf ihre versprochenen WM-Kämpfe zu verzichten, um zu sehen, ob nach dem blendendem San Luis 2005 (gerade ist ein über 400-seitiges Buch erschienen, Schach Niggemann), México 2007 (fantastisch, kämpferisches Turnier), A 2009, B 2011 und C 2013, es wieder besser wäre, Duelle zu veranstalten. Auf alle Fälle hätten wir aber die Gewährleistung auf ein wissenschaftlich gesichertes Erfahrungspotenzial im 8-Spieler-System.
In einer globalisierten Welt sollte kein Platz mehr für Schachkriege zwischen den Nationen z.B. Indien gegen Russland oder etwa der Provinzen innerhalb gleicher Nation, wie Sankt Petersburg gegen Moskau sein, sondern ausschließlich sportlich hochkarätiger Wettkampf mit allen erlaubten Mitteln. Gut, diesmal waren vier Russen, ein Israeli, ein Armenier, ein Ungar und ein Inder am Start. Dies gewährleistete im neutralen Mexico-City einen individuellen Kampf der einzelnen Teilnehmer - nicht einer Blockbildung, wie es einst die Sowiets gegen Fischer praktizierten - sondern ein Kampf, der auf fairer Weise den Besten ermittelt. Wie effektiv könnte durch die Demokratisierung des WM-Systems auf lange Sicht und Zeit gesehen wirken, wenn es immer das attraktivste Teilnehmerfeld der Schachwelt an den Start bringt! Die Sponsoren würden langfristig Schlange stehen - die könnten mehrere Zyklen kaufen, um marketingtechnisch den Nutzen für ihr weltweit operierendes Unternehmen und der Aktionäre zu erhöhen, anstatt mit Einmalevents ihr gutes Geld fast sinnlos zu verpulvern. Die Garantie, dass die international Besten spielen und nicht, wie von vielen Unwissenden kolportiert, unattraktiven Zweikämpfe wie in der Vergangenheit anstehen würden, wie z.B., die angedachten WMs Kasparov - Shirov, Kasimdzhanov - Kasparov oder gleichermaßen die hochattraktiven Zweikämpfe Kramnik - Kasparov politisch durch Winkeladvokaten, Manager oder Organisationen verhindert werden könnten, ließe das System prosperieren. Wenn der amtierende Weltmeister, sein Manager oder Verband bockt, na und? Die Karavane mit den besten acht Spielern zieht weiter. Klassische Gewaltenteilung im Pentagon zwischen Spieler, Konsumenten, Medien, Organisatoren und Sponsoren!
Zugegebener Weise freuen wir uns natürlich riesig über den möglichen Kampf der zwei Ehrenmitglieder der Chess Tigers, aber gerade jetzt könnten unsere beiden Lieblingsspieler, die Besten auf dem Globus, die echt größte historische Leistung der Schachgeschichte erbringen - uneigennützig an das Wohl der begeisterten Schachwelt zu denken, die besten sechs Kollegen in der Weltrangliste mit ihren demokratischen Rechten anzuerkennen und mitspielen zu lassen. Den nach vorne in der Weltrangliste drängenden Jungstars Carlsen, Karjakin, Jakovenko, u.v.a.m. bitten wir, so lange Geduld zu haben, bis sie die sportlich vor ihnen Stehenden mindestens vom 7.Platz der Weltrangliste verdrängt haben. Den allergrößten Spielern der Gegenwart wünschen wir bei den klassischen Turnieren - wie Wijk aan Zee, Morelia & Linares, Biel, Dortmund, Sofia, Tal Memorial Moskau, etc., den Open Aeroflot Moskau, usw. - viel Einsatz und Erfolg beim Ringen um eine höhere Weltranglistenposition durch "Fighting Chess" mit guter ELO-Performance. Gleichzeitig wäre es eine gerechte Anerkennung für die aufopfernd, wirkungsvoll arbeitenden, nichtverbandsgebundenen Veranstalter.
Wir sehen dadurch auch keine Nachteile, der eigenen Turniere des Weltverbandes FIDE, wie Olympiade, Mannschaftswelt- und Kontinentalmeisterschaften, sowie die Föderationen mit ihren nationalen Ligen. Das Welt-Schachsystem könnte sich nach modernen, wirtschaftlichen Kriterien, wie im Golf, Tennis, Formel1 und dem Fussball seine Bahn brechen, als sich durch föderal verbandsintern-gegängelte Qualifikationssysteme zu reduzieren. Zum Beispiel hatte die Europameisterschaft 2007 in Dresden die besten 16 Spieler Europas nicht am Start - was denkt da ein engagierter Sponsor: "Falscher Film, vorsätzlicher Betrug, etwa Veranstaltungsdilettantismus bis hin zur mutwilligen Verletzung der Marktregeln - bewusst oder unbewusst, spielt hier eine untergeordnete Rolle?"
Wir wissen, dass den Chess Tigers und dessen Vorstandsvorsitzenden kein Recht zusteht, solch einen "rechtsgebeugten", aber logisch begründeten Vorschlag zu unterbreiten, aber, in aller Bescheidenheit wissen und fühlen wir, dass es richtig und wichtig wäre, keine weitere willfährige Änderung für die Zukunft des Weltschachs an diesem System vorzunehmen. Theodor Storms Zitat zu bemühen, nehmen wir uns als Chuzpe: "Der eine fragt: Was kommt danach? Der andere fragt nur: Ist es recht? Und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht". Das Modell Chess Classic, mit seinen Schnellschach-Weltmeisterschaft und der neuen Chess960-Weltmeisterschaft, hat doch garnicht so schlecht mit seiner Verlässlichkeit und Regelmässigkeit und der Qualifikation über die Open funktioniert, wenigsten sind die Sponsoren bei der Stange geblieben und die Präsentation war stetig auf sich steigerndem, hohem Niveau?" Trotz des minderwertigen Schnellschachs, blockiert durch Fide's "Nonrating-Strategy" und dem allerschlechtesten, aller Schachprodukte "Chess960", dass den kreativen "Wenigzeitinhaber" und die theoriefaulen "Genie's" wie Aronian, Svidler, und auch Anand, eine Lanze zu brechen scheint. Der Vorteil, dass Großmeister während und vor den Turnieren wieder nachts schlafen lässt, ohne dass sich ihr schlechtes Gewissen fortwährend plagt, nicht genug Theorievorbereitung getrieben zu haben, könnte das ganze Schachtheorieleben entfesseln und Schach wieder für die beruflich und familiär stark engagierten 30-60-jährigen "Wenigzeitinhaber" uns zurück in die Arme treiben. Fangen wir doch nochmal im Mittelalter an oder wenigstens zu Philidor's Zeiten, wo jeder Schachspieler auf hoher See allein war, wenn er sich ans Brett setzte und bewahren wir uns dies wenigstens die nächsten 500 Jahre!
Wenn ich morgen 10 Millionen im Lotto gewinnen würde oder anderseits ein reicher Mann wäre, der 10 Millionen locker übrig hätte, würde ich Anand und Kramnik jeweils 4 Millionen zahlen und meinetwegen auch der Weltorganisation noch 20% in den Schlund schieben, um bei ihr für zukünftige Stabilisierung und Geradlinigkeit zu sorgen. Für das 8er-System weiterhin drei Mal in sechs Jahren durchzuführen mit dem Ziel, den analytischen, sozialemotionalen und wirtschaftlichen Effekt zu ermitteln, um dann im Rat der G8-Weisen der Schachwelt und deren Zukunft beratend mit der Basis weiter fortzuschreiten, wäre kein Euro oder Dollar kurzfristig zu teuer. Wer jetzt nachgerechnet hat, wird feststellen, dass ich nicht "Alles" gegeben habe, ok, für mich als leidenschaftlichen Organisator würden 400.000 bleiben, um die Promotionsfirma mit meinen Schachfreunden zu starten.
Bitte, lächelnd gründlich Nachdenken wäre mein einziger Wunsch. Der hohe Aufwand für 15 Jahren leidenschaftliches und innovatives Schachwirken, sowohl für die Weltspitze als auch für die Breite, ohne jegliche Förderung oder Zuwendung durch internationale, nationale oder regionale Institute erfahren zu haben, nehmen wir uns mutig zum "Laut" geben. Wenn dieser Appell wirklich völlig daneben, dem Schach Schaden zufügen wird, dann teert und federt und verbrennt den Schuldigen auf dem Scheiterhaufen, ersatzweise Frohn und Spott bis ans Ende seiner Tage!
Nachfolgend ein paar Bilder (Appetithappen) einer großartigen Schach-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt, verbunden mit der Hoffnung, dass Anand und Kramnik, die Herren Organisatoren Jorge Saggiante und Paul German unsere Einladung annehmen werden vom 21.Juli bis 28.Juli 2008 nach Mainz am Rhein zu kommen. Die Einen, um Hochleistungsschach in Viererturnieren zu zeigen und die Anderen, um es zu erleben und zu geniessen. Herzlich Willkommen!