Nachrichten GM Igor Khenkin Khenkin zu stark für alle... Rhein-Main-Open: Schachklub Bad Homburg präsentiert sich prächtig
11.06.2007 - Das 10. Rhein-Main-Open ist Geschichte! Es gewann souverän und zum zweiten Mal in Folge Großmeister Igor Khenkin vom Bundesligisten TV Tegernsee. Er hatte in der 5. Runde das direkte Duell gegen seinen Großmeister-Kollegen Vlasitimil Hort gewonnen und ging damit alleine in Führung. Einzig der zweitplatzierte Leonid Milov rang ihm ein Remis ab. Der dritte Großmeister im Bunde Heikki Westerinen zeigte, dass er das Schachspielen nicht verlernt hat. Aber tatsächlich hatte er keine ernsthaften Titelchancen, allerdings holte er souverän den Seniorenpreis.
GM Igor Khenkin aus Mainz gewinnt Rhein-Main-Open.
Patrik Grandadam (Brombach) gewann den Jugendpreis, Dr. Bergit Brendel (Frankfurt-West) lag in der Frauenwertung hauchdünn vor ihrer einzigen Konkurrentin Astrid Fröhlich-Dill (Hofheim). Sieger der einzelnen Ratinggruppen wurden Walter Schell (Sailauf), Steffen Glaser (Lasker Köln), Michael Arnold (Langen) und Henry Schutzmann (Oberursel).
WFM Dr. Bergit Brendel: wie eine Tigerin kurz vor dem Sprung.
Aus Bad Homburger Sicht ist das Turnier vor allem ein riesiger organisatorischer und PR-Erfolg. Bei allen Teilnehmern kam die großartige Atmosphäre im Kurhaus Bad Homburg sowie die reibungslose Organisation der Runden prächtig an, wie viele Einzelgespräche mit den 128 Teilnehmern immer wieder zeigten.
Ein Turnier- und Sponsorstandort vom Feinsten: Kongresszentrum Bad Homburg und die TaunusSparkasse.
Wolfgang Hettler als Schiedsrichter mit seinem Gespann Frank Müller und NN gilt es, ein hohes Lob auszusprechen für die überaus intensive und oft bis weit nach Mitternacht andauernde Arbeit. Cheforganisator Jürgen Roser ist zu Recht stolz auf die Präsentation des Schachklubs Bad Homburg durch das gesamte Team mit vielen ungenannten Arbeitsbienen.
Der Vorsitzende des SC Bad Homburg - Jürgen Roser - in der Schlussrunde gegen Lukas Winterberg, remis.
Ein ganz großer Dank geht auch an Hans-Walter Schmitt & Mike Rosa von den Chess Tigers, die es mit ihrem großzügigen Bereitstellen von Spielmaterial überhaupt erst ermöglichten, an allen Brettern mit Digitaluhren und feinem Holzmaterial zu spielen.
Chess Tiger Mike Rosa, diesmal mit wenig Fortune.
Leider lief es aus sportlicher Sicht nicht so prächtig: Ryhor Isserman erzielte 5 Punkte aus seinen 7 Partien und belegte nach einem durchwachsenen Turnier den 15. Platz.
Jochen Ellrich, Hellmuth Lebermann, Otto Reimer und Wilfrid Vogel erzielten 3,5 Punkte und liefen in der Tabellenmitte ein. Dabei verlor Jochen Ellrich an seinem schwarzen Tag gleich 2 Partien in Folge, eine davon gegen Wilfrid Vogel, der wohl zufrieden sein wird.
Ramat Faqiry konnte sein überraschendes Tempo bis einschließlich Runde 4 nicht halten und legte abschließend gegen allerdings relativ starke Gegnerschaft drei Niederlagen in Folge hin. Er kam damit wie Jürgen Roser, Norbert Waleschkowski auf 3 Punkte, noch vor Frank Hoffmann, der 2,5 Punkte erzielte.
Schiedsrichter Hettlers Blick in den Saal.
Impressionen eines schönen Turniers in Bad Homburg
Erfrischende Fontäne mit den Fahnen im Wind - Kongesszentrum Bad Homburg.
Sitzende Dame mit strengem Blick.
Stärkster Nichttitelträger: Sebastian Gramlich, Hessenligist von König Nied.
Ein schöner Rücken kann schon entzücken ... Samuel Minor.