Chess Classic

Levon Aronian GRENKELEASING Rapid World Championship
GM Levon Aronian – Nr. 6 der Weltrangliste
31.7.-2. August 2009, 18:30 Uhr, Rheingoldhalle Mainz

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Chess Classic

Jugend spielt Chess960
Johannes Carow siegt mit einem halben Punkt Vorsprung im Mini-FiNet Open.

29.07.2009 - Mit 32 Anmeldungen konnte das Mini-FiNet Open die letztjährige Teilnehmerzahl knapp überbieten. Nach dem sich gestern die Jugendlichen unter 16 Jahren im Schnellschach gemessen hatten, stand am Mittwoch das Chess960 auf dem Programm. Nach sieben Runden setzte sich Johannes Carow durch. Ungeschlagen und mit 6 Punkten gewann er mit einem halben Punkt vor Carlo Pauly und Frederic Eigemann.


Vielleicht haben sich die Nachwuchsstars ja gestern Abend von den spannenden und kampfbetonten Chess960 Partien von Aronian & Co inspirieren lassen. Manche Kinder brannten sicher darauf, das Gesehene selbst in die Praxis umzusetzen. Die Schachvariante Chess960 geht auf einen Vorschlag des ehemaligen und mittlerweile verstorbenen amerikanischen Weltmeisters Bobby Fischer zurück. Die Figuren der Anfangsstellung werden ausgelost, weshalb Eröffnungstheorie keine Rolle spielt. Seit Jahren sind die Chess Classic das Mekka des Chess960. In Mainz messen sich die besten Spieler der Welt in dieser leider noch selten gespielten Schachart. Seit sich im letzten Jahr der amtierende Weltmeister Vishy Anand im Chess960 versucht hat, ist die Popularität noch einmal gestiegen. Im Gegensatz zu langen, ausanalysierten Eröffnungsvarianten im klassischen Schach ist im Chess960 Inspiration und Erfindungsreichtum von Anfang an gefragt. Die ungewöhnliche Anfangsstellung steigert die Kreativität und Konzentration, meint Großmeister Viktor Bologan, der in Mainz um den Chess960 Weltmeistertitel kämpft. Dies wirke sich schließlich auch positiv auf seine eigenen Partien im klassischen Schach aus. Und Chess960-Weltmeister Levon Aronian machte deutlich, dass diese Schachart besonders das taktische Sehvermögen fördert. Chess960-Stellungen erinnern mehr an Studien oder Probleme als an „normales“ Schach. Von daher ist das Jugendturnier ideal für die Erweiterung des Schachhorizonts der Nachwuchstalente geeignet. Erst langsam beginnen auch Trainier die Möglichkeiten zu erkennen und setzen Chess960 bewusst zur taktischen Schulung und zur Steigerung der Kreativität ein.

Beim Mini-FiNet Open jedenfalls zeigte besonders Johannes Carow, dass er seine Lektionen sehr gut verstanden hat. Er führte das Feld von der dritten Runde an und siegte schließlich souverän.
Aber eigentlich gab es am Ende nur Sieger, denn jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde. Und da in den Altersklassen von U8 – U16 jeweils die drei Erstplatzierten Pokale bekamen, traten die meisten gut beschenkt den Heimweg an.

Mini FiNet Open Gewinner Johannes Carow
Mini FiNet Open Gewinner Johannes Carow

Wer im Schach selbst einmal andere Wege beschreiten und aus dem üblichen Trott des Gewohnten ausscheren will, der hat am morgigen Donnerstag noch bis kurz vor Spielbeginn Gelegenheit, sich zum großen FiNet Open anzumelden.

Bildergalerie
Teilnehmerliste Mini-FiNet Open
Paarungen und Ergebnisse Mini-FiNet Open
Partien Mini-FiNet Open

Hans Walter Schmitt mit den Preisträgern der U14
Hans Walter Schmitt mit den Preisträgern der U14

Harry Schaack

Published by Stefan Späth

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