18.8.
Die besten Chess Classic aller Zeiten
Schlusswort von Organisator Hans-Walter Schmitt
"Die Zuschauer waren begeistert: kein Remis, wundervolles Schach, ein spannendes Match. Etwas Besseres kann dem Publikum und den Sponsoren nicht passieren. Die Chess960-WM verlief dagegen eher wie normales Schach. Die Chess Classic 2003 waren zusammen mit dem Turnier 2000, als wir die kompletten Top Ten dabei hatten, die bisher beste Veranstaltung unter meiner Ägide. Ich hoffe, dass sich durch diesen Event noch mehr Sponsoren finden."

18.8.
Hartmut Metz

  „Blutrausch“ auf 64 Feldern
Anand und Polgar spielen beim spektakulären 5:3 „wie die Teufel“
17.8.
Duell der Geschlechter

Anand gewinnt 5-3
Die Chess Classic Mainz (CCM) sind bis zum letzten Zug spannend geblieben. Die weltbeste Schachspielerin Judit Polgar geht in spektakulären Partien dreimal in Front, Viswanathan Anand gleicht postwendend dreimal aus. Dann übernimmt der Inder die Regie und zieht erstmals im siebten Duell in Front. Auch in der achten Begegnung war Anand Herr des Geschehens und holte mit 5:3 zum vierten Mal in Folge den Titel bei den CCM.

17.8.
Chess960 WM

Peter Swidler neuer Chess960 Weltmeister!
Bei der Chess960 Weltmeisterschaft löst Peter Swidler mit einem 4,5:3,5 Peter Leko als Weltmeister ab. Nach einem Remis in Runde sieben gewinnt Peter Leko einen Bauern und wollte die Partie "in den nächsten paar Zügen beenden". Doch stattdessen unterlief ihm ein Schnitzer, so dass die Begegnung binnen zwei Zügen kippt. Peter Swidler läßt sich die Chance nicht mehr nehmen, den Chess960-Thron zu besteigen. Im nächsten Jahr wird Peter Swidler seinen Titel gegen den Sieges des Chess960 Open, Levon Aronian, verteidigen.

17.8.
ORDIX
Topgesetzter Grischuk gewinnt ORDIX Open. Mit einem Schlußrundensieg gegen Evgeni Agrest sichert sich der junge Russe in der letzten Runde den ungeteilten Turniersieg. Nach langsamen Start schließt er in der 9. Runde zum lange Führenden Sokolov auf und siegt mit 9,5/11.
16.8.
Comic
Fränk Stiefel beobachtet Aronjan bei seinem Weg durch das Chess960-Labyrinth und wie Sven Noppes den Weltmeisterschafts-Anwärtern die Rochade erklärt.
16.8.
Duell der Geschlechter
Sechs entschiedene Partien in sechs Runden! In der ersten heutigen Runde des Duells zwischen Anand und Polgar siegt die Ungarin mit den weißen Steinen und geht 3-2 in Führung. Der Tiger von Madras schlägt umgehend zurück. Nach sechs blutigen Schlachten zum 3-3 Zwischenstand ist auch vor dem letzten Tag noch kein Sieger in Sicht. Ob es erneut haarsträubende Sizilianisch-Partien gibt, wollten beide Recken in der Pressekonferenz nicht verraten. Peter Swidler berichtet immerhin, dass es bereits einmal ein Match mit acht entschiedenen Partien gab: 1997 in Elista (Kalmückien) zwischen Jewgeni Barejew - und Peter Swidler! Deshalb ulkt der Russe in Richtung Anand und Polgar: "Ihr müsst also erst einmal noch zwei Partien mehr schaffen!" Und danach stünde der Tiebreak an ...
16.8.
Chess960 WM
Ein ausgeglichenes Match liefern sich Peter Leko und Peter Swidler. Auch das erste Duell heute endet mit einem Remis. Danach ist es der Russe, der die Partie des Tages entscheiden kann und das Match zum 3-3 ausgleicht. Der Springer auf d8 wurde Leko zum Verderben. Gemäß Tarrasch sei der schlecht gestanden - doch plötzlich sei dieser über die ungewöhnliche Route f7 und h6 ins Spiel gelangt und wild herumgaloppiert. Zudem gerät die e-Linie in schwarzen Besitz, so dass Swidler in Lekos Zeitnot bequem "drücken" kann bis zum weißen Kollaps.
16.8.
ORDIX
Fünf Spieler mit fünf aus fünf führen im 493 Teilnehmer starken Feld des ORDIX Opens. Sokolov, Kasimdhanov (Foto), Agrest, Iordachescu und Valejo Pons sind die Helden am Abend des ersten Spieltages. Von den über 50 Großmeistern und insgesamt 125 Titelträgern bleibt dem Spitzenquintett ein 14er Feld auf den Fersen. Darunter: Der ELO-Farovit Grischuk, die deutsche Nummer eins Graf und der junge Großmeister in spe Fabian Döttling.
16.8.
Comic
Comic Time. Fränk Stiefel über Simultansimulanten.
15.8.
Chess960 WM

2,5:1,5 steht es bei Chess960WM nach einem Sieg von Peter Leko. Endete die ersten drei Begegnungen zwischen dem Ungarn Peter Leko und Peter Swidler ohne Sieger, in der vierten Runde ging Leko in Front.

15.8.
Duell der Geschlechter

:Judit Polgar zeigt dem „Tiger von Madras“ weiter die Zähne. Doch dieser beißt bei den Chess Classic Mainz (CCM) gegen die Ungarin zurück: Viswanathan Anand geriet erneut gegen die 27-Jährige in Rückstand, glich dann aber zur Halbzeit der acht Schachpartien zum 2:2 aus. In schlechter Stellung wendete zunächst die weltbeste Schachspielerin im dritten Durchgang noch das Blatt, nachdem zunächst der Inder mit Weiß das Spiel gemacht hatte. Das vierte Duell im „Kampf der Geschlechter“ verlief genau umgekehrt. Anand stand schlecht, ehe Polgar ein Fehler unterlief. Vier entschiedene Auftaktpartien gab es noch nie bei den CCM. Weitere spannende Begegnungen scheinen am Samstag und Sonntag (jeweils um 18.30 und 20 Uhr) in der Rheingoldhalle garantiert.

15.8.
Chess960-Open

Im Chess960-Open hat sich Levon Aronjan vor 178 Kontrahenten durchgesetzt. Der Armenier unterliegt im Spiel ohne Eröffnungstheorie zwar in Runde zehn gegen Konstantin Landa, aber mit einem Schlussrundensieg rückte er die Tabelle aus seiner Sicht wieder gerade. Dank exzellenter 9,5 Punkte geht er im Feld von über 50 Großmeistern und knapp 50 Spieler mehr als im Vorjahr einen halben Zähler vor Wadim Swagintsew und Landa durchs Ziel.

15.8.
Betson
Beim englischen Internetbuchmacher Betson stehen die Wetten im Duell Mann gegen Frau zugusten des vermeintlich starken Geschlechts.
14.8.
Duell der Geschlechter
1:1 steht es im Duell des Schach-Königs gegen die Schach-Dame. Judit Polgar gewann die erste Partie im spektakulären Opferstil. Titelverteidiger Viswanathan Anand schlug jedoch im zweiten Vergleich umgehend zurück. Er nutzte die weißen Steine, um eine Qualität zu gewinnen. Im Endspiel war der Rest einfach, und dem Inder bleibt ein Rückstand wie in den Vorjahren gegen Ruslan Ponomarjow und Wladimir Kramnik am ersten Tag erspart.
14.8.
Chess960 WM
Die interessantesten Varianten blieben zwischen Peter&Peter hinter den Kulissen. Auf ein achtzügiges Abspiel verzichtete Swidler, weil er am Ende seiner Überlegungen nicht wusste, ob Leko danach rochieren darf oder nicht. Danach erkundigten sich beide Spieler beim Schiedsrichter Sven Noppes, ob die Rochade statthaft gewesen wäre. Sie war es. In der zweiten Begegnung stand Peter Leko auf Gewinn. Er hatte jedoch "so viele Möglichkeiten, dass ich gar nicht wusste, welche Variante ich spielen sollte. So verbrauchte ich viel zu viel Zeit". Als er nur noch 20 Sekunden auf der Uhr hatte, gab er Dauerschach - ungeachtet dessen, dass er wieder pro ausgeführten Zug 10 Sekunden Bedenkzeit dazubekommen hätte.
14.8.
Simultan

Matt nach drei Zügen!
Überraschungen bleiben aus. Peter Swidler und Peter Leko punkten mit 17,5 - 2,5 in Ihren Chess960 Simultanpartien auch ohne Eröffnungswaffen bei der Weltpremiere überlegen.

13.8.
Bericht zur Pressekonferenz

Pressekonferenz
Unterhaltung und Kreativität gesichert.
Von Eric van Reem und Axel Fritz.

 

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