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Bad Vibrations in Dortmund
IM Jens Kotainy von Sparkassen Open ausgeschlossen
UPDATE: Christian Goldschmidt im Video-Interview mit DeepChess!!!
03.08.2013 - Die traurigste Nachricht des Tages kommt leider vom Dortmunder Chess-Meeting. Beim neunrundigen Sparkassen Open wurde in der achten Runde der bis dahin mit 7/7(!) führende IM Jens Kotainy ausgeschlossen. Turnierdirektor Christian Goldschmidt ließ via Facebook verlauten: "Wir haben Jens Kotainy heute wegen Computerbetrugs vom Turnier disqualifiziert. Wir verlangten sein Handy vor der heutigen Runde. Dabei stellten wir fest, dass sein ausgeschaltetes(!) Handy so vibrierte, als würde es Morsesignale empfangen." Wenig später veröffentlichte die Dortmunder Organisation auf ihrer Homepage das folgende Statement. Kotainy steht seit einiger Zeit unter Verdacht, irgendwie Hilfe in Anspruch zu nehmen. Doch bisher hat sich kein Veranstalter getraut zu reagieren - bis jetzt.

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Zum Sieg vibiriert? - IM Jens Kotainy (in Deizisau 2013)

Bild © Georgios Souleidis


Original-Statement von Turnierdirektor Christian Goldschmidt via Facebook:

"We disqualified Jens Kotainy today from the tournament, because of Computer Cheating. We claimed his cell phone before the round today. Coincidentally we determined that his turned-off(!) cellphone made morselike vibrations."


Statement des Veranstalters:

Betrugsverdacht: Spieler vom A-Open ausgeschlossen
Der Führende des A-Opens im Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting, Jens Kotainy, wurde heute während der 8. Runde wegen Betrugsverdachts vom Turnier ausgeschlossen.

Kotainy, der bereits im Vorfeld verschiedener Manipulationen bezichtigt worden war, stand seit Beginn des Dortmunder A-Opens unter besonderer Beobachtung durch die Organisatoren und Schiedsrichter. Im Verlauf der Partien bestätigte sich der Eindruck einer Zuhilfenahme nicht erlaubter technischer Hilfsmittel. Daraufhin wurde er in der vorletzten Runde vom Turnier ausgeschlossen.

Herbert Bastian, Präsident des Deutschen Schachbundes und Schirmherr der Schachtage kündigte in einem Pressegespräch an, in einem formellen Verfahren den Sachverhalt aufzuklären und gegebenenfalls weitere Schritte zu unternehmen.

Veranstaltungsleiter Gerd Kolbe bedauerte, dass durch diesen Vorfall ein Schatten auf den 40. Geburtstag der Dortmunder Traditionsveranstaltung fällt: „Wir erkennen, dass Schach keine Insel der Glückseligen ist. Dortmund hat es sich von Anfang an auf die Fahnen geschrieben, ein deutliches Zeichen für Sauberkeit und Fairness im Schachsport zu setzen. Diese Devise gilt für alle Turniere im Rahmen des Sparkassen Chess-Meetings. Das sind wir den Spielern, den Besuchern und nicht zuletzt den Sponsoren schuldig.“

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Bericht & Video bei DeepChess!!!



Sparkassen Chess-Meeting

Published by Mike Rosa

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