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Ponomarjow sammelt für Fischer

US-Großmeister Seirawan unterschreibt Petition

 


Ruslan Ponomarjow legt sich für einen seiner Vorgänger auf dem WM-Thron ins Zeug: Bobby Fischer. Nicht nur, dass der Ukrainer am ersten Tag des Ordix Open mit dem gelben „Free Bobby Fischer“-T-Shirt an den Start ging. Als sich eine zeitlang keine Turnierteilnehmer in die Unterschriftslisten zugunsten der Freilassung des US-Genies eintrugen, nahm „Pono“ die Aktion selbst in die Hand: „Das könnte für mich ein zweiter Job sein, wenn ich mit dem Schach nicht weiterkomme: Unterschriften sammeln“, ulkte Ponomarjow und erwies sich als äußerst erfolgreich. Nicht nur der stellvertretender Vorsitzender der Chess Tigers, Günter Drebes (Bild links) signierte. Ein regelrechter Ansturm setzte auf den Stand ein. Einen Fan fragte der 20-Jährige, ob er auch die Petition unterschrieben habe – erst als er bejahte, erhielt dieser das gewünschte Autogramm auf das Fischer-Shirt. Aber auch einige Großmeister-Kollegen bewegte Ponomarjow dazu, ihre Unterschrift auf die Listen zu setzen: Nachdem Sergej Karjakin und Lajos Portisch – ein alter Widersacher Fischers – schon zuvor ihr Scherflein beigetragen hatten, unterzeichneten nun auch Spieler wie Peter Heine Nielsen (Bild rechts zusammen mit IM Stephan Solonar) oder das deutsche Frauen-Aushängeschild Elisabeth Pähtz.

Besonders am Herzen lag es Ponomarjow, dass Yasser Seirawan mitmacht. Als der US-Amerikaner in der Pause, die der Ex-Weltmeister für seine „Sammelaktion“ nutzte, nach draußen zum Erholen ging, setzte „Pono“ erbarmungslos nach. Besonderes Pech für Seirawan, sollte der CIA davon Wind bekommen – dann drohen ihm wohl 268 Jahre Gefängnis bei Rückkehr in die USA …

 

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